Durchatmen.

Sonntag, 29. April 2012

Eine klei­ne Aus­zeit wäh­rend der Fei­er. Nur kurz auf einem Stuhl sit­zen und durch­at­men. Ich sehe all‘ die­se Men­schen lachen und fei­ern. Ich sehe die Bli­cke der Frau­en unter­ein­an­der und den Wett­streit der Män­ner. Ich sehe schö­ne Gesich­ter und krum­me Bei­ne, schlech­ten Geschmack und geist­rei­che Gesprä­che. Alles was ich sehen kann ist per­fekt.

Absolute Klarheit.

Montag, 23. April 2012

Es ist so ein­fach. So unaus­weich­lich sim­pel, dass jeder Satz, jedes Wort eigent­lich schon zu viel ist. 1) Leben bedeu­tet immer­wäh­ren­de Ver­än­de­rung. 2) Die fal­sche Per­spek­ti­ve bedeu­tet sich als eines der ver­än­der­li­chen Objek­te zu ver­ste­hen. 3) Die rich­ti­ge Per­spek­ti­ve bedeu­tet das unver­än­der­li­che Sub­jekt zu sein. Fin­de das Unver­än­der­li­che. Das Abso­lu­te. Es ist kein Ding, kein […]

Maßstäbe.

Sonntag, 22. April 2012

Es war so, wie ich es erwar­tet hat­te. Genau genom­men hat­te ich mich sogar dar­auf gefreut. Beim Ein­tau­chen in die lau­te Musik und als Teil der vie­len Men­schen, ver­liert das „Ich“ mehr als sonst sei­ne Glaub­wür­dig­keit.

Hörst Du den Ton?

Freitag, 13. April 2012

Es gibt kei­nen Weg dahin, wo Du bereits bist. Aber es scheint zwei unter­schied­li­che Metho­den zu geben um das zu erken­nen: aus­blen­den und her­vor­he­ben.

Schweigen ist Gold.

Freitag, 13. April 2012

Reden, reden, reden. Immer nur reden. Auf einem Bein ste­hend wer­den die schil­lernds­ten Sei­fen­bla­sen pro­du­ziert. Aber nichts pas­siert. Es wird so getan, als wäre das Reden schon alles. Als könn­ten Wor­te Rea­li­tät wer­den.

Absolut unmöglich.

Dienstag, 10. April 2012

Du“ wirst nie­mals „Erleuch­tung erlan­gen“. Das ist ein Ding der Unmög­lich­keit. „Du“ kannst nicht ein­mal „dei­nen“ Geist beru­hi­gen. Nicht einen Schritt wirst „du“ auf dem „Weg“ vor­an­kom­men.

Fliessen.

Montag, 9. April 2012

Neu gebo­ren jen­seits des Todes. Frei.

Nicht anhaften.

Samstag, 7. April 2012

Es ist nicht so leicht zu beschrei­ben, was mit „Anhaf­tung“ gemeint ist. Der Begrifft taucht in der Zen-Lite­ra­­tur andau­ernd auf. Und „nicht anhaf­ten“ soll dort einer der Schlüs­sel sein, um sein wah­res Wesen zu erken­nen.

Klick.

Sonntag, 1. April 2012

Was gera­de noch Form, Far­be, Name und Kate­go­rie hat­te ist plötz­lich ein­fach nur da. Was gera­de noch eine Bewe­gung von hier­hin nach dort­hin war, wird zu abso­lu­tem Still­stand. Zeit und Ort sind ver­schwun­den. Es ist wie das Ein­tau­chen in eine ande­re Welt: unter der Was­ser­ober­flä­che ist plötz­lich alles still und anders. Und doch ist alles […]