Nützlich?

Dienstag, 31. Januar 2012

Die­ses „Nichts“ zu erfah­ren bringt bei mir den Wunsch mit sich, dar­über zu reden. Sich aus­zu­tau­schen. Nicht ein­fach nur ein Buch zu lesen oder ein Video zu sehen, son­dern ein ech­tes Gegen­über zu haben. Ein Aus­tausch im Hier und Jetzt. Im „Nichts“.

Paradox.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Die­ses Da-sein ist unauf­lös­bar wider­sprüch­lich. Zwei Din­ge, die sich gegen­sei­tig eigent­lich aus­schlie­ßen, sind gleich­zei­tig wahr. In jedem Moment. Und die­ser Wider­spruch scheint nicht nur extrem logisch zu sein, son­dern unaus­weich­li­che Rea­li­tät. Es ist so, als wäre 1+1=1. Oder als wür­de man bei­de Sei­ten einer Mün­ze immer gleich­zei­tig wahr­neh­men.

Nichtdenken Denken.

Montag, 9. Januar 2012

Mühe­lo­ses Sit­zen. Zeit scheint kei­ne Rol­le mehr zu spie­len. Ob 5 oder 50 Minu­ten ver­gan­gen sind: kei­ne Ahnung. Der Gong ertönt wenn er ertönt — aber immer „zu früh“.

Aus der Stille.

Freitag, 6. Januar 2012

Es war nur ein Wort in einem You­tu­be-Video: „…func­tion“. Aber nun ist es, als sei ein wei­te­rer Schlei­er gefal­len. Dabei ist eigent­lich gar­nichts pas­siert.

Dokusan.

Montag, 2. Januar 2012

Mor­gen ist Zazen-kai in Essen und ich wer­de das ers­te Mal Gele­gen­heit haben zum Doku­san zu gehen. Die­se Ein­zel­ge­sprä­che mit einem Zen-Meis­­ter ken­ne ich bis­her nur aus Büchern: der Schü­ler stellt Fra­gen zur Übung und bekommt Hin­wei­se oder eine neue Übung. Die Gesprä­che sind meist sehr knapp gehal­ten.