Sparflamme.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Um mich her­um sehe ich sie immer wie­der auf­flam­men. Die­se bren­nen­den, heis­sen Gedan­ken. Ver­zeh­rend zie­hen sie alle Ener­gie an sich. Nur um wie­der zu ver­lö­schen. Was hät­te man noch machen kön­nen, aus­ser dem, was jetzt gera­de geschieht? Wel­che Alter­na­ti­ven hät­te es noch gege­ben? Wäre dies oder das nicht bes­ser gewe­sen? War­um geschieht das jetzt über­haupt? […]

Im Hamsterrad.

Samstag, 22. April 2017

Das Ziel scheint immer hin­ter dem nächs­ten Haken auf der Lis­te zu war­ten. Immer gibt es noch etwas zu erle­di­gen, zu errei­chen oder zu besit­zen. Immer ist jetzt nicht der rich­ti­ge Zeit­punkt. Der liegt immer hin­ter dem nächs­ten Abschnitt. Was immer das sein mag.

Nicht erreichbar.

Freitag, 25. Dezember 2015

Da ist kein Ziel zu errei­chen. Da ist nur eine Vor­stel­lung davon. Und wird immer nur ein Gedan­ke blei­ben. Kein Weg führt dort hin. Denn die­ser Ort exis­tiert nicht.

Staunend.

Montag, 3. August 2015

Ein Tag in Ver­wun­de­rung und Stau­nen über „das hier“. Wie kann das ein Geheim­nis sein? Wie kann man es suchen müs­sen? Was für ein himm­li­sches Ver­steck­spiel!

Tief verwurzelt

Sonntag, 14. Juni 2015

Die­se mäch­ti­ge, all­um­fas­sen­de Stil­le… Unge­se­hen, unge­hört. Gebor­gen sein — wie in Got­tes Schoss. Nicht als beson­de­res Erleb­nis. Nicht am Ende eines Weges. Jetzt. Immer. Unab­wend­bar.

Unerwarteter Besuch.

Freitag, 27. März 2015

Ges­tern bekam ich uner­war­te­ten Besuch: plötz­lich stand mein alter Phy­­sik-Leh­­rer vor der Tür. Neben alten Fotos und Vide­os hat­te er auch Zeit im Gepäck. Wir haben uns lan­ge und inten­siv unter­hal­ten. Wohl auch über Non­dua­li­tät — auch, wenn er das so sicher nicht for­mu­liert hät­te.

Was.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Was soll ich nur immer ant­wor­ten auf all die Fra­gen? Alles liegt direkt vor Dir aus­ge­brei­tet. Was gibt es dazu noch zu sagen? In mir schlum­mert kei­ne Ant­wort die Dir noch feh­len wür­de. Da ist kein Geheim­nis zu ent­de­cken.

Statusbericht.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Holz hacken und Was­ser holen. Ich kann die inten­si­ve Zeit nach dem Tor sehr gut nach­voll­zie­hen von der gera­de vie­le in den LU-Grup­pen auf Face­book schrei­ben. Die star­ke Gra­vi­ta­ti­on der Stil­le. Trä­nen ohne Grund. Wel­len von Dank­bar­keit und Lie­be. Ich ken­ne auch den Ver­such noch tie­fer in das Kan­nin­chen­loch zu stei­gen. Sich mit Empty Mir­ror […]

Aufmerksamkeit.

Dienstag, 11. November 2014

Die Auf­merk­sam­keit scheint immer nur an einem Ort sein zu kön­nen. Wenn ich Musik höre, ist das Gefühl von Trau­rig­keit ver­ges­sen. Wäh­rend ich die­se Zei­len tip­pe, ver­ges­se ich mei­ne kal­ten Füs­se. Und wäh­rend ich die kal­ten Füs­se spü­re, ist mir das Ein- und Aus­at­men nicht bewusst.

Unmittelbar jetzt.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

… aber wenn Ges­tern doch eine Bedeu­tung hat­te, dann ist Heu­te die Kon­se­quenz. Und wenn ich heu­te alles rich­tig mache, dann ist Mor­gen auch gut. Und wenn Mor­gen schlecht ist, dann war Heu­te auch nicht gut. Und an allem ist Ges­tern Schuld…“ In die­sem immer­wäh­ren­den Fluss gibt es kei­ne Sicher­heit. Sich das Ges­tern schön zu […]

Alltägliche Vollkommenheit.

Dienstag, 19. August 2014

Manch­mal ist es so, als kön­ne ich dem Leben bei der Arbeit zuse­hen. So, als hät­te ich es erfun­den. Nicht ohne Geheim­nis — und doch ohne Über­ra­schun­gen.

Für A.

Sonntag, 8. Juni 2014

Es ist auch absurd. Oder bes­ser: para­dox. Was soll die­ses Erwa­chen für einen Unter­schied in der Geschich­te machen, wenn es bedeu­tet zu sehen was schon immer so war?! Es ist ja nichts anders. Da war auch frü­her kein Ich, das nach Zie­len gestrebt hat und da ist jetzt kei­nes. Trotz­dem darf und wird ein Stre­ben […]

Alles Quatsch.

Sonntag, 11. Mai 2014

Das ist alles so ein Quatsch hier. Die­ses gan­ze Rol­len­spiel. Die­ses stän­di­ge „hät­te, könn­te, müss­te, soll­te“. So unwahr. So unecht.

Wie Gras.

Mittwoch, 16. April 2014

Wo bleibt der Kick? Das gro­ße Hoch­ge­fühl? Der ewi­ge Bliss? Dar­um geht es doch, oder? Das soll die gro­ße Ret­tung sein.

Sehen lernen.

Donnerstag, 10. April 2014

Ich ent­de­cke gera­de das Skiz­zie­ren neu. Beson­ders span­nend dar­an ist, dass es eigent­lich bedeu­tet Sehen zu ler­nen. Und das wie­der­um bedeu­tet vor Allem unter­schei­den zu ler­nen was wirk­lich wahr­ge­nom­men wird und was alles eigent­lich nur inter­pre­tiert oder hin­zu­ge­dacht wird.

Nicht verstehen, sondern wissen.

Mittwoch, 5. März 2014

Du wirst es nie­mals ver­ste­hen. Kei­ne Chan­ce. Du kannst noch so vie­le Bücher lesen und Dir schlaue Gedan­ken machen. Aber mit dem Ver­stand wirst Du es nie­mals erfas­sen. Das Bes­te, das bei dem Ver­such pas­sie­ren kann, ist, dass der Ver­stand auf­gibt.

Das hier gerade.

Mittwoch, 5. März 2014

Das hier ist gemeint. Ein­fach nur das hier. Nichts das war oder das wird. Über­haupt nichts Beson­de­res oder Spe­zi­el­les. Ein­fach nur das hier.

Drei Jahre.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Vor genau drei Jah­ren ent­stand der ers­te Bei­trag für die­sen Blog. Das war Minu­ten nach dem Moment des Nicht-Fin­­dens. Seit dem ist die­ses spi­ri­tu­el­le Tage­buch ordent­lich gewach­sen. Es müss­te jetzt etwa der 150ste Text sein, den ich schrei­be. Und ich mer­ke deut­lich, wie das Bedürf­nis zu schrei­ben nach­lässt.

Widerspruch.

Sonntag, 26. Januar 2014

Ich bin da. Nicht ein­fach nur anwe­send. Nicht als unbe­tei­lig­ter Gast. Nicht getrennt von allem, son­dern stets voll ver­bun­den. Ver­schmol­zen. Untrenn­bar Eins.

Für M.

Montag, 30. Dezember 2013

Hast Du mal ‚nen Euro?“ ist eine Fra­ge, die man rela­tiv schnell ein­deu­tig beant­wor­ten kann. Man greift in die Tasche und iden­ti­fi­ziert alle Din­ge, die zum Vor­schein kom­men. Wenn da kein Euro dabei ist, hat man auch kei­nen. Zwei­fels­frei. Es gibt kei­ne Unsi­cher­heit, weil es sich so anfühlt, als sei da doch ein Euro in […]

Ein Buddha.

Donnerstag, 28. November 2013

Um mich her­um mal Men­schen, mal Autos, mal Lärm. Manch­mal alles gleich­zei­tig. Wie Regen durch­näs­sen mich die­se ste­ti­gen Trop­fen. Aber ich wer­de nicht nass.

Ewig und niemals.

Sonntag, 17. November 2013

Die Ewig­keit in jedem Moment. Unend­lich jetzt. Voll­stän­dig­keit. Nichts fehlt, weil nichts ande­res ist. Voll­kom­men. Feh­ler­los.

Herbst. Sturm. Sonne.

Sonntag, 10. November 2013

War­me Son­ne auf der Haut. Ein küh­ler Wind um die Nase. Ein­ge­hüllt in einen dicken Man­tel mit Schal. Wol­ken tau­chen auf und es wird kalt. Der Wind wird stär­ker und stär­ker. Fast ist es schon zu kalt jetzt. Dann plötz­lich wie­der Son­ne und Wär­me.

Ruhige friedliche Tiefe.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Mir fällt immer mehr auf, wie sehr der Glanz eines angeb­li­chen Erwa­chens abge­fal­len ist. Es ist immer sel­te­ner das Bedürf­nis da, mein spi­ri­tu­el­les Tage­buch hier zu benut­zen. Ich habe lan­ge schon kein spi­ri­tu­el­les Buch mehr gele­sen. Das gan­ze The­ma „Erleuch­tung“ hat sich sehr stark abge­kühlt.

Hinter die Illusion schauen.

Sonntag, 8. September 2013

Das hört sich im Grun­de so ein­fach an. Als wenn man nur den Rand des Hin­der­nis­ses fin­den müss­te. Oder es irgend­wie durch­drin­gen, es auf die ande­re Sei­te schaf­fen. Dahin­ter war­tet dann die gro­ße Ant­wort.

Kirchen-Raum

Sonntag, 25. August 2013

Die Stil­le die­ses gro­ßen Rau­mes erschlägt mich förm­lich. Ich kann nur da sit­zen und selbst still sein. Aber die­se Stil­le ist kei­ne Abwe­sen­heit von Geräu­schen. Eigent­lich ist sie über­haupt nicht still. Ganz im Gegen­teil. Eigent­lich ist sie das Leben selbst. Pure Ener­gie.

Nichts zu sagen.

Freitag, 2. August 2013

Gibt es eine Bot­schaft hin­aus in die Welt zu tra­gen? Soll­te nicht jeder erfah­ren, dass es da ein Geheim­nis zu lüf­ten gibt? Einen Schatz zu ent­de­cken? Soll­te man nicht bei jeder Par­ty davon erzäh­len? Bei jedem Tref­fen die­se freu­di­ge Bot­schaft hin­aus­schrei­en?

Ebbe und Flut.

Sonntag, 30. Juni 2013

Wir tun immer so, als gäbe es das alles wirk­lich. Als wür­den unse­re Begrif­fe auf etwas ver­wei­sen, das eine soli­de, eigen­stän­di­ge, inhä­ren­te Exis­tenz hät­te. Aber ist das wirk­lich so?

Kein Entstehen, kein Vergehen.

Sonntag, 16. Juni 2013

Was bedeu­tet es schon wirk­lich es ver­stan­den oder die Illu­si­on durch­schaut zu haben? Ist damit ein­fach nur eine wei­te­re Auf­ga­be gelöst und kann abge­hakt wer­den? Wird sich dadurch das gan­ze Leben ver­än­dern und nie mehr so sein wie vor­her? Ist es das Ende von etwas Altem und der Beginn von etwas Neu­em?

Bedingungslos.

Samstag, 27. April 2013

Das alles ist so nor­mal gewor­den. Ein­fach all­täg­lich. Kaum ein Gedan­ke dreht sich wirk­lich noch dar­um. Es ist ein­fach zu offen­sicht­lich. Selbst jeman­den zum tor­lo­sen Tor zu füh­ren scheint nicht unge­wöhn­li­cher, als nach der Uhr­zeit gefragt zu wer­den und die rich­ti­ge Ant­wort zu geben.

Schlüssel nutzlos.

Freitag, 19. April 2013

Stil­le Per­fek­ti­on. Unge­se­he­ne, unge­heu­re, unüber­seh­ba­re Schön­heit. Umarmt. Beschützt und geliebt. Von nie­man­dem. Tie­fes Glück… unteil­bar. Untrenn­bar. Nicht, nie­mals zu tren­nen. Immer alles als Eins. Ste­hend, lie­gend, sit­zend, lau­fend, ren­nend. Immer Eins.

Dynamik.

Samstag, 30. März 2013

Lang­sam kehrt alles wie­der zurück. Die Scheu­klap­pen öff­nen sich. Die Welt wird wie­der bunt. Auch die inne­re Stil­le und Aus­ge­gli­chen­heit nimmt ihren ange­stamm­ten Platz wie­der ein. Manch­mal schme­cke ich auch wie­der den Frie­den in jedem Moment.

Panik.

Samstag, 16. März 2013

Es war ganz sicher kein beson­ders gro­ßer oder schwie­ri­ger Ein­griff. Aber die letz­ten zwei Tage im Kran­ken­haus waren echt anstren­gend für mich. Nicht durch die Nase atmen zu kön­nen, lös­te regel­recht Panik aus. Wie geht man damit mög­lichst „erleuch­tet“ um? Ich wür­de sagen: gar nicht.

Gassho-Momente.

Dienstag, 12. März 2013

Oft fin­de ich mich tief berührt und dank­bar wie­der. Ich habe dann das Bedürf­nis mei­ne Hän­de zum Gas­sho zu heben — eine Ges­te aus dem Zen. Doch was ist es, das mich da so berührt? Es ist nicht so leicht aus­zu­ma­chen, denn die Situa­tio­nen kön­nen sehr unter­schied­lich sein.

Friedlich.

Dienstag, 26. Februar 2013

Es ist immer so lei­se hier. So fried­lich und ruhig. Wie an einem ein­sa­men Strand gibt es nur das Rau­schen der Wel­len und das Zwit­schern der Vögel. Es ist nichts zu tun. Abso­lut nichts. Kein Weg führt zu die­sem Strand. Kei­ner führt von ihm weg. Bin ich jemals hier hin gelangt? Habe ich mir die […]

Identifikation?

Freitag, 8. Februar 2013

In den Dia­lo­gen geht es immer wie­der um die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Kör­per, den Gedan­ken oder Gefüh­len. Es scheint Pha­sen zu geben, in denen sie stär­ker ist und auch Momen­te ohne. Mir fällt es immer schwe­rer das nach­zu­voll­zie­hen. Genau genom­men weiß ich nicht (mehr) was das über­haupt sein soll. Wie iden­ti­fi­ziert man sich mit den […]

Dialog mit Ulrike.

Dienstag, 15. Januar 2013

Das fol­gen­de Gespräch haben wir in den letz­ten Tagen per eMail geführt. Für einen bes­se­ren Lese­fluß habe ich die Gruß­for­meln ent­fernt. Betreff: Sehn­sucht nach Ent­span­nung. Hal­lo Tom, ich bin ein sehr ver­krampf­tes und unent­spann­tes Ich, auf der Suche nach Frie­den.

Unausweichlich.

Sonntag, 6. Januar 2013

Fried­li­che Stil­le. Stil­ler Frie­den. In sich ruhend. Makel­los. Abso­lu­te Frei­heit. Vol­ler Lie­be. Das ist für mich so offen­sicht­lich der „Nor­mal­zu­stand“, die Grund­sub­stanz allen Seins. Oder ist das doch nicht so nor­mal?

Für C.

Samstag, 5. Januar 2013

Wenn alles weg fällt, bleibt etwas übrig. Etwas so All­täg­li­ches, dass es stän­dig über­se­hen wird. Und es ist an der bes­ten Stel­le ver­steckt, die man sich vor­stel­len kann: direkt vor Dei­ner Nase.

Interview.

Samstag, 29. Dezember 2012

Bei unse­rem Tref­fen in Schwab­mün­chen hat Tere­sa Arrie­ta eini­ge Inter­views für CHANGE-TV gemacht. Neben Bern­hard und Rena­te habe auch ich von mei­nem Erle­ben erzählt und wie es dazu gekom­men ist. Es ist natür­lich immer merk­wür­dig sich selbst so reden zu hören. Aber ich war über­rascht auch im Nach­hin­ein noch ganz zufrie­den mit den Ant­wor­ten zu […]

Tiefe.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Seit eini­gen Tagen bemer­ke ich eine Ver­än­de­rung. Als wenn eine Ver­tie­fung des Wis­sens statt­ge­fun­den hät­te — ohne dass ich sagen könn­te, was das sein soll. Viel­leicht so: zuerst war es aus dün­nem Glas, dann irgend­wann aus Holz, dann aus Stein. Und jetzt aus Stahl? Es war die gan­ze Zeit da, wird aber immer uner­schüt­ter­li­cher.

Was ist das alles hier?

Freitag, 14. Dezember 2012

Ist da ein­fach nur Bewusst­sein und alles dar­in ist nur ein Erschei­nung und damit Illu­si­on? Gibt es die Welt da drau­ßen nicht? Und damit auch kei­ne Ande­ren? Was gibt es dann?

Warum bin ich noch nicht erleuchtet?

Sonntag, 2. Dezember 2012

Rupert hat ein wun­der­vol­les Video ins Netz gestellt, das ich bei Jan­a­ka ent­deckt habe: „Why am I Not Enligh­te­ned Yet?“

Für A.

Freitag, 30. November 2012

Wir haben lan­ge gechat­tet. Es scheint so, als wenn wir zwei teil­wei­se sehr unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven haben. Doch am Ende unse­res Gesprächs hät­ten wir uns bei­na­he am glei­chen Punkt getrof­fen. So kam es mir jeden­falls vor. Daher wür­de ich da ger­ne noch­mal anset­zen.

Gefällt mir nicht.

Mittwoch, 28. November 2012

Auf dem Markt­platz herrscht ein bun­tes Trei­ben. Jeder preist sei­ne Ware laut­hals an. „Neu­er! Bes­ser! Wah­rer!“ Wenn man in dem Busi­ness etwas wer­den will, muss man stän­dig neue Vide­os lie­fern, oder Bücher. Zumin­dest schreibt man mög­lichst täg­lich neue Twit­­ter- oder Face­book-Updates mit schlau­en Sprü­chen, bedeut­sa­men Tex­ten oder ein­fach nur Fra­gen, die das eige­ne Ver­ständ­nis demons­trie­ren […]

Schwerkraft.

Freitag, 16. November 2012

Selbst nach drei Wochen bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich mei­ne Ein­drü­cke vom Tref­fen mit den deut­schen LU-Gui­­des in Wor­te fas­sen kann. Mir wider­strebt es, ein­fach nur von den Ereig­nis­sen zu erzäh­len, denn es war so viel mehr als das.

Auf dem Marktplatz.

Freitag, 9. November 2012

Viel­leicht sind die zehn Och­sen­bil­der aus dem Zen auch nur so eine Geschich­te. Als wären da zehn Schrit­te zu gehen, zehn Zie­le zu errei­chen, zehn Tore nach­ein­an­der zu durch­schrei­ten. Und doch schei­nen sie den gegan­ge­nen Weg nach­zu­zeich­nen.

Nußschale.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Ich trei­be in einer Nuß­scha­le auf einem Fluß. Lan­ge Zeit war das span­nend, weil ich mir immer ein­ge­re­det habe, daß ich für die gan­zen Dre­hun­gen und Rich­tungs­wech­sel ver­ant­wort­lich bin. Es schient so, als könn­te ich mit einer geschick­ten Dre­hung in den ruhi­ge­ren, schö­ne­ren Teil des Stroms wech­seln. Und wenn das nicht gelang, war die Dre­hung […]

Bewegungslos.

Freitag, 5. Oktober 2012

Es hat sich über­haupt nichts ver­än­dert. Wie soll­te es auch anders sein? Das ist doch genau das, was „sehen was ist“ bedeu­tet. Rea­li­tät. Wahr­heit. Ein­fach das hier. Und nicht irgend­ei­ne Vor­stel­lung davon, wie es sein soll­te. Kein Wunsch­den­ken. Kei­ne Illu­si­on.

Musik.

Freitag, 14. September 2012

Ges­tern habe ich Musik im Auto gehört. Was sich so ein­fach und nor­mal anhört, war für mich ein rie­si­ges Erleb­nis. Was ist Musik?

Einfach. Alles. Sein.

Sonntag, 9. September 2012

In der Offen­sicht­lich­keit von dem, was hier und jetzt ist, taucht immer weni­ger der Wunsch auf das zu einem beson­de­ren The­ma zu machen. Da ist ein­fach nur die­ser Frie­den, die­se Stil­le. Weder Fra­gen noch Ant­wor­ten sind nötig.

Es ist.

Donnerstag, 30. August 2012

Das hier ist es schon. Die­ser Moment — genau so wie er ist. Genau das, was jetzt gera­de gese­hen, gehört, gero­chen, geschmeckt, gefühlt und gedacht wird. Auch, wenn durch die­se Wor­te Kon­zep­te ent­ste­hen, zum Bei­spiel über Begrei­fen oder Nicht-Begrei­­fen — das ist es auch.

Am Besten anders.

Montag, 27. August 2012

Ist es wirk­lich so schwie­rig mit die­sem Moment zufrie­den zu sein? Woher kommt die stän­di­ge Beschäf­ti­gung mit all den Din­gen, die jetzt gera­de nicht sind? War­um scheint „nicht hier“, „nicht jetzt“ oder auch „nicht das“ so viel attrak­ti­ver zu sein als das hier jetzt?

Bin ich’s, oder bin ich’s nicht?

Dienstag, 21. August 2012

Ich habe heu­te kein Fleisch geges­sen. Ges­tern auch nicht. Und auch nicht in den letz­ten Wochen. Mei­ne neu­es­ten Bücher sind „Tie­re essen“, „Vegan for Fun“, „Das gro­ße vege­ta­ri­sche Koch­buch“ und „Vege­ta­ris­mus“. Trotz­dem ist da kein Bedürf­nis mich Vege­ta­ri­er zu nen­nen.

Schweigen.

Montag, 13. August 2012

Ich habe in den letz­ten Wochen oft ange­fan­gen etwas zu schrei­ben und es dann doch wie­der ver­wor­fen. Auch jetzt fällt es mir schwer wei­ter zu schrei­ben. Was gibt es denn auch zu sagen? Wovon soll­te ich spre­chen, das nicht sowie­so mehr als offen­sicht­lich ist?

Label sind optional.

Sonntag, 29. Juli 2012

Gera­de bin ich in einer Face­book-Grup­­pe auf eine bril­lan­te Ana­lo­gie gesto­ßen, die ich unbe­dingt sofort tei­len muss. Ich lie­be ja die­se nach­voll­zieh­ba­ren Ver­glei­che mit­ten aus dem Leben. „Pavel“ erklärt die Ich-Illu­­si­on anhand des Inter­nets und Goog­­le-Mail (von mir leicht ange­passt):

Im Publikum.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Gera­de waren da noch Men­schen auf der Büh­ne und Men­schen im Publi­kum. Licht, Musik und Tanz. Dann ist da plötz­lich nur noch die­se Stim­me. Gesang. Klang. Kein ein­zel­ner Ton, son­dern eine gan­ze Welt. Alles ist Ton. Alles ist. Unge­trennt. Tie­fe Berüh­rung. Ver­schmel­zen. Dank­bar­keit und Trä­nen. Dann wie­der die Büh­ne und das Publi­kum. Getrennt und doch […]

Vor und hinter dem Tor.

Sonntag, 22. Juli 2012

Täg­lich lese ich von Men­schen, die das „tor­lo­se Tor“ durch­schrit­ten haben. Nicht durch jah­re­lan­ge Übung, son­dern durch einen eigent­lich recht ein­fa­chen Pro­zess des direk­ten Hin­wei­sens. Vie­le kom­men gut vor­be­rei­tet und tun sich daher schwer auf die­sem Weg. Trotz­dem muss es nicht mehr als eini­ge Tage oder sogar nur Stun­den dau­ern, bis sie direkt vor dem […]

Nur einen Blick.

Dienstag, 10. Juli 2012

Wie erlangt man „Erleuch­tung“? Muss man unzäh­li­ge Male wie­der­ge­bo­ren wer­den? Ein gan­zes Leben lang in Medi­ta­ti­on ver­brin­gen? Genau­es­tens den Regeln irgend­ei­ner Reli­gi­on oder spi­ri­tu­el­len Tra­di­ti­on fol­gen? Dut­zen­de Bücher lesen? Oder reicht der eine beson­de­re Satz? Das rich­ti­ge Wort?

30 Buddhas (Einführungskurs)

Freitag, 6. Juli 2012

Frei­tag, 17:30 Uhr Wie­der hier. Bekann­te Gerü­che. Neu­es Zim­mer. Beim Ein­rich­ten des Medi­ta­ti­ons­plat­zes direkt auf­ge­fal­len, weil ich mich zu gut aus­kann­te. 😉 Ich bin gespannt auf das Pro­gramm und ob wirk­lich genug Zeit zum Sit­zen da sein wird.

Wo passiert das alles?

Freitag, 6. Juli 2012

Hast Du schon ein­mal dar­auf geach­tet, wo das Hören statt­fin­det? Jetzt gera­de höre ich den Regen draus­sen auf das Stra­ßen­pflas­ter pras­seln. Aber stimmt das auch wirk­lich? Eigent­lich gibt es da nur ein Geräusch. Eine Wahr­neh­mung, die nicht ein­mal „Hören“ genannt wer­den könn­te. „Regen“, „pras­seln“ und „draus­sen“ sind nach­träg­li­che Inter­pre­ta­tio­nen die­ser Wahr­neh­mung. Nur Gedan­ken — nicht […]

Ich bin müde.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Jetzt gera­de bin ich ein­fach müde. Müde die­ses Spiel zu beob­ach­ten und mich mit Wich­tig­kei­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, wo ich sie nicht sehen kann. Müde über Gedan­ken, die immer rich­tig zu sein schei­nen. Müde über den Gedan­ken danach, dass das nicht rich­tig ist und „ich“ eigent­lich nicht so den­ken soll­te. Müde gleich­zei­tig zu sehen, dass es auf […]

Wie komme ich nach „hier“?

Dienstag, 3. Juli 2012

Was habe ich gemacht, um von „dort“ nach „hier“ zu kom­men? Da scheint es ja eine Ent­wick­lung gege­ben zu haben. Ein „Zustand“ hat sich ver­än­dert. Irgend­et­was ist hin­zu gekom­men oder weg gefal­len. Und die­se Ver­än­de­rung muss wohl das Ergeb­nis eines Pro­zes­ses gewe­sen sein. Jeden­falls klingt das ganz logisch, denn so läuft das nor­ma­ler­wei­se. Was ist […]

Schon wieder sitzen?

Samstag, 30. Juni 2012

Am nächs­ten Wochen­en­de wer­de ich wie­der in Essen sein und den Ein­füh­rungs­kurs für die Zen-Kon­­te­m­­pla­­ti­on mit­ma­chen. Viel­leicht wäre das nicht not­wen­dig, aber ich freue mich ein­fach auf die Stil­le. Zwei Tage lang nur medi­tie­ren, essen und schla­fen.

Zwei Welten?

Montag, 25. Juni 2012

When I see I am not­hing, that is wis­dom. When I see I am ever­y­thing, that is love. My life is a move­ment bet­ween the­se two.“ „Zu sehen, dass ich Nichts bin, ist Weis­heit. Zu sehen, dass ich Alles bin, ist Lie­be. Mein Leben ist eine Bewe­gung zwi­schen die­sen bei­den.“ Sri Nis­argad­at­ta Maha­raj

Unterwegs.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Das Gleich­ge­wicht des All­tags geht schnell ver­lo­ren, wenn man mit neu­en, unge­wohn­ten oder gar extre­men Situa­tio­nen kon­fron­tiert wird. Aus dem ruhi­gen Fluss des Lebens kann hin­ter der nächs­ten Bie­gung ein Wild­was­ser wer­den — ob man will oder nicht.

Mehr Gewicht.

Montag, 4. Juni 2012

Die Stil­le ist leben­dig. Etwas bewegt sich in ihr. Etwas füllt sich. Was mit weni­gen Trop­fen begann, scheint zu einem Bach gewor­den zu sein. Es speist ein „Gewicht“ in mir. Ver­grö­ßert die Mas­se. Macht die Stil­le „vol­ler“.

Für R.: Falsche Vorstellungen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Was eigent­lich in die Rubrik „lus­ti­ge Inter­net­fil­me“ gehört, sehe ich ganz anders. Zumin­dest bei den zwei Vide­os hier.

Ein winziger Moment.

Freitag, 11. Mai 2012

Es war nur ein win­zi­ger Moment. Der Bruch­teil einer Sekun­de. Ein Wim­pern­schlag. Es liegt ein eigen­ar­ti­ger Zau­ber dar­in, jeman­den wirk­lich anzu­se­hen. Nicht die­ser flüch­ti­ge Blick­kon­takt, die­ses auto­ma­ti­sier­te Hin­se­hen. Ich mei­ne ein direk­tes, unmit­tel­ba­res In-die-Augen-sehen. Es war ein kur­zer Moment des Erken­nens. Zwei offe­ne und ehr­li­che Bli­cke, die sich tref­fen. Was für ein Geschenk.

Wie erlebe ich mich selbst?

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wie kann ich beschrei­ben, was hier als „ICH“ erlebt wird…? Da ist… ein­fach nur eine Art lee­rer Raum. Nichts Sub­stan­zi­el­les, kein Objekt, auf das sich die­ses Wort „Ich“ bezie­hen könn­te. Es gibt auch kei­nen bestimm­ten Ort, an dem sich das „ICH“ auf­hält. Da ist kein Zen­trum oder Mit­tel­punkt — kei­ne Stel­le über die man sagen […]

Stufen?

Mittwoch, 9. Mai 2012

Es gibt vie­le Beschrei­bun­gen von unter­schied­li­chen Stu­fen, die man auf dem Weg zur Erfah­rung zu durch­schrei­ten scheint. Die­ses drei­stu­fi­ge Modell kann ich gut nach­voll­zie­hen:

Worte und Wissen.

Montag, 7. Mai 2012

Bei den Wor­ten der Pre­digt sind mir fast die Trä­nen gekom­men. Die gan­ze Mes­se über war ich berührt. Der Pfar­rer hat­te anstatt der übli­chen Flos­keln eige­ne Wor­te gewählt. Manch­mal nur als Ein­lei­tung oder Ergän­zung. Aber immer so, dass ich das Gefühl hat­te, er weiss wovon er spricht.

Nicht normal.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Es pas­siert nicht oft, dass sich mein Stim­mungs­ba­ro­me­ter aus­ser­halb des Nor­mal­be­reichs bewegt. Aber heu­te Abend war es so weit. Es war ein­fach zu viel und mei­ne Stim­mung ist kom­plett umge­schla­gen. Das war wirk­lich inter­es­sant zu beob­ach­ten. Und irgend­wie wit­zig…

Durchatmen.

Sonntag, 29. April 2012

Eine klei­ne Aus­zeit wäh­rend der Fei­er. Nur kurz auf einem Stuhl sit­zen und durch­at­men. Ich sehe all‘ die­se Men­schen lachen und fei­ern. Ich sehe die Bli­cke der Frau­en unter­ein­an­der und den Wett­streit der Män­ner. Ich sehe schö­ne Gesich­ter und krum­me Bei­ne, schlech­ten Geschmack und geist­rei­che Gesprä­che. Alles was ich sehen kann ist per­fekt.

Absolute Klarheit.

Montag, 23. April 2012

Es ist so ein­fach. So unaus­weich­lich sim­pel, dass jeder Satz, jedes Wort eigent­lich schon zu viel ist. 1) Leben bedeu­tet immer­wäh­ren­de Ver­än­de­rung. 2) Die fal­sche Per­spek­ti­ve bedeu­tet sich als eines der ver­än­der­li­chen Objek­te zu ver­ste­hen. 3) Die rich­ti­ge Per­spek­ti­ve bedeu­tet das unver­än­der­li­che Sub­jekt zu sein. Fin­de das Unver­än­der­li­che. Das Abso­lu­te. Es ist kein Ding, kein […]

Maßstäbe.

Sonntag, 22. April 2012

Es war so, wie ich es erwar­tet hat­te. Genau genom­men hat­te ich mich sogar dar­auf gefreut. Beim Ein­tau­chen in die lau­te Musik und als Teil der vie­len Men­schen, ver­liert das „Ich“ mehr als sonst sei­ne Glaub­wür­dig­keit.

Hörst Du den Ton?

Freitag, 13. April 2012

Es gibt kei­nen Weg dahin, wo Du bereits bist. Aber es scheint zwei unter­schied­li­che Metho­den zu geben um das zu erken­nen: aus­blen­den und her­vor­he­ben.

Schweigen ist Gold.

Freitag, 13. April 2012

Reden, reden, reden. Immer nur reden. Auf einem Bein ste­hend wer­den die schil­lernds­ten Sei­fen­bla­sen pro­du­ziert. Aber nichts pas­siert. Es wird so getan, als wäre das Reden schon alles. Als könn­ten Wor­te Rea­li­tät wer­den.

Absolut unmöglich.

Dienstag, 10. April 2012

Du“ wirst nie­mals „Erleuch­tung erlan­gen“. Das ist ein Ding der Unmög­lich­keit. „Du“ kannst nicht ein­mal „dei­nen“ Geist beru­hi­gen. Nicht einen Schritt wirst „du“ auf dem „Weg“ vor­an­kom­men.

Fliessen.

Montag, 9. April 2012

Neu gebo­ren jen­seits des Todes. Frei.

Nicht anhaften.

Samstag, 7. April 2012

Es ist nicht so leicht zu beschrei­ben, was mit „Anhaf­tung“ gemeint ist. Der Begrifft taucht in der Zen-Lite­ra­­tur andau­ernd auf. Und „nicht anhaf­ten“ soll dort einer der Schlüs­sel sein, um sein wah­res Wesen zu erken­nen.

Klick.

Sonntag, 1. April 2012

Was gera­de noch Form, Far­be, Name und Kate­go­rie hat­te ist plötz­lich ein­fach nur da. Was gera­de noch eine Bewe­gung von hier­hin nach dort­hin war, wird zu abso­lu­tem Still­stand. Zeit und Ort sind ver­schwun­den. Es ist wie das Ein­tau­chen in eine ande­re Welt: unter der Was­ser­ober­flä­che ist plötz­lich alles still und anders. Und doch ist alles […]

Angenommen.

Donnerstag, 29. März 2012

Alles wird in jedem Augen­blick so ange­nom­men, wie es gera­de ist. Viel­leicht fühlt es sich nicht immer so an. Viel­leicht erzäh­len die Gedan­ken eine ande­re Geschich­te. Aber das Anneh­men ist da. Schon vor dem Gefühl und schon vor den Gedan­ken.

Ein Moment Frieden.

Mittwoch, 28. März 2012

Das Den­ken ist fies. Es tut so harm­los und kennt doch alle Tricks. Wenn es nur die kleins­te Mög­lich­keit sieht sich wich­tig zu machen, ist es schon da und ver­sucht sei­nen Keil irgend­wo anzu­set­zen.

Unendliche Freiheit.

Dienstag, 27. März 2012

Ich bin frei“ ist eine unglaub­li­che Unter­trei­bung. „Ich bin“ ist das, was Frei­heit ist. Da ist nur Frei­heit — nichts ande­res.

Eindrücke.

Sonntag, 25. März 2012

Ein­fach sit­zen und fest­stel­len, dass nie­mand da ist, der sitzt. Da ist das Gefühl von Son­ne auf der Haut, die Stim­men der Men­schen, die Bewe­gung des Was­sers… aber es gibt nie­man­den, der spürt, hört oder sieht. Alles IST ein­fach. Mehr nicht. Aber auch nicht weni­ger.

Die Welt zu Gast in mir.

Montag, 19. März 2012

Ich betre­te den Medi­ta­ti­ons­raum und gehe zu einem frei­en Platz. Mit den Ande­ren war­te ich auf den Beginn der ers­ten Run­de, knie mit einem Bänk­chen gut einen Meter vor einer Wand. Die Glo­cke ertönt, ich atme tief ein und begin­ne mit der Übung.

Strom der Gedanken.

Sonntag, 18. März 2012

Es ist so ein­fach vom Strom der Gedan­ken mit­ge­ris­sen zu wer­den. Unauf­hör­lich taucht ein neu­er Gedan­ke auf. Jedes Mal scheint er sooo wich­tig zu sein. Und jedes Mal scheint er „wahr“ zu sein.

Ich weiss es nicht.

Donnerstag, 15. März 2012

Seit eini­ger Zeit macht sich immer wie­der Unzu­frie­den­heit bemerk­bar. Manch­mal ist es eine inne­re Unru­he, die ich nicht durch Äuße­res erklä­ren kann. Oder Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit, weil auf ein­mal alles gleich zu sein scheint. Oder ein­fach feh­len­de Ener­gie.

Absurd.

Mittwoch, 14. März 2012

Die gan­ze Idee von „Meis­ter“ und „Schü­ler“ ist absurd. Wor­in soll der Unter­schied lie­gen? Wo soll da etwas zu geben, wo etwas zu bekom­men sein?

Alles meins“.

Mittwoch, 7. März 2012

Die­ses „Nichts“, die­se „Stil­le“ oder die­ser „Frie­den“ ent­zieht sich jeder Beschrei­bung und dadurch auch jeder Ein­ord­nung. Es eine „Erfah­rung“ zu nen­nen ist eigent­lich schon zu unge­nau. Es ist das „ich-bin“. Das Sein.

Außen und innen.

Dienstag, 6. März 2012

Es gibt einen Ort, an dem ich die Stil­le ganz beson­ders spü­re. Und das nicht erst seit­dem ich mir der Stil­le bewusst bin. Die­se Erfah­rung habe ich auch vor zehn oder zwan­zig Jah­ren schon genau so gemacht.

Nicht der Rede wert.

Montag, 5. März 2012

Ist mei­ne „Erfah­rung“ denn wirk­lich so unge­wöhn­lich? Es ist doch ein­fach nur das, was jetzt gera­de hier ist. Etwas Gewöhn­li­che­res kann es kaum geben. Die­se Erfah­rung ist nichts ande­res als ein Glas Lei­tungs­was­ser.

Berg der Verklärung.

Sonntag, 4. März 2012

Es ist wirk­lich schwer über die­se Erfah­rung zu reden. Daher fin­de ich es immer span­nend sie an ver­schie­dens­ten Stel­len in den Wor­ten ande­rer zu ent­de­cken. So wie ges­tern in der Pre­digt der Vor­abend­mes­se.

Ad Oostendorp.

Donnerstag, 1. März 2012

Die­se Vide­os sind lei­der auf nie­der­län­disch, aber — auch ohne jedes Wort zu ver­ste­hen — von wun­der­ba­rer Klar­heit. Ad Oos­ten­dorp beschreibt die Erfah­rung der Stil­le und die Suche nach dem „Ich“ völ­lig unab­hän­gig von allen Tra­di­tio­nen, Glau­­bens- oder Denk­sys­te­men.

Hier. Jetzt. Sein.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Auf der Suche zu sein war ein­fach. Tony Par­sons war der bes­te und daher wur­den fleis­sig Vide­os von ihm geguckt und sei­ne Bücher gele­sen. Trotz­dem hat es irgend­wie nicht „Klick“ gemacht und die Suche ging woan­ders wei­ter. Nis­argad­at­tas Buch ist doch sooo dick und so „berühmt“. Dar­in wird die Ant­wort zu fin­den sein…

Nicht sitzen.

Montag, 27. Februar 2012

Heu­te konn­te ich nicht sit­zen. Es ging ein­fach nicht. Alles trieb mich vom Medi­ta­ti­ons­platz weg. Viel­leicht hat sich der Sturm noch nicht gelegt. Viel­leicht müs­sen erst eini­ge Din­ge wie­der an ihren Platz fal­len.

Benjamin Smythe.

Montag, 27. Februar 2012

Ben­ja­min war wahr­schein­lich mein ers­ter Kon­takt mit „Advai­ta“. Wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, bin ich nur durch einen Zufall auf sei­nen You­tu­be-Chan­­nel gestol­pert. Das müss­te Anfang 2010 gewe­sen sein. Sei­ne ursprüng­li­chen Vide­os hat er mitt­ler­wei­le gelöscht, aber für mich bleibt er einer der unter­halt­sams­ten „Bot­schaf­ter“. Sei­ne letz­te Serie von Vide­os möch­te ich hier ein­fach mal […]

Was würdest Du tun?

Sonntag, 26. Februar 2012

Es ist so schwer zu beschrei­ben, um was es hier eigent­lich geht. Es lässt sich ein­fach nicht in Wor­te fas­sen. Die Beschrei­bung ist immer unvoll­stän­dig und oft schein­bar wider­sprüch­lich. Aber ist es nicht nur der Wunsch da, dar­über zu spre­chen, son­dern mehr und mehr auch die Not­wen­dig­keit.

Es gibt kein Zen.“

Samstag, 25. Februar 2012

Die­se Wor­te gehen mir nicht aus dem Kopf. Denn sie sind so wahr. Die Aus­sa­ge war mit neu — aber nicht die Erkennt­nis. Viel­leicht hät­te ich sie nur nicht aus dem Mund eines „Zen-Meis­­ters“ erwar­tet. „Ich brau­che kein Zen“ ist genau­so wahr. Wenn alles bereits Zen ist, dann muss ich nichts mehr Zen nen­nen — […]

Sturm.

Sonntag, 19. Februar 2012

Das Meer ist gera­de sehr unru­hig. Als wenn ein Sturm wütet. Die Wel­le wird hin und her gepeitscht. Hat kei­ne Chan­ce sich ein­fach nur in Ruhe in Rich­tung Strand zu bewe­gen.

Finale B“

Samstag, 18. Februar 2012

So schön… so wahr…

Der Sitzbankhocker.

Freitag, 17. Februar 2012

Bei mei­nem ers­ten Zazen-kai hät­te ich mir gewünscht, zwi­schen­durch auf einen Hocker oder Stuhl wech­seln zu kön­nen. Doch ich hat­te mir nichts bereit gestellt. Es ist ja auch nicht immer mög­lich, sich zusätz­lich z.B. einen Hocker an den Medi­ta­ti­ons­platz zu stel­len. So ent­stand die Idee des Sitz­bank­ho­ckers.

Mu.

Dienstag, 14. Februar 2012

Vor vie­len Jah­ren habe ich mich schon ein­mal mit Mu beschäf­tigt. Ich hat­te das Koan in „Die drei Pfei­ler des Zen“ gele­sen, glau­be ich. Bei einem Spa­zier­gang ließ es mich nicht mehr los. Ich weiß noch, daß ich nach­voll­zie­hen konn­te, was mit der ver­schluck­ten „glü­hen­den Kugel“ gemeint ist. Damals gab es in der „Lösung“ eini­ge […]

Unumkehrbar.

Montag, 13. Februar 2012

Da ist etwas pas­siert, das ich noch nicht ein­ord­nen kann. Die­ses inten­si­ve Wochen­en­de ist vor­bei und die Schmer­zen sind ver­ges­sen. Der All­tag hat mich wie­der und ande­re Din­ge sind jetzt gera­de dran. Aber das stimmt nicht. Irgend­wo hat sich ein gro­ßer Hebel umge­legt. Es ist etwas grund­le­gend anders. Es hat sich etwas ver­än­dert, dass nicht […]

Zazen-kai.

Sonntag, 12. Februar 2012

Frei­tag, 16 Uhr Ange­kom­men in mei­ner „Klos­ter­zel­le“. Es ist so unglaub­lich still hier. Schlei­che durch’s Gebäu­de, rich­te mei­nen Sitz­platz ein.

Vertrauen.

Freitag, 10. Februar 2012

Das nächs­te klei­ne „Aben­teu­er“ steht an: ein Zazen-kai über zwei Tage. Ich weiss gar nicht genau, wie vie­le Sitz­ein­hei­ten das sein wer­den. Ich ken­ne den Tages­ab­lauf nicht. Ich weiss weder wie die Unter­brin­gung ist, noch die Ver­pfle­gung. Ich weiss nicht, ob ich das über­haupt durch­hal­te. Ich ken­ne den Lei­ter des Wochen­en­des nicht und bin bis […]

Atmen.

Dienstag, 7. Februar 2012

Ich atme ein. Ich atme aus.

Süsse Stille.

Sonntag, 5. Februar 2012

In der Leer­heit aller Din­ge und Hand­lun­gen liegt ein tie­fer Frie­den. Es ist wie auf dem Schoss Got­tes zu sit­zen und von die­sem siche­ren Platz aus das Gesche­hen der Welt zu beob­ach­ten. Nichts ist von wirk­li­cher Bedeu­tung. Nichts, egal ob als gut oder schlecht bezeich­net, kann etwas aus­rich­ten. Alles ist immer nur das Eine.

Nützlich?

Dienstag, 31. Januar 2012

Die­ses „Nichts“ zu erfah­ren bringt bei mir den Wunsch mit sich, dar­über zu reden. Sich aus­zu­tau­schen. Nicht ein­fach nur ein Buch zu lesen oder ein Video zu sehen, son­dern ein ech­tes Gegen­über zu haben. Ein Aus­tausch im Hier und Jetzt. Im „Nichts“.

Paradox.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Die­ses Da-sein ist unauf­lös­bar wider­sprüch­lich. Zwei Din­ge, die sich gegen­sei­tig eigent­lich aus­schlie­ßen, sind gleich­zei­tig wahr. In jedem Moment. Und die­ser Wider­spruch scheint nicht nur extrem logisch zu sein, son­dern unaus­weich­li­che Rea­li­tät. Es ist so, als wäre 1+1=1. Oder als wür­de man bei­de Sei­ten einer Mün­ze immer gleich­zei­tig wahr­neh­men.

Nichtdenken Denken.

Montag, 9. Januar 2012

Mühe­lo­ses Sit­zen. Zeit scheint kei­ne Rol­le mehr zu spie­len. Ob 5 oder 50 Minu­ten ver­gan­gen sind: kei­ne Ahnung. Der Gong ertönt wenn er ertönt — aber immer „zu früh“.

Aus der Stille.

Freitag, 6. Januar 2012

Es war nur ein Wort in einem You­tu­be-Video: „…func­tion“. Aber nun ist es, als sei ein wei­te­rer Schlei­er gefal­len. Dabei ist eigent­lich gar­nichts pas­siert.

Dokusan.

Montag, 2. Januar 2012

Mor­gen ist Zazen-kai in Essen und ich wer­de das ers­te Mal Gele­gen­heit haben zum Doku­san zu gehen. Die­se Ein­zel­ge­sprä­che mit einem Zen-Meis­­ter ken­ne ich bis­her nur aus Büchern: der Schü­ler stellt Fra­gen zur Übung und bekommt Hin­wei­se oder eine neue Übung. Die Gesprä­che sind meist sehr knapp gehal­ten.

Zazen-kai.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Mein ers­tes Zazen-kai. Neun Mal 25 Minu­ten Sit­zen. So lan­ge habe ich noch nie am Stück geses­sen. Schon gar­nicht nach nur fünf Stun­den Schlaf. Aber ich war schon vor dem Wecker wach. Ich woll­te sit­zen.

Anfänger.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Heu­te saß ich bei Arzt und muss­te war­ten. Es war nichts Ande­res zu tun (die Zeit­schrif­ten­aus­wahl war schreck­lich), da habe ich ein­fach kurz medi­tiert — wenn man das so nen­nen kann. Eigent­lich habe ich das schon immer so gemacht: wenn ich in einer Schlan­ge ste­he, oder an der Ampel war­te, oder im Stau ste­he. Es […]

Zwiegespräch.

Freitag, 2. Dezember 2011

Die­se Wor­te hier sind eine digi­ta­le Reprä­sen­ta­ti­on der Zei­chen, die mei­ne Fin­ger fleis­sig auf der Tas­ta­tur anschla­gen. Mei­ne Fin­ger füh­ren aus, was ich mir in Gedan­ken zurecht gelegt habe. Die Wor­te und Sät­ze wer­den vor­her über­legt, viel­leicht wer­den ver­schie­de­ne Vari­an­ten mit­ein­an­der ver­gli­chen, aber in jedem Fall sind sie das Ergeb­nis mei­ner Gedan­ken. Das hier ist […]

Ohne Eigenschaften?

Mittwoch, 23. November 2011

Mei­ne Augen sehen, was um mich her­um geschieht. Die Gedan­ken in mei­nem Kopf erzäh­len mein Leben. Es gibt so vie­le Ein­drü­cke, die in jedem Moment ver­ar­bei­tet wer­den. Sie füh­ren zu Erleb­nis­sen, sto­ßen Gedan­ken an und schei­nen zu Ent­schei­dun­gen und Hand­lun­gen zu füh­ren. Die­se Maschi­ne läuft auch in den ganz lei­sen, unbe­weg­ten Momen­ten.

Skepsis.

Samstag, 12. November 2011

Schon seit eini­ger Zeit scheint die „Suche“ weg­ge­fal­len zu sein. Es steckt kein „um zu“ mehr in den Din­gen. Trotz­dem habe ich wei­ter gele­sen, Vide­os ange­se­hen oder „Leh­rern“ zuge­hört. Aber ohne die Hoff­nung, dar­in ein neue, tie­fe­re oder sonst­wie bes­se­re Wahr­heit zu fin­den.

Geschenkt.

Freitag, 11. November 2011

Es gibt die­se Momen­te im Leben, die unter die Haut gehen. Sie berüh­ren nicht ober­fläch­lich, sie gehen auch nicht nur leicht unter die Haut (wie ein Schreck zum Bei­spiel). Die­se Momen­te gehen mit­ten ins Herz. Berüh­ren an der tiefs­ten Stel­le. In ihnen steckt eine unmit­tel­ba­re und uni­ver­sel­le Wahr­heit, die nicht zu leug­nen ist. Und doch […]

Positionsbestimmung.

Freitag, 28. Oktober 2011

Das ist schon sehr merk­wür­dig. Ich mei­ne… hört sich das nicht alles komisch an, was ich hier so schrei­be? Hast Du nicht das Gefühl, dass es hier um irgend­ei­ne ziem­lich abge­fah­re­ne Sache geht, die mit Dir so gar­nichts zu tun hat? Um eine Art von Glau­ben oder viel­leicht sogar ein­fach nur um tota­len Unsinn?

Weniger ist mehr.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Die­ser inne­re Frie­den ist nicht davon abhän­gig, was gera­de pas­siert. Er ist in jedem Moment da. Alles ent­steht erst in die­sem Frie­den. Und das kann auch Unzu­frie­den­heit sein. Oder Ärger, Angst und Sor­gen. Alles kann sein — ohne den Frie­den zu stö­ren.

Lass‘ es sein!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Ver­giß die Suche nach „Erleuch­tung“, „Gott“ oder „Dei­nem wah­ren Selbst“! Genau die­se Suche ist es, die alles ver­schlei­ert. Da ist nichts zu fin­den. Kein Ziel. Kei­ne „Erleuch­tung“. Es gibt kei­nen Weg, dem man fol­gen könn­te. Wohin soll­te der füh­ren? Es ist alles hier. Jetzt. Unmit­tel­bar.

Jetzt.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wann ist „jetzt“ vor­bei? Ist jetzt nicht auch jetzt? War es „vor­hin“ nicht auch schon jetzt? Hast Du jemals etwas ande­res als „jetzt“ erlebt? Ist es über­haupt mög­lich etwas ande­res als „jetzt“ zu erle­ben?

Wilde Affen.

Freitag, 23. September 2011

In mei­nem Kopf haust ein wil­der Affe. Eine Zeit lang war er gut abge­lenkt, hat sich ruhig in eine Ecke ver­kro­chen. Fast hät­te ich schon gedacht er wäre nicht mehr da. Aber er ist da, macht einen rie­sen Lärm, will alles anfas­sen und unter­su­chen und rap­pelt unru­hig an sei­nen Git­ter­stä­ben.

Mysterium.

Freitag, 9. September 2011

Da ist ein­fach nur ein gro­ßes Mys­te­ri­um. Der Ver­stand ver­sucht pau­sen­los es zu ver­ste­hen. Es ein­zu­ord­nen, zu bewer­ten, eine Logik zu fin­den. Es fin­den sich immer neue Argu­men­te dafür oder dage­gen. Ich bin mal gespannt, wel­che Sei­te gewinnt… ;o)

Nichts zu tun.

Samstag, 13. August 2011

Eigent­lich ist nichts zu tun. Gar­nichts. Die Geschich­te der Per­son fließt vor sich hin wie ein gro­ßer, ruhi­ger Fluss. Alles pas­siert ein­fach nur so, wie es pas­siert. Stei­ne wer­den umflos­sen, brin­gen etwas Unru­he ins Was­ser, stö­ren das Flie­ßen aber nicht. Vor grö­ße­ren Hin­der­nis­sen staut sich das Was­ser bis es einen Weg her­über oder her­um gefun­den […]

Das Glas.

Donnerstag, 11. August 2011

Seit Bent­in­ho Mas­s­a­ro in einem sei­ner Vide­os das Bei­spiel mit dem Glas gebracht hat, lässt mich das nicht mehr los. Aber wenn man selbst nach­sieht, kommt man zu dem glei­chen Schluss: da ist gar nichts aus­ser Wahr­neh­mung.

Tiefer Frieden.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Tie­fer Frie­den. Stil­le. Egal wohin ich gehe, egal was ich tue, egal was um mich her­um pas­siert. Die Stil­le ist das ein­zig Ewi­ge.

Brillensuche.

Dienstag, 12. Juli 2011

Kennst Du das auch? Du kannst Dei­ne Bril­le nir­gend­wo fin­den, hast über­all schon zwei Mal geguckt, aber sie bleibt wie vom Erd­bo­den ver­schluckt. Irgend­wann stellst Du dann fest, dass Du sie die gan­ze Zeit auf der Nase hat­test. Genau so ist das auch mit der „Erleuch­tung“.

Offline.

Sonntag, 10. Juli 2011

Mit Goog­le+ ist gera­de ein wei­te­res sozia­les Netz­werk gestar­tet, bei dem ich eine Iden­ti­tät anle­gen kann. Auf Xing ist man „Geschäfts­mann“, bei Face­book eher pri­vat,  bei Twit­ter irgend­was dazwi­schen. Wie vie­le Online-Iden­­ti­­tä­­ten haben ich eigent­lich?

Ozean.

Montag, 4. Juli 2011

Es gibt ein Bild in ver­schie­de­nen non­dua­len Tra­di­tio­nen, das ich immer wie­der sehr pas­send fin­den, um auf DAS hin­zu­wei­sen. Jeff Fos­ter hat es gera­de in sei­nen Noti­zen auf Face­book wie­der benutzt. Es ist das Bild des Oze­ans und der Wel­le.

Stille.

Montag, 4. Juli 2011

Hier ist Stil­le und Frie­den — jeder­zeit. Ein beson­de­rer Frie­den, der inmit­ten aller Din­ge ist. Jetzt. Genau jetzt. Immer. Die­se Stil­le ist kein Ding, das man fin­den oder ver­ste­hen kann. Sie ist ein­fach da.

Automatiktüren.

Montag, 13. Juni 2011

Eigent­lich war es ein schö­ner Som­mer­tag. Aber als wir aus dem Bau­markt kom­men, reg­net es drau­ßen in Strö­men. Also ab in den Strand­korb und war­ten. Eine Frau kommt und bleibt ste­hen. Die auto­ma­ti­sche Schie­be­tür öff­net sich und schließt sich kurz dar­auf wie­der.

Freier Wille.

Sonntag, 5. Juni 2011

Also über den frei­en Wil­len müs­sen wir uns nicht strei­ten, oder? Das ist doch wohl völ­lig klar, daß „ich“ hier bewusst und frei mei­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen. Wie soll­te es auch sonst sein?

Nichts erwarten.

Samstag, 4. Juni 2011

Immer ist irgend­was zu tun. Immer muss irgend­was pas­sie­ren, oder anders sein als es ist. Bei gutem Wet­ter fehlt der Regen und im Win­ter freut man sich schon wie­der auf den Som­mer. Aber genau so wie ist jetzt gera­de ist, scheint es nie gut zu sein.

Jenseits von Subjekt und Objekt.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Unter­schei­dung von Wahr­neh­men­den und Wahr­ge­nom­me­nen, von Sub­jekt und Objekt, ist sehr theo­re­tisch. Um nicht zu sagen: falsch.

Subjekt.

Mittwoch, 1. Juni 2011

In „Objek­te.“ haben wir her­aus­ge­fun­den, was wir alles nicht sind — nicht sein kön­nen. Es bleibt nichts, über­haupt nichts, aus der Welt der Sin­ne übrig, daß „Du“ sein könn­test. Was bist Du dann also?

Objekte.

Dienstag, 31. Mai 2011

Alles, was wir über unse­re fünf Sin­ne wahr­neh­men, sind Objek­te. Der Moni­tor, auf den Du gera­de guckst, bist nicht Du. Der Moni­tor ist ein Objekt, das Du über Dei­ne Sin­ne wahr­nimmst. Du bist der Wahr­neh­men­de, der Moni­tor ist das Wahr­ge­nom­me­ne.

Perfektion.

Montag, 30. Mai 2011

War­um kommt man mit sei­nem Geld immer nur so gera­de aus — egal, wie viel man ver­dient? War­um muss es immer noch ein wenig mehr sein? War­um ist jetzt und hier nie genug?

Wen kümmerts.

Samstag, 28. Mai 2011

War­um soll­te man über­haupt über DAS spre­chen? Es ist doch sowie­so da. Man kann DEM nicht ent­kom­men, ES nicht errei­chen. Eigent­lich kann man gar nichts damit machen. War­um also nach „Erleuch­tung“ suchen, oder dar­über spre­chen?

Schizophren.

Samstag, 14. Mai 2011

In der Welt der Gedan­ken gibt es kei­ne Non-Dua­­li­­tät. Kann es auch gar nicht geben. Aber wenn die Per­son glaubt Das begrif­fen zu haben, ent­wi­ckeln sich inter­es­san­te inne­re Dia­lo­ge.

Immer da.

Freitag, 13. Mai 2011

Es gibt ein unwan­del­ba­res „Ich“, das immer da ist. Immer das­sel­be „Ich“. Wenn ich ges­tern schlech­te Lau­ne hat­te und heu­te gute: es ist ein und das­sel­be „Ich“, dem das pas­siert. Gute Gedan­ken, schlech­te Gedan­ken, Ärger, Wut, Glück… alles, was die­se Geschich­te einer Per­son aus­macht, pas­siert die­sem einen, unver­än­der­li­chen, immer glei­chen „Ich“.

Zeitlos.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Völ­lig unver­mit­telt im Hier und Jetzt. Kein Weg hat hier hin geführt. Kein Weg führt von hier weg. Gedan­ken an ein Davor oder Danach tau­chen zwar auf… aber auch die sind jetzt und hier. Alles pas­siert ohne Refe­renz­punkt. Als ewi­ges Jetzt.

Meer aus Liebe.

Dienstag, 19. April 2011

Als wenn ein Eis­wür­fel in einem Was­ser­glas schmilzt. In dem Glas ist nur Was­ser, und doch kann man den gefro­re­nen Wür­fel als Objekt erken­nen. Doch wenn er schmilzt: wo ist er dann?

Stille ist Stille.

Sonntag, 17. April 2011

In einem Meer von Musik. Die Ohren dröh­nen schon, aber es wird von Lied zu Lied noch lau­ter. Der Raum füllt sich immer wei­ter. Es ist die letz­te von einem Dut­zend Knei­pen heu­te Abend und mei­ne Bei­ne tun schon ziem­lich weh.

Unsichtbar.

Dienstag, 12. April 2011

Jetzt gera­de… genau jetzt: bin ich da ver­hei­ra­tet? Wo ist die­se „Eigen­schaft“ von „mir“ jetzt? Genau jetzt ist nicht­mal die dazu gehö­ren­de Frau da. Bin „ich“ ver­hei­ra­tet? Wor­an könn­te man das jetzt gera­de erken­nen?

Kino.

Freitag, 1. April 2011

Da läuft die gan­ze Zeit ein Film ab. Direkt vor mei­nen Augen. Manch­mal scheint er so span­nend zu sein, dass ich voll­kom­men dar­in auf­ge­he. Immer öfter bemer­ke ich aber, dass ich nicht in dem Film bin. Ich bin eher wie das Licht, dass den Film auf die Lein­wand pro­ji­ziert. Dem Licht ist völ­lig egal wel­cher […]

Kommunikation.

Freitag, 1. April 2011

Wir haben ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­blem. Aber zum Glück nur dann, wenn wir reden oder schrei­ben. In den Pau­sen dazwi­schen ist alles gut.

Blau ist das neue Schwarz.

Freitag, 18. März 2011

Die Welt ist immer genau so wie Du denkst. Die Welt ist nie genau­so wie Du denkst. Bei­des ist rich­tig. Immer. Oder?

Hören. Sehen.

Dienstag, 15. März 2011

Heu­te war ich in einer merk­wür­di­gen Welt unter­wegs. Die­se sonst so ruhi­ge, soli­de Umwelt hat auf ein­mal gehüpft und getanzt! Vor­ne ging es bei jedem Schritt hoch und run­ter. Und hin­ten gleich­zei­tig run­ter und hoch. Das war fast wie Wackel­pud­ding.

Der „innere Meister“.

Freitag, 11. März 2011

Wie soll es einen Meis­ter „da draus­sen“ geben? Wie soll­te er etwas leh­ren kön­nen? Jedes Wort der „äus­se­ren Meis­ter“ erhält sei­ne Wahr­heit und sein Gewicht nur dadurch, dass „ich“ es ihm gebe. Die Bedeu­tun­gen lie­gen nicht in den Wor­ten und Sät­zen. Sonst könn­te ein bestimm­ter Satz in abso­lut jedem Men­schen Freu­de aus­lö­sen. Denn wenn die […]

Kontrolle.

Montag, 7. März 2011

Kon­trol­le ist eine Illu­si­on. Es gibt nie­man­den, der etwas kon­trol­lie­ren könn­te. Auch, wenn es für die Per­son anders erscheint. Was kann „ich“ denn schon wirk­lich kon­trol­lie­ren?

Freiheit.

Freitag, 4. März 2011

Ich“ ist rei­ne Stil­le. Nichts. Und in die­sem Nichts taucht die Welt auf. Die Welt der Gedan­ken, der Gefüh­le, des Kör­pers, des Sehens, des Hörens, Füh­lens, Rie­chens und Tas­tens. Doch die­se Welt wird nie so wahr­ge­nom­men, wie sie wirk­lich ist. Son­dern immer so, wie die Sin­ne sie erschei­nen las­sen.

Was bleibt?

Freitag, 4. März 2011

Wenn die schein­ba­re Per­son durch­schaut wird, wenn das Ich nicht gefun­den wer­den kann: was bleibt dann? Wenn sich das, was pas­siert, gar­nicht auf mich bezieht; wenn ich gar­nicht betei­ligt bin, son­dern nur wahr­neh­me: was bleibt dann? Was bleibt zu tun, wenn „ich“ gar­nichts tun kann? Was bleibt?

Das Auge des Sturms.

Sonntag, 27. Februar 2011

Das zu sein bedeu­tet still zu sein inmit­ten des Lärms, ruhig zu sein inmit­ten der Bewe­gung. Nichts haf­tet an Dem. Nichts stört Das. Das ist immer unbe­tei­ligt — und ist doch gleich­zei­tig all‘ das, was gera­de pas­siert.

Niemand zuhause.

Freitag, 25. Februar 2011

Wer bin ich?“ kann sehr vie­le unter­schied­li­che Ant­wor­ten haben. Man zeigt mit dem Fin­ger auf sich und sagt: „DAS bin ich!“. Dann fällt einem ein, dass das ja noch nicht alles ist. „Ich“ bin ja auch eine Per­son. „Ich“ habe eine Ver­gan­gen­heit und alles, was ich da erlebt habe, hat mich zu dem gemacht was […]

Im Spiel.

Dienstag, 22. Februar 2011

Wie kann man Das nur über­se­hen? Wie kann einem nicht bewusst sein, dass es nur Das gibt? Und gleich­zei­tig ist es völ­lig egal, ob es jeman­dem bewusst ist oder nicht: Es ist trotz­dem da. Und auch nicht anders als bei dem „Bewuss­ten“. Es gibt wirk­lich nichts zu ent­de­cken oder zu fin­den. Nur die Suche kann […]

Grau.

Dienstag, 15. Februar 2011

In den Advai­­ta-Büchern zu lesen ist auf ein­mal genau­so span­nend wie die Zei­tung von ges­tern. Auch wenn es inter­es­sant ist eini­ge Pas­sa­gen „bes­ser“, oder zumin­dest anders zu ver­ste­hen.

Fragen und Antworten.

Samstag, 12. Februar 2011

Wer bin ich? Habe ich die Ant­wort dar­auf wirk­lich gefun­den? Kann man dar­auf über­haupt eine Ant­wort fin­den? Was nützt es mir zu wis­sen, dass ich nicht die­ser Kör­per bin, die­se Gedan­ken oder die­ses Leben? Am Ende wird sich nichts dar­an ändern, dass die Welt durch die­se Augen wahr­ge­nom­men wird, dass die­se Gedan­ken hier den Ein­druck […]

Schaukeln.

Dienstag, 8. Februar 2011

Heu­te sass Stil­le auf einer Hol­­ly­wood-Schau­kel im Gar­ten und war ein­fach. Tony Par­sons war auch da und hat Din­ge erzählt, die ich schon bestimmt ein hal­bes Dut­zend Mal gehört habe. Eigent­lich habe ich mich dabei immer als einer der Teil­neh­mer gese­hen — mit den glei­chen Fra­ge­zei­chen in den Augen wie die ande­ren. Aber jetzt… Ich […]

Befreiend“ und „schön“?

Montag, 7. Februar 2011

Das will sich irgend­wie (noch ?) nicht ein­stel­len. Die anfäng­li­che Leich­tig­keit, das glück­li­che Stau­nen und das spon­ta­ne (Er)Leben wur­den durch eine Art Lee­re abge­löst. Nur lei­der nicht die­se schö­ne Lee­re aus den Büchern. Da ist eher das Gefühl eines Ver­lus­tes. Es scheint plötz­lich alles so „belie­big“. Die Welt ist etwas farb­lo­ser gewor­den. Mir fehlt auch […]

Ich bin“ bedeutet „alles ist“

Samstag, 5. Februar 2011

Da ist auf ein­mal ein gro­ßer Wider­stand was auch immer mit „ich“ zu bezeich­nen. Der Gedan­ke „ich“ ist auf ein­mal so leer. Auch „ande­re“ sind ein komi­sches Kon­zept. Dabei ist doch alles so, wie es schon immer war.

Es gibt ja gar kein Ich!

Samstag, 5. Februar 2011

Es gibt das Tip­pen auf der Tas­ta­tur, aber nie­man­den der tippt. Es gibt das For­mu­lie­ren von Sät­zen, aber nie­man­den der for­mu­liert. Es gibt das Hören des Win­des, aber nie­man­den der hört. Es gibt den Gedan­ken, dass ich es ver­stan­den habe. Aber weder jeman­den, der ihn denkt, noch jeman­den, der ver­steht. Es gibt kein Ich getrennt […]