Automatiktüren.

Montag, 13. Juni 2011

Eigent­lich war es ein schö­ner Som­mer­tag. Aber als wir aus dem Bau­markt kom­men, reg­net es drau­ßen in Strö­men. Also ab in den Strand­korb und war­ten. Eine Frau kommt und bleibt ste­hen. Die auto­ma­ti­sche Schie­be­tür öff­net sich und schließt sich kurz dar­auf wie­der.

Freier Wille.

Sonntag, 5. Juni 2011

Also über den frei­en Wil­len müs­sen wir uns nicht strei­ten, oder? Das ist doch wohl völ­lig klar, daß „ich“ hier bewusst und frei mei­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen. Wie soll­te es auch sonst sein?

Nichts erwarten.

Samstag, 4. Juni 2011

Immer ist irgend­was zu tun. Immer muss irgend­was pas­sie­ren, oder anders sein als es ist. Bei gutem Wet­ter fehlt der Regen und im Win­ter freut man sich schon wie­der auf den Som­mer. Aber genau so wie ist jetzt gera­de ist, scheint es nie gut zu sein.

Jenseits von Subjekt und Objekt.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Unter­schei­dung von Wahr­neh­men­den und Wahr­ge­nom­me­nen, von Sub­jekt und Objekt, ist sehr theo­re­tisch. Um nicht zu sagen: falsch.

Subjekt.

Mittwoch, 1. Juni 2011

In „Objek­te.“ haben wir her­aus­ge­fun­den, was wir alles nicht sind — nicht sein kön­nen. Es bleibt nichts, über­haupt nichts, aus der Welt der Sin­ne übrig, daß „Du“ sein könn­test. Was bist Du dann also?