Angenommen.

Donnerstag, 29. März 2012

Alles wird in jedem Augen­blick so ange­nom­men, wie es gera­de ist. Viel­leicht fühlt es sich nicht immer so an. Viel­leicht erzäh­len die Gedan­ken eine ande­re Geschich­te. Aber das Anneh­men ist da. Schon vor dem Gefühl und schon vor den Gedan­ken.

Ein Moment Frieden.

Mittwoch, 28. März 2012

Das Den­ken ist fies. Es tut so harm­los und kennt doch alle Tricks. Wenn es nur die kleins­te Mög­lich­keit sieht sich wich­tig zu machen, ist es schon da und ver­sucht sei­nen Keil irgend­wo anzu­set­zen.

Unendliche Freiheit.

Dienstag, 27. März 2012

Ich bin frei“ ist eine unglaub­li­che Unter­trei­bung. „Ich bin“ ist das, was Frei­heit ist. Da ist nur Frei­heit — nichts ande­res.

Eindrücke.

Sonntag, 25. März 2012

Ein­fach sit­zen und fest­stel­len, dass nie­mand da ist, der sitzt. Da ist das Gefühl von Son­ne auf der Haut, die Stim­men der Men­schen, die Bewe­gung des Was­sers… aber es gibt nie­man­den, der spürt, hört oder sieht. Alles IST ein­fach. Mehr nicht. Aber auch nicht weni­ger.

Die Welt zu Gast in mir.

Montag, 19. März 2012

Ich betre­te den Medi­ta­ti­ons­raum und gehe zu einem frei­en Platz. Mit den Ande­ren war­te ich auf den Beginn der ers­ten Run­de, knie mit einem Bänk­chen gut einen Meter vor einer Wand. Die Glo­cke ertönt, ich atme tief ein und begin­ne mit der Übung.

Strom der Gedanken.

Sonntag, 18. März 2012

Es ist so ein­fach vom Strom der Gedan­ken mit­ge­ris­sen zu wer­den. Unauf­hör­lich taucht ein neu­er Gedan­ke auf. Jedes Mal scheint er sooo wich­tig zu sein. Und jedes Mal scheint er „wahr“ zu sein.

Ich weiss es nicht.

Donnerstag, 15. März 2012

Seit eini­ger Zeit macht sich immer wie­der Unzu­frie­den­heit bemerk­bar. Manch­mal ist es eine inne­re Unru­he, die ich nicht durch Äuße­res erklä­ren kann. Oder Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit, weil auf ein­mal alles gleich zu sein scheint. Oder ein­fach feh­len­de Ener­gie.

Absurd.

Mittwoch, 14. März 2012

Die gan­ze Idee von „Meis­ter“ und „Schü­ler“ ist absurd. Wor­in soll der Unter­schied lie­gen? Wo soll da etwas zu geben, wo etwas zu bekom­men sein?

Alles meins“.

Mittwoch, 7. März 2012

Die­ses „Nichts“, die­se „Stil­le“ oder die­ser „Frie­den“ ent­zieht sich jeder Beschrei­bung und dadurch auch jeder Ein­ord­nung. Es eine „Erfah­rung“ zu nen­nen ist eigent­lich schon zu unge­nau. Es ist das „ich-bin“. Das Sein.

Außen und innen.

Dienstag, 6. März 2012

Es gibt einen Ort, an dem ich die Stil­le ganz beson­ders spü­re. Und das nicht erst seit­dem ich mir der Stil­le bewusst bin. Die­se Erfah­rung habe ich auch vor zehn oder zwan­zig Jah­ren schon genau so gemacht.