Im Hamsterrad.

Samstag, 22. April 2017

Das Ziel scheint immer hinter dem nächsten Haken auf der Liste zu warten. Immer gibt es noch etwas zu erledigen, zu erreichen oder zu besitzen. Immer ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Der liegt immer hinter dem nächsten Abschnitt. Was immer das sein mag.

Nicht erreichbar.

Freitag, 25. Dezember 2015

Da ist kein Ziel zu erreichen. Da ist nur eine Vorstellung davon. Und wird immer nur ein Gedanke bleiben. Kein Weg führt dort hin. Denn dieser Ort existiert nicht.

Staunend.

Montag, 3. August 2015

Ein Tag in Verwunderung und Staunen über „das hier“. Wie kann das ein Geheimnis sein? Wie kann man es suchen müssen? Was für ein himmlisches Versteckspiel!

Tief verwurzelt

Sonntag, 14. Juni 2015

Diese mächtige, allumfassende Stille… Ungesehen, ungehört. Geborgen sein – wie in Gottes Schoss. Nicht als besonderes Erlebnis. Nicht am Ende eines Weges. Jetzt. Immer. Unabwendbar.

Unerwarteter Besuch.

Freitag, 27. März 2015

Gestern bekam ich unerwarteten Besuch: plötzlich stand mein alter Physik-Lehrer vor der Tür. Neben alten Fotos und Videos hatte er auch Zeit im Gepäck. Wir haben uns lange und intensiv unterhalten. Wohl auch über Nondualität – auch, wenn er das so sicher nicht formuliert hätte.

Was.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Was soll ich nur immer antworten auf all die Fragen? Alles liegt direkt vor Dir ausgebreitet. Was gibt es dazu noch zu sagen? In mir schlummert keine Antwort die Dir noch fehlen würde. Da ist kein Geheimnis zu entdecken.

Statusbericht.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Holz hacken und Wasser holen. Ich kann die intensive Zeit nach dem Tor sehr gut nachvollziehen von der gerade viele in den LU-Gruppen auf Facebook schreiben. Die starke Gravitation der Stille. Tränen ohne Grund. Wellen von Dankbarkeit und Liebe. Ich kenne auch den Versuch noch tiefer in das Kanninchenloch zu steigen. Sich mit Empty Mirror […]

Aufmerksamkeit.

Dienstag, 11. November 2014

Die Aufmerksamkeit scheint immer nur an einem Ort sein zu können. Wenn ich Musik höre, ist das Gefühl von Traurigkeit vergessen. Während ich diese Zeilen tippe, vergesse ich meine kalten Füsse. Und während ich die kalten Füsse spüre, ist mir das Ein- und Ausatmen nicht bewusst.

Unmittelbar jetzt.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

„… aber wenn Gestern doch eine Bedeutung hatte, dann ist Heute die Konsequenz. Und wenn ich heute alles richtig mache, dann ist Morgen auch gut. Und wenn Morgen schlecht ist, dann war Heute auch nicht gut. Und an allem ist Gestern Schuld…“ In diesem immerwährenden Fluss gibt es keine Sicherheit. Sich das Gestern schön zu […]

Alltägliche Vollkommenheit.

Dienstag, 19. August 2014

Manchmal ist es so, als könne ich dem Leben bei der Arbeit zusehen. So, als hätte ich es erfunden. Nicht ohne Geheimnis – und doch ohne Überraschungen.

Für A.

Sonntag, 8. Juni 2014

Es ist auch absurd. Oder besser: paradox. Was soll dieses Erwachen für einen Unterschied in der Geschichte machen, wenn es bedeutet zu sehen was schon immer so war?! Es ist ja nichts anders. Da war auch früher kein Ich, das nach Zielen gestrebt hat und da ist jetzt keines. Trotzdem darf und wird ein Streben […]

Alles Quatsch.

Sonntag, 11. Mai 2014

Das ist alles so ein Quatsch hier. Dieses ganze Rollenspiel. Dieses ständige „hätte, könnte, müsste, sollte“. So unwahr. So unecht.

Wie Gras.

Mittwoch, 16. April 2014

Wo bleibt der Kick? Das große Hochgefühl? Der ewige Bliss? Darum geht es doch, oder? Das soll die große Rettung sein.

Sehen lernen.

Donnerstag, 10. April 2014

Ich entdecke gerade das Skizzieren neu. Besonders spannend daran ist, dass es eigentlich bedeutet Sehen zu lernen. Und das wiederum bedeutet vor Allem unterscheiden zu lernen was wirklich wahrgenommen wird und was alles eigentlich nur interpretiert oder hinzugedacht wird.

Nicht verstehen, sondern wissen.

Mittwoch, 5. März 2014

Du wirst es niemals verstehen. Keine Chance. Du kannst noch so viele Bücher lesen und Dir schlaue Gedanken machen. Aber mit dem Verstand wirst Du es niemals erfassen. Das Beste, das bei dem Versuch passieren kann, ist, dass der Verstand aufgibt.

Das hier gerade.

Mittwoch, 5. März 2014

Das hier ist gemeint. Einfach nur das hier. Nichts das war oder das wird. Überhaupt nichts Besonderes oder Spezielles. Einfach nur das hier.

Drei Jahre.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Vor genau drei Jahren entstand der erste Beitrag für diesen Blog. Das war Minuten nach dem Moment des Nicht-Findens. Seit dem ist dieses spirituelle Tagebuch ordentlich gewachsen. Es müsste jetzt etwa der 150ste Text sein, den ich schreibe. Und ich merke deutlich, wie das Bedürfnis zu schreiben nachlässt.

Widerspruch.

Sonntag, 26. Januar 2014

Ich bin da. Nicht einfach nur anwesend. Nicht als unbeteiligter Gast. Nicht getrennt von allem, sondern stets voll verbunden. Verschmolzen. Untrennbar Eins.

Für M.

Montag, 30. Dezember 2013

„Hast Du mal ’nen Euro?“ ist eine Frage, die man relativ schnell eindeutig beantworten kann. Man greift in die Tasche und identifiziert alle Dinge, die zum Vorschein kommen. Wenn da kein Euro dabei ist, hat man auch keinen. Zweifelsfrei. Es gibt keine Unsicherheit, weil es sich so anfühlt, als sei da doch ein Euro in […]

Ein Buddha.

Donnerstag, 28. November 2013

Um mich herum mal Menschen, mal Autos, mal Lärm. Manchmal alles gleichzeitig. Wie Regen durchnässen mich diese stetigen Tropfen. Aber ich werde nicht nass.

Ewig und niemals.

Sonntag, 17. November 2013

Die Ewigkeit in jedem Moment. Unendlich jetzt. Vollständigkeit. Nichts fehlt, weil nichts anderes ist. Vollkommen. Fehlerlos.

Herbst. Sturm. Sonne.

Sonntag, 10. November 2013

Warme Sonne auf der Haut. Ein kühler Wind um die Nase. Eingehüllt in einen dicken Mantel mit Schal. Wolken tauchen auf und es wird kalt. Der Wind wird stärker und stärker. Fast ist es schon zu kalt jetzt. Dann plötzlich wieder Sonne und Wärme.

Ruhige friedliche Tiefe.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Mir fällt immer mehr auf, wie sehr der Glanz eines angeblichen Erwachens abgefallen ist. Es ist immer seltener das Bedürfnis da, mein spirituelles Tagebuch hier zu benutzen. Ich habe lange schon kein spirituelles Buch mehr gelesen. Das ganze Thema „Erleuchtung“ hat sich sehr stark abgekühlt.

Hinter die Illusion schauen.

Sonntag, 8. September 2013

Das hört sich im Grunde so einfach an. Als wenn man nur den Rand des Hindernisses finden müsste. Oder es irgendwie durchdringen, es auf die andere Seite schaffen. Dahinter wartet dann die große Antwort.

Kirchen-Raum

Sonntag, 25. August 2013

Die Stille dieses großen Raumes erschlägt mich förmlich. Ich kann nur da sitzen und selbst still sein. Aber diese Stille ist keine Abwesenheit von Geräuschen. Eigentlich ist sie überhaupt nicht still. Ganz im Gegenteil. Eigentlich ist sie das Leben selbst. Pure Energie.

Nichts zu sagen.

Freitag, 2. August 2013

Gibt es eine Botschaft hinaus in die Welt zu tragen? Sollte nicht jeder erfahren, dass es da ein Geheimnis zu lüften gibt? Einen Schatz zu entdecken? Sollte man nicht bei jeder Party davon erzählen? Bei jedem Treffen diese freudige Botschaft hinausschreien?

Ebbe und Flut.

Sonntag, 30. Juni 2013

Wir tun immer so, als gäbe es das alles wirklich. Als würden unsere Begriffe auf etwas verweisen, das eine solide, eigenständige, inhärente Existenz hätte. Aber ist das wirklich so?

Kein Entstehen, kein Vergehen.

Sonntag, 16. Juni 2013

Was bedeutet es schon wirklich es verstanden oder die Illusion durchschaut zu haben? Ist damit einfach nur eine weitere Aufgabe gelöst und kann abgehakt werden? Wird sich dadurch das ganze Leben verändern und nie mehr so sein wie vorher? Ist es das Ende von etwas Altem und der Beginn von etwas Neuem?

Bedingungslos.

Samstag, 27. April 2013

Das alles ist so normal geworden. Einfach alltäglich. Kaum ein Gedanke dreht sich wirklich noch darum. Es ist einfach zu offensichtlich. Selbst jemanden zum torlosen Tor zu führen scheint nicht ungewöhnlicher, als nach der Uhrzeit gefragt zu werden und die richtige Antwort zu geben.

Schlüssel nutzlos.

Freitag, 19. April 2013

Stille Perfektion. Ungesehene, ungeheure, unübersehbare Schönheit. Umarmt. Beschützt und geliebt. Von niemandem. Tiefes Glück… unteilbar. Untrennbar. Nicht, niemals zu trennen. Immer alles als Eins. Stehend, liegend, sitzend, laufend, rennend. Immer Eins.

Dynamik.

Samstag, 30. März 2013

Langsam kehrt alles wieder zurück. Die Scheuklappen öffnen sich. Die Welt wird wieder bunt. Auch die innere Stille und Ausgeglichenheit nimmt ihren angestammten Platz wieder ein. Manchmal schmecke ich auch wieder den Frieden in jedem Moment.

Panik.

Samstag, 16. März 2013

Es war ganz sicher kein besonders großer oder schwieriger Eingriff. Aber die letzten zwei Tage im Krankenhaus waren echt anstrengend für mich. Nicht durch die Nase atmen zu können, löste regelrecht Panik aus. Wie geht man damit möglichst „erleuchtet“ um? Ich würde sagen: gar nicht.

Gassho-Momente.

Dienstag, 12. März 2013

Oft finde ich mich tief berührt und dankbar wieder. Ich habe dann das Bedürfnis meine Hände zum Gassho zu heben – eine Geste aus dem Zen. Doch was ist es, das mich da so berührt? Es ist nicht so leicht auszumachen, denn die Situationen können sehr unterschiedlich sein.

Friedlich.

Dienstag, 26. Februar 2013

Es ist immer so leise hier. So friedlich und ruhig. Wie an einem einsamen Strand gibt es nur das Rauschen der Wellen und das Zwitschern der Vögel. Es ist nichts zu tun. Absolut nichts. Kein Weg führt zu diesem Strand. Keiner führt von ihm weg. Bin ich jemals hier hin gelangt? Habe ich mir die […]

Identifikation?

Freitag, 8. Februar 2013

In den Dialogen geht es immer wieder um die Identifikation mit dem Körper, den Gedanken oder Gefühlen. Es scheint Phasen zu geben, in denen sie stärker ist und auch Momente ohne. Mir fällt es immer schwerer das nachzuvollziehen. Genau genommen weiß ich nicht (mehr) was das überhaupt sein soll. Wie identifiziert man sich mit den […]

Dialog mit Ulrike.

Dienstag, 15. Januar 2013

Das folgende Gespräch haben wir in den letzten Tagen per eMail geführt. Für einen besseren Lesefluß habe ich die Grußformeln entfernt. Betreff: Sehnsucht nach Entspannung. Hallo Tom, ich bin ein sehr verkrampftes und unentspanntes Ich, auf der Suche nach Frieden.

Unausweichlich.

Sonntag, 6. Januar 2013

Friedliche Stille. Stiller Frieden. In sich ruhend. Makellos. Absolute Freiheit. Voller Liebe. Das ist für mich so offensichtlich der „Normalzustand“, die Grundsubstanz allen Seins. Oder ist das doch nicht so normal?

Für C.

Samstag, 5. Januar 2013

Wenn alles weg fällt, bleibt etwas übrig. Etwas so Alltägliches, dass es ständig übersehen wird. Und es ist an der besten Stelle versteckt, die man sich vorstellen kann: direkt vor Deiner Nase.

Interview.

Samstag, 29. Dezember 2012

Bei unserem Treffen in Schwabmünchen hat Teresa Arrieta einige Interviews für CHANGE-TV gemacht. Neben Bernhard und Renate habe auch ich von meinem Erleben erzählt und wie es dazu gekommen ist. Es ist natürlich immer merkwürdig sich selbst so reden zu hören. Aber ich war überrascht auch im Nachhinein noch ganz zufrieden mit den Antworten zu […]

Tiefe.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Seit einigen Tagen bemerke ich eine Veränderung. Als wenn eine Vertiefung des Wissens stattgefunden hätte – ohne dass ich sagen könnte, was das sein soll. Vielleicht so: zuerst war es aus dünnem Glas, dann irgendwann aus Holz, dann aus Stein. Und jetzt aus Stahl? Es war die ganze Zeit da, wird aber immer unerschütterlicher.

Was ist das alles hier?

Freitag, 14. Dezember 2012

Ist da einfach nur Bewusstsein und alles darin ist nur ein Erscheinung und damit Illusion? Gibt es die Welt da draußen nicht? Und damit auch keine Anderen? Was gibt es dann?

Warum bin ich noch nicht erleuchtet?

Sonntag, 2. Dezember 2012

Rupert hat ein wundervolles Video ins Netz gestellt, das ich bei Janaka entdeckt habe: „Why am I Not Enlightened Yet?“

Für A.

Freitag, 30. November 2012

Wir haben lange gechattet. Es scheint so, als wenn wir zwei teilweise sehr unterschiedliche Perspektiven haben. Doch am Ende unseres Gesprächs hätten wir uns beinahe am gleichen Punkt getroffen. So kam es mir jedenfalls vor. Daher würde ich da gerne nochmal ansetzen.

Gefällt mir nicht.

Mittwoch, 28. November 2012

Auf dem Marktplatz herrscht ein buntes Treiben. Jeder preist seine Ware lauthals an. „Neuer! Besser! Wahrer!“ Wenn man in dem Business etwas werden will, muss man ständig neue Videos liefern, oder Bücher. Zumindest schreibt man möglichst täglich neue Twitter- oder Facebook-Updates mit schlauen Sprüchen, bedeutsamen Texten oder einfach nur Fragen, die das eigene Verständnis demonstrieren […]

Schwerkraft.

Freitag, 16. November 2012

Selbst nach drei Wochen bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich meine Eindrücke vom Treffen mit den deutschen LU-Guides in Worte fassen kann. Mir widerstrebt es, einfach nur von den Ereignissen zu erzählen, denn es war so viel mehr als das.

Auf dem Marktplatz.

Freitag, 9. November 2012

Vielleicht sind die zehn Ochsenbilder aus dem Zen auch nur so eine Geschichte. Als wären da zehn Schritte zu gehen, zehn Ziele zu erreichen, zehn Tore nacheinander zu durchschreiten. Und doch scheinen sie den gegangenen Weg nachzuzeichnen.

Nußschale.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Ich treibe in einer Nußschale auf einem Fluß. Lange Zeit war das spannend, weil ich mir immer eingeredet habe, daß ich für die ganzen Drehungen und Richtungswechsel verantwortlich bin. Es schient so, als könnte ich mit einer geschickten Drehung in den ruhigeren, schöneren Teil des Stroms wechseln. Und wenn das nicht gelang, war die Drehung […]

Bewegungslos.

Freitag, 5. Oktober 2012

Es hat sich überhaupt nichts verändert. Wie sollte es auch anders sein? Das ist doch genau das, was „sehen was ist“ bedeutet. Realität. Wahrheit. Einfach das hier. Und nicht irgendeine Vorstellung davon, wie es sein sollte. Kein Wunschdenken. Keine Illusion.

Musik.

Freitag, 14. September 2012

Gestern habe ich Musik im Auto gehört. Was sich so einfach und normal anhört, war für mich ein riesiges Erlebnis. Was ist Musik?

Einfach. Alles. Sein.

Sonntag, 9. September 2012

In der Offensichtlichkeit von dem, was hier und jetzt ist, taucht immer weniger der Wunsch auf das zu einem besonderen Thema zu machen. Da ist einfach nur dieser Frieden, diese Stille. Weder Fragen noch Antworten sind nötig.

Es ist.

Donnerstag, 30. August 2012

Das hier ist es schon. Dieser Moment – genau so wie er ist. Genau das, was jetzt gerade gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt, gefühlt und gedacht wird. Auch, wenn durch diese Worte Konzepte entstehen, zum Beispiel über Begreifen oder Nicht-Begreifen – das ist es auch.

Am Besten anders.

Montag, 27. August 2012

Ist es wirklich so schwierig mit diesem Moment zufrieden zu sein? Woher kommt die ständige Beschäftigung mit all den Dingen, die jetzt gerade nicht sind? Warum scheint „nicht hier“, „nicht jetzt“ oder auch „nicht das“ so viel attraktiver zu sein als das hier jetzt?

Bin ich’s, oder bin ich’s nicht?

Dienstag, 21. August 2012

Ich habe heute kein Fleisch gegessen. Gestern auch nicht. Und auch nicht in den letzten Wochen. Meine neuesten Bücher sind „Tiere essen“, „Vegan for Fun“, „Das große vegetarische Kochbuch“ und „Vegetarismus“. Trotzdem ist da kein Bedürfnis mich Vegetarier zu nennen.

Schweigen.

Montag, 13. August 2012

Ich habe in den letzten Wochen oft angefangen etwas zu schreiben und es dann doch wieder verworfen. Auch jetzt fällt es mir schwer weiter zu schreiben. Was gibt es denn auch zu sagen? Wovon sollte ich sprechen, das nicht sowieso mehr als offensichtlich ist?

Label sind optional.

Sonntag, 29. Juli 2012

Gerade bin ich in einer Facebook-Gruppe auf eine brillante Analogie gestoßen, die ich unbedingt sofort teilen muss. Ich liebe ja diese nachvollziehbaren Vergleiche mitten aus dem Leben. „Pavel“ erklärt die Ich-Illusion anhand des Internets und Google-Mail (von mir leicht angepasst):

Im Publikum.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Gerade waren da noch Menschen auf der Bühne und Menschen im Publikum. Licht, Musik und Tanz. Dann ist da plötzlich nur noch diese Stimme. Gesang. Klang. Kein einzelner Ton, sondern eine ganze Welt. Alles ist Ton. Alles ist. Ungetrennt. Tiefe Berührung. Verschmelzen. Dankbarkeit und Tränen. Dann wieder die Bühne und das Publikum. Getrennt und doch […]

Vor und hinter dem Tor.

Sonntag, 22. Juli 2012

Täglich lese ich von Menschen, die das „torlose Tor“ durchschritten haben. Nicht durch jahrelange Übung, sondern durch einen eigentlich recht einfachen Prozess des direkten Hinweisens. Viele kommen gut vorbereitet und tun sich daher schwer auf diesem Weg. Trotzdem muss es nicht mehr als einige Tage oder sogar nur Stunden dauern, bis sie direkt vor dem […]

Nur einen Blick.

Dienstag, 10. Juli 2012

Wie erlangt man „Erleuchtung“? Muss man unzählige Male wiedergeboren werden? Ein ganzes Leben lang in Meditation verbringen? Genauestens den Regeln irgendeiner Religion oder spirituellen Tradition folgen? Dutzende Bücher lesen? Oder reicht der eine besondere Satz? Das richtige Wort?

30 Buddhas (Einführungskurs)

Freitag, 6. Juli 2012

Freitag, 17:30 Uhr Wieder hier. Bekannte Gerüche. Neues Zimmer. Beim Einrichten des Meditationsplatzes direkt aufgefallen, weil ich mich zu gut auskannte. 😉 Ich bin gespannt auf das Programm und ob wirklich genug Zeit zum Sitzen da sein wird.

Wo passiert das alles?

Freitag, 6. Juli 2012

Hast Du schon einmal darauf geachtet, wo das Hören stattfindet? Jetzt gerade höre ich den Regen draussen auf das Straßenpflaster prasseln. Aber stimmt das auch wirklich? Eigentlich gibt es da nur ein Geräusch. Eine Wahrnehmung, die nicht einmal „Hören“ genannt werden könnte. „Regen“, „prasseln“ und „draussen“ sind nachträgliche Interpretationen dieser Wahrnehmung. Nur Gedanken – nicht […]

Ich bin müde.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Jetzt gerade bin ich einfach müde. Müde dieses Spiel zu beobachten und mich mit Wichtigkeiten auseinanderzusetzen, wo ich sie nicht sehen kann. Müde über Gedanken, die immer richtig zu sein scheinen. Müde über den Gedanken danach, dass das nicht richtig ist und „ich“ eigentlich nicht so denken sollte. Müde gleichzeitig zu sehen, dass es auf […]

Wie komme ich nach „hier“?

Dienstag, 3. Juli 2012

Was habe ich gemacht, um von „dort“ nach „hier“ zu kommen? Da scheint es ja eine Entwicklung gegeben zu haben. Ein „Zustand“ hat sich verändert. Irgendetwas ist hinzu gekommen oder weg gefallen. Und diese Veränderung muss wohl das Ergebnis eines Prozesses gewesen sein. Jedenfalls klingt das ganz logisch, denn so läuft das normalerweise. Was ist […]

Schon wieder sitzen?

Samstag, 30. Juni 2012

Am nächsten Wochenende werde ich wieder in Essen sein und den Einführungskurs für die Zen-Kontemplation mitmachen. Vielleicht wäre das nicht notwendig, aber ich freue mich einfach auf die Stille. Zwei Tage lang nur meditieren, essen und schlafen.

Zwei Welten?

Montag, 25. Juni 2012

„When I see I am nothing, that is wisdom. When I see I am everything, that is love. My life is a movement between these two.“ „Zu sehen, dass ich Nichts bin, ist Weisheit. Zu sehen, dass ich Alles bin, ist Liebe. Mein Leben ist eine Bewegung zwischen diesen beiden.“ Sri Nisargadatta Maharaj

Unterwegs.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Das Gleichgewicht des Alltags geht schnell verloren, wenn man mit neuen, ungewohnten oder gar extremen Situationen konfrontiert wird. Aus dem ruhigen Fluss des Lebens kann hinter der nächsten Biegung ein Wildwasser werden – ob man will oder nicht.

Mehr Gewicht.

Montag, 4. Juni 2012

Die Stille ist lebendig. Etwas bewegt sich in ihr. Etwas füllt sich. Was mit wenigen Tropfen begann, scheint zu einem Bach geworden zu sein. Es speist ein „Gewicht“ in mir. Vergrößert die Masse. Macht die Stille „voller“.

Für R.: Falsche Vorstellungen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Was eigentlich in die Rubrik „lustige Internetfilme“ gehört, sehe ich ganz anders. Zumindest bei den zwei Videos hier.

Ein winziger Moment.

Freitag, 11. Mai 2012

Es war nur ein winziger Moment. Der Bruchteil einer Sekunde. Ein Wimpernschlag. Es liegt ein eigenartiger Zauber darin, jemanden wirklich anzusehen. Nicht dieser flüchtige Blickkontakt, dieses automatisierte Hinsehen. Ich meine ein direktes, unmittelbares In-die-Augen-sehen. Es war ein kurzer Moment des Erkennens. Zwei offene und ehrliche Blicke, die sich treffen. Was für ein Geschenk.

Wie erlebe ich mich selbst?

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wie kann ich beschreiben, was hier als „ICH“ erlebt wird…? Da ist… einfach nur eine Art leerer Raum. Nichts Substanzielles, kein Objekt, auf das sich dieses Wort „Ich“ beziehen könnte. Es gibt auch keinen bestimmten Ort, an dem sich das „ICH“ aufhält. Da ist kein Zentrum oder Mittelpunkt – keine Stelle über die man sagen […]

Stufen?

Mittwoch, 9. Mai 2012

Es gibt viele Beschreibungen von unterschiedlichen Stufen, die man auf dem Weg zur Erfahrung zu durchschreiten scheint. Dieses dreistufige Modell kann ich gut nachvollziehen:

Worte und Wissen.

Montag, 7. Mai 2012

Bei den Worten der Predigt sind mir fast die Tränen gekommen. Die ganze Messe über war ich berührt. Der Pfarrer hatte anstatt der üblichen Floskeln eigene Worte gewählt. Manchmal nur als Einleitung oder Ergänzung. Aber immer so, dass ich das Gefühl hatte, er weiss wovon er spricht.

Nicht normal.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Es passiert nicht oft, dass sich mein Stimmungsbarometer ausserhalb des Normalbereichs bewegt. Aber heute Abend war es so weit. Es war einfach zu viel und meine Stimmung ist komplett umgeschlagen. Das war wirklich interessant zu beobachten. Und irgendwie witzig…

Durchatmen.

Sonntag, 29. April 2012

Eine kleine Auszeit während der Feier. Nur kurz auf einem Stuhl sitzen und durchatmen. Ich sehe all‘ diese Menschen lachen und feiern. Ich sehe die Blicke der Frauen untereinander und den Wettstreit der Männer. Ich sehe schöne Gesichter und krumme Beine, schlechten Geschmack und geistreiche Gespräche. Alles was ich sehen kann ist perfekt.

Absolute Klarheit.

Montag, 23. April 2012

Es ist so einfach. So unausweichlich simpel, dass jeder Satz, jedes Wort eigentlich schon zu viel ist. 1) Leben bedeutet immerwährende Veränderung. 2) Die falsche Perspektive bedeutet sich als eines der veränderlichen Objekte zu verstehen. 3) Die richtige Perspektive bedeutet das unveränderliche Subjekt zu sein. Finde das Unveränderliche. Das Absolute. Es ist kein Ding, kein […]

Maßstäbe.

Sonntag, 22. April 2012

Es war so, wie ich es erwartet hatte. Genau genommen hatte ich mich sogar darauf gefreut. Beim Eintauchen in die laute Musik und als Teil der vielen Menschen, verliert das „Ich“ mehr als sonst seine Glaubwürdigkeit.

Hörst Du den Ton?

Freitag, 13. April 2012

Es gibt keinen Weg dahin, wo Du bereits bist. Aber es scheint zwei unterschiedliche Methoden zu geben um das zu erkennen: ausblenden und hervorheben.

Schweigen ist Gold.

Freitag, 13. April 2012

Reden, reden, reden. Immer nur reden. Auf einem Bein stehend werden die schillerndsten Seifenblasen produziert. Aber nichts passiert. Es wird so getan, als wäre das Reden schon alles. Als könnten Worte Realität werden.

Absolut unmöglich.

Dienstag, 10. April 2012

„Du“ wirst niemals „Erleuchtung erlangen“. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. „Du“ kannst nicht einmal „deinen“ Geist beruhigen. Nicht einen Schritt wirst „du“ auf dem „Weg“ vorankommen.

Fliessen.

Montag, 9. April 2012

Neu geboren jenseits des Todes. Frei.

Nicht anhaften.

Samstag, 7. April 2012

Es ist nicht so leicht zu beschreiben, was mit „Anhaftung“ gemeint ist. Der Begrifft taucht in der Zen-Literatur andauernd auf. Und „nicht anhaften“ soll dort einer der Schlüssel sein, um sein wahres Wesen zu erkennen.

Klick.

Sonntag, 1. April 2012

Was gerade noch Form, Farbe, Name und Kategorie hatte ist plötzlich einfach nur da. Was gerade noch eine Bewegung von hierhin nach dorthin war, wird zu absolutem Stillstand. Zeit und Ort sind verschwunden. Es ist wie das Eintauchen in eine andere Welt: unter der Wasseroberfläche ist plötzlich alles still und anders. Und doch ist alles […]

Angenommen.

Donnerstag, 29. März 2012

Alles wird in jedem Augenblick so angenommen, wie es gerade ist. Vielleicht fühlt es sich nicht immer so an. Vielleicht erzählen die Gedanken eine andere Geschichte. Aber das Annehmen ist da. Schon vor dem Gefühl und schon vor den Gedanken.

Ein Moment Frieden.

Mittwoch, 28. März 2012

Das Denken ist fies. Es tut so harmlos und kennt doch alle Tricks. Wenn es nur die kleinste Möglichkeit sieht sich wichtig zu machen, ist es schon da und versucht seinen Keil irgendwo anzusetzen.

Unendliche Freiheit.

Dienstag, 27. März 2012

„Ich bin frei“ ist eine unglaubliche Untertreibung. „Ich bin“ ist das, was Freiheit ist. Da ist nur Freiheit – nichts anderes.

Eindrücke.

Sonntag, 25. März 2012

Einfach sitzen und feststellen, dass niemand da ist, der sitzt. Da ist das Gefühl von Sonne auf der Haut, die Stimmen der Menschen, die Bewegung des Wassers… aber es gibt niemanden, der spürt, hört oder sieht. Alles IST einfach. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

Die Welt zu Gast in mir.

Montag, 19. März 2012

Ich betrete den Meditationsraum und gehe zu einem freien Platz. Mit den Anderen warte ich auf den Beginn der ersten Runde, knie mit einem Bänkchen gut einen Meter vor einer Wand. Die Glocke ertönt, ich atme tief ein und beginne mit der Übung.

Strom der Gedanken.

Sonntag, 18. März 2012

Es ist so einfach vom Strom der Gedanken mitgerissen zu werden. Unaufhörlich taucht ein neuer Gedanke auf. Jedes Mal scheint er sooo wichtig zu sein. Und jedes Mal scheint er „wahr“ zu sein.

Ich weiss es nicht.

Donnerstag, 15. März 2012

Seit einiger Zeit macht sich immer wieder Unzufriedenheit bemerkbar. Manchmal ist es eine innere Unruhe, die ich nicht durch Äußeres erklären kann. Oder Orientierungslosigkeit, weil auf einmal alles gleich zu sein scheint. Oder einfach fehlende Energie.

Absurd.

Mittwoch, 14. März 2012

Die ganze Idee von „Meister“ und „Schüler“ ist absurd. Worin soll der Unterschied liegen? Wo soll da etwas zu geben, wo etwas zu bekommen sein?

„Alles meins“.

Mittwoch, 7. März 2012

Dieses „Nichts“, diese „Stille“ oder dieser „Frieden“ entzieht sich jeder Beschreibung und dadurch auch jeder Einordnung. Es eine „Erfahrung“ zu nennen ist eigentlich schon zu ungenau. Es ist das „ich-bin“. Das Sein.

Außen und innen.

Dienstag, 6. März 2012

Es gibt einen Ort, an dem ich die Stille ganz besonders spüre. Und das nicht erst seitdem ich mir der Stille bewusst bin. Diese Erfahrung habe ich auch vor zehn oder zwanzig Jahren schon genau so gemacht.

Nicht der Rede wert.

Montag, 5. März 2012

Ist meine „Erfahrung“ denn wirklich so ungewöhnlich? Es ist doch einfach nur das, was jetzt gerade hier ist. Etwas Gewöhnlicheres kann es kaum geben. Diese Erfahrung ist nichts anderes als ein Glas Leitungswasser.

Berg der Verklärung.

Sonntag, 4. März 2012

Es ist wirklich schwer über diese Erfahrung zu reden. Daher finde ich es immer spannend sie an verschiedensten Stellen in den Worten anderer zu entdecken. So wie gestern in der Predigt der Vorabendmesse.

Ad Oostendorp.

Donnerstag, 1. März 2012

Diese Videos sind leider auf niederländisch, aber – auch ohne jedes Wort zu verstehen – von wunderbarer Klarheit. Ad Oostendorp beschreibt die Erfahrung der Stille und die Suche nach dem „Ich“ völlig unabhängig von allen Traditionen, Glaubens- oder Denksystemen.

Hier. Jetzt. Sein.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Auf der Suche zu sein war einfach. Tony Parsons war der beste und daher wurden fleissig Videos von ihm geguckt und seine Bücher gelesen. Trotzdem hat es irgendwie nicht „Klick“ gemacht und die Suche ging woanders weiter. Nisargadattas Buch ist doch sooo dick und so „berühmt“. Darin wird die Antwort zu finden sein…

Nicht sitzen.

Montag, 27. Februar 2012

Heute konnte ich nicht sitzen. Es ging einfach nicht. Alles trieb mich vom Meditationsplatz weg. Vielleicht hat sich der Sturm noch nicht gelegt. Vielleicht müssen erst einige Dinge wieder an ihren Platz fallen.

Benjamin Smythe.

Montag, 27. Februar 2012

Benjamin war wahrscheinlich mein erster Kontakt mit „Advaita“. Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich nur durch einen Zufall auf seinen Youtube-Channel gestolpert. Das müsste Anfang 2010 gewesen sein. Seine ursprünglichen Videos hat er mittlerweile gelöscht, aber für mich bleibt er einer der unterhaltsamsten „Botschafter“. Seine letzte Serie von Videos möchte ich hier einfach mal […]

Was würdest Du tun?

Sonntag, 26. Februar 2012

Es ist so schwer zu beschreiben, um was es hier eigentlich geht. Es lässt sich einfach nicht in Worte fassen. Die Beschreibung ist immer unvollständig und oft scheinbar widersprüchlich. Aber ist es nicht nur der Wunsch da, darüber zu sprechen, sondern mehr und mehr auch die Notwendigkeit.

„Es gibt kein Zen.“

Samstag, 25. Februar 2012

Diese Worte gehen mir nicht aus dem Kopf. Denn sie sind so wahr. Die Aussage war mit neu – aber nicht die Erkenntnis. Vielleicht hätte ich sie nur nicht aus dem Mund eines „Zen-Meisters“ erwartet. „Ich brauche kein Zen“ ist genauso wahr. Wenn alles bereits Zen ist, dann muss ich nichts mehr Zen nennen – […]

Sturm.

Sonntag, 19. Februar 2012

Das Meer ist gerade sehr unruhig. Als wenn ein Sturm wütet. Die Welle wird hin und her gepeitscht. Hat keine Chance sich einfach nur in Ruhe in Richtung Strand zu bewegen.

„Finale B“

Samstag, 18. Februar 2012

So schön… so wahr…

Der Sitzbankhocker.

Freitag, 17. Februar 2012

Bei meinem ersten Zazen-kai hätte ich mir gewünscht, zwischendurch auf einen Hocker oder Stuhl wechseln zu können. Doch ich hatte mir nichts bereit gestellt. Es ist ja auch nicht immer möglich, sich zusätzlich z.B. einen Hocker an den Meditationsplatz zu stellen. So entstand die Idee des Sitzbankhockers.

Mu.

Dienstag, 14. Februar 2012

Vor vielen Jahren habe ich mich schon einmal mit Mu beschäftigt. Ich hatte das Koan in „Die drei Pfeiler des Zen“ gelesen, glaube ich. Bei einem Spaziergang ließ es mich nicht mehr los. Ich weiß noch, daß ich nachvollziehen konnte, was mit der verschluckten „glühenden Kugel“ gemeint ist. Damals gab es in der „Lösung“ einige […]

Unumkehrbar.

Montag, 13. Februar 2012

Da ist etwas passiert, das ich noch nicht einordnen kann. Dieses intensive Wochenende ist vorbei und die Schmerzen sind vergessen. Der Alltag hat mich wieder und andere Dinge sind jetzt gerade dran. Aber das stimmt nicht. Irgendwo hat sich ein großer Hebel umgelegt. Es ist etwas grundlegend anders. Es hat sich etwas verändert, dass nicht […]

Zazen-kai.

Sonntag, 12. Februar 2012

Freitag, 16 Uhr Angekommen in meiner „Klosterzelle“. Es ist so unglaublich still hier. Schleiche durch’s Gebäude, richte meinen Sitzplatz ein.

Vertrauen.

Freitag, 10. Februar 2012

Das nächste kleine „Abenteuer“ steht an: ein Zazen-kai über zwei Tage. Ich weiss gar nicht genau, wie viele Sitzeinheiten das sein werden. Ich kenne den Tagesablauf nicht. Ich weiss weder wie die Unterbringung ist, noch die Verpflegung. Ich weiss nicht, ob ich das überhaupt durchhalte. Ich kenne den Leiter des Wochenendes nicht und bin bis […]

Atmen.

Dienstag, 7. Februar 2012

Ich atme ein. Ich atme aus.

Süsse Stille.

Sonntag, 5. Februar 2012

In der Leerheit aller Dinge und Handlungen liegt ein tiefer Frieden. Es ist wie auf dem Schoss Gottes zu sitzen und von diesem sicheren Platz aus das Geschehen der Welt zu beobachten. Nichts ist von wirklicher Bedeutung. Nichts, egal ob als gut oder schlecht bezeichnet, kann etwas ausrichten. Alles ist immer nur das Eine.

Nützlich?

Dienstag, 31. Januar 2012

Dieses „Nichts“ zu erfahren bringt bei mir den Wunsch mit sich, darüber zu reden. Sich auszutauschen. Nicht einfach nur ein Buch zu lesen oder ein Video zu sehen, sondern ein echtes Gegenüber zu haben. Ein Austausch im Hier und Jetzt. Im „Nichts“.

Paradox.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Dieses Da-sein ist unauflösbar widersprüchlich. Zwei Dinge, die sich gegenseitig eigentlich ausschließen, sind gleichzeitig wahr. In jedem Moment. Und dieser Widerspruch scheint nicht nur extrem logisch zu sein, sondern unausweichliche Realität. Es ist so, als wäre 1+1=1. Oder als würde man beide Seiten einer Münze immer gleichzeitig wahrnehmen.

Nichtdenken Denken.

Montag, 9. Januar 2012

Müheloses Sitzen. Zeit scheint keine Rolle mehr zu spielen. Ob 5 oder 50 Minuten vergangen sind: keine Ahnung. Der Gong ertönt wenn er ertönt – aber immer „zu früh“.

Aus der Stille.

Freitag, 6. Januar 2012

Es war nur ein Wort in einem Youtube-Video: „…function“. Aber nun ist es, als sei ein weiterer Schleier gefallen. Dabei ist eigentlich garnichts passiert.

Dokusan.

Montag, 2. Januar 2012

Morgen ist Zazen-kai in Essen und ich werde das erste Mal Gelegenheit haben zum Dokusan zu gehen. Diese Einzelgespräche mit einem Zen-Meister kenne ich bisher nur aus Büchern: der Schüler stellt Fragen zur Übung und bekommt Hinweise oder eine neue Übung. Die Gespräche sind meist sehr knapp gehalten.

Zazen-kai.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Mein erstes Zazen-kai. Neun Mal 25 Minuten Sitzen. So lange habe ich noch nie am Stück gesessen. Schon garnicht nach nur fünf Stunden Schlaf. Aber ich war schon vor dem Wecker wach. Ich wollte sitzen.

Anfänger.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Heute saß ich bei Arzt und musste warten. Es war nichts Anderes zu tun (die Zeitschriftenauswahl war schrecklich), da habe ich einfach kurz meditiert – wenn man das so nennen kann. Eigentlich habe ich das schon immer so gemacht: wenn ich in einer Schlange stehe, oder an der Ampel warte, oder im Stau stehe. Es […]

Zwiegespräch.

Freitag, 2. Dezember 2011

Diese Worte hier sind eine digitale Repräsentation der Zeichen, die meine Finger fleissig auf der Tastatur anschlagen. Meine Finger führen aus, was ich mir in Gedanken zurecht gelegt habe. Die Worte und Sätze werden vorher überlegt, vielleicht werden verschiedene Varianten miteinander verglichen, aber in jedem Fall sind sie das Ergebnis meiner Gedanken. Das hier ist […]

Ohne Eigenschaften?

Mittwoch, 23. November 2011

Meine Augen sehen, was um mich herum geschieht. Die Gedanken in meinem Kopf erzählen mein Leben. Es gibt so viele Eindrücke, die in jedem Moment verarbeitet werden. Sie führen zu Erlebnissen, stoßen Gedanken an und scheinen zu Entscheidungen und Handlungen zu führen. Diese Maschine läuft auch in den ganz leisen, unbewegten Momenten.

Skepsis.

Samstag, 12. November 2011

Schon seit einiger Zeit scheint die „Suche“ weggefallen zu sein. Es steckt kein „um zu“ mehr in den Dingen. Trotzdem habe ich weiter gelesen, Videos angesehen oder „Lehrern“ zugehört. Aber ohne die Hoffnung, darin ein neue, tiefere oder sonstwie bessere Wahrheit zu finden.

Geschenkt.

Freitag, 11. November 2011

Es gibt diese Momente im Leben, die unter die Haut gehen. Sie berühren nicht oberflächlich, sie gehen auch nicht nur leicht unter die Haut (wie ein Schreck zum Beispiel). Diese Momente gehen mitten ins Herz. Berühren an der tiefsten Stelle. In ihnen steckt eine unmittelbare und universelle Wahrheit, die nicht zu leugnen ist. Und doch […]

Positionsbestimmung.

Freitag, 28. Oktober 2011

Das ist schon sehr merkwürdig. Ich meine… hört sich das nicht alles komisch an, was ich hier so schreibe? Hast Du nicht das Gefühl, dass es hier um irgendeine ziemlich abgefahrene Sache geht, die mit Dir so garnichts zu tun hat? Um eine Art von Glauben oder vielleicht sogar einfach nur um totalen Unsinn?

Weniger ist mehr.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Dieser innere Frieden ist nicht davon abhängig, was gerade passiert. Er ist in jedem Moment da. Alles entsteht erst in diesem Frieden. Und das kann auch Unzufriedenheit sein. Oder Ärger, Angst und Sorgen. Alles kann sein – ohne den Frieden zu stören.

Lass‘ es sein!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Vergiß die Suche nach „Erleuchtung“, „Gott“ oder „Deinem wahren Selbst“! Genau diese Suche ist es, die alles verschleiert. Da ist nichts zu finden. Kein Ziel. Keine „Erleuchtung“. Es gibt keinen Weg, dem man folgen könnte. Wohin sollte der führen? Es ist alles hier. Jetzt. Unmittelbar.

Jetzt.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wann ist „jetzt“ vorbei? Ist jetzt nicht auch jetzt? War es „vorhin“ nicht auch schon jetzt? Hast Du jemals etwas anderes als „jetzt“ erlebt? Ist es überhaupt möglich etwas anderes als „jetzt“ zu erleben?

Wilde Affen.

Freitag, 23. September 2011

In meinem Kopf haust ein wilder Affe. Eine Zeit lang war er gut abgelenkt, hat sich ruhig in eine Ecke verkrochen. Fast hätte ich schon gedacht er wäre nicht mehr da. Aber er ist da, macht einen riesen Lärm, will alles anfassen und untersuchen und rappelt unruhig an seinen Gitterstäben.

Mysterium.

Freitag, 9. September 2011

Da ist einfach nur ein großes Mysterium. Der Verstand versucht pausenlos es zu verstehen. Es einzuordnen, zu bewerten, eine Logik zu finden. Es finden sich immer neue Argumente dafür oder dagegen. Ich bin mal gespannt, welche Seite gewinnt… ;o)

Nichts zu tun.

Samstag, 13. August 2011

Eigentlich ist nichts zu tun. Garnichts. Die Geschichte der Person fließt vor sich hin wie ein großer, ruhiger Fluss. Alles passiert einfach nur so, wie es passiert. Steine werden umflossen, bringen etwas Unruhe ins Wasser, stören das Fließen aber nicht. Vor größeren Hindernissen staut sich das Wasser bis es einen Weg herüber oder herum gefunden […]

Das Glas.

Donnerstag, 11. August 2011

Seit Bentinho Massaro in einem seiner Videos das Beispiel mit dem Glas gebracht hat, lässt mich das nicht mehr los. Aber wenn man selbst nachsieht, kommt man zu dem gleichen Schluss: da ist gar nichts ausser Wahrnehmung.

Tiefer Frieden.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Tiefer Frieden. Stille. Egal wohin ich gehe, egal was ich tue, egal was um mich herum passiert. Die Stille ist das einzig Ewige.

Brillensuche.

Dienstag, 12. Juli 2011

Kennst Du das auch? Du kannst Deine Brille nirgendwo finden, hast überall schon zwei Mal geguckt, aber sie bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Irgendwann stellst Du dann fest, dass Du sie die ganze Zeit auf der Nase hattest. Genau so ist das auch mit der „Erleuchtung“.

Offline.

Sonntag, 10. Juli 2011

Mit Google+ ist gerade ein weiteres soziales Netzwerk gestartet, bei dem ich eine Identität anlegen kann. Auf Xing ist man „Geschäftsmann“, bei Facebook eher privat,  bei Twitter irgendwas dazwischen. Wie viele Online-Identitäten haben ich eigentlich?

Ozean.

Montag, 4. Juli 2011

Es gibt ein Bild in verschiedenen nondualen Traditionen, das ich immer wieder sehr passend finden, um auf DAS hinzuweisen. Jeff Foster hat es gerade in seinen Notizen auf Facebook wieder benutzt. Es ist das Bild des Ozeans und der Welle.

Stille.

Montag, 4. Juli 2011

Hier ist Stille und Frieden – jederzeit. Ein besonderer Frieden, der inmitten aller Dinge ist. Jetzt. Genau jetzt. Immer. Diese Stille ist kein Ding, das man finden oder verstehen kann. Sie ist einfach da.

Automatiktüren.

Montag, 13. Juni 2011

Eigentlich war es ein schöner Sommertag. Aber als wir aus dem Baumarkt kommen, regnet es draußen in Strömen. Also ab in den Strandkorb und warten. Eine Frau kommt und bleibt stehen. Die automatische Schiebetür öffnet sich und schließt sich kurz darauf wieder.

Freier Wille.

Sonntag, 5. Juni 2011

Also über den freien Willen müssen wir uns nicht streiten, oder? Das ist doch wohl völlig klar, daß „ich“ hier bewusst und frei meine Entscheidungen treffen. Wie sollte es auch sonst sein?

Nichts erwarten.

Samstag, 4. Juni 2011

Immer ist irgendwas zu tun. Immer muss irgendwas passieren, oder anders sein als es ist. Bei gutem Wetter fehlt der Regen und im Winter freut man sich schon wieder auf den Sommer. Aber genau so wie ist jetzt gerade ist, scheint es nie gut zu sein.

Jenseits von Subjekt und Objekt.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Unterscheidung von Wahrnehmenden und Wahrgenommenen, von Subjekt und Objekt, ist sehr theoretisch. Um nicht zu sagen: falsch.

Subjekt.

Mittwoch, 1. Juni 2011

In „Objekte.“ haben wir herausgefunden, was wir alles nicht sind – nicht sein können. Es bleibt nichts, überhaupt nichts, aus der Welt der Sinne übrig, daß „Du“ sein könntest. Was bist Du dann also?

Objekte.

Dienstag, 31. Mai 2011

Alles, was wir über unsere fünf Sinne wahrnehmen, sind Objekte. Der Monitor, auf den Du gerade guckst, bist nicht Du. Der Monitor ist ein Objekt, das Du über Deine Sinne wahrnimmst. Du bist der Wahrnehmende, der Monitor ist das Wahrgenommene.

Perfektion.

Montag, 30. Mai 2011

Warum kommt man mit seinem Geld immer nur so gerade aus – egal, wie viel man verdient? Warum muss es immer noch ein wenig mehr sein? Warum ist jetzt und hier nie genug?

Wen kümmerts.

Samstag, 28. Mai 2011

Warum sollte man überhaupt über DAS sprechen? Es ist doch sowieso da. Man kann DEM nicht entkommen, ES nicht erreichen. Eigentlich kann man gar nichts damit machen. Warum also nach „Erleuchtung“ suchen, oder darüber sprechen?

Schizophren.

Samstag, 14. Mai 2011

In der Welt der Gedanken gibt es keine Non-Dualität. Kann es auch gar nicht geben. Aber wenn die Person glaubt Das begriffen zu haben, entwickeln sich interessante innere Dialoge.

Immer da.

Freitag, 13. Mai 2011

Es gibt ein unwandelbares „Ich“, das immer da ist. Immer dasselbe „Ich“. Wenn ich gestern schlechte Laune hatte und heute gute: es ist ein und dasselbe „Ich“, dem das passiert. Gute Gedanken, schlechte Gedanken, Ärger, Wut, Glück… alles, was diese Geschichte einer Person ausmacht, passiert diesem einen, unveränderlichen, immer gleichen „Ich“.

Zeitlos.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Völlig unvermittelt im Hier und Jetzt. Kein Weg hat hier hin geführt. Kein Weg führt von hier weg. Gedanken an ein Davor oder Danach tauchen zwar auf… aber auch die sind jetzt und hier. Alles passiert ohne Referenzpunkt. Als ewiges Jetzt.

Meer aus Liebe.

Dienstag, 19. April 2011

Als wenn ein Eiswürfel in einem Wasserglas schmilzt. In dem Glas ist nur Wasser, und doch kann man den gefrorenen Würfel als Objekt erkennen. Doch wenn er schmilzt: wo ist er dann?

Stille ist Stille.

Sonntag, 17. April 2011

In einem Meer von Musik. Die Ohren dröhnen schon, aber es wird von Lied zu Lied noch lauter. Der Raum füllt sich immer weiter. Es ist die letzte von einem Dutzend Kneipen heute Abend und meine Beine tun schon ziemlich weh.

Unsichtbar.

Dienstag, 12. April 2011

Jetzt gerade… genau jetzt: bin ich da verheiratet? Wo ist diese „Eigenschaft“ von „mir“ jetzt? Genau jetzt ist nichtmal die dazu gehörende Frau da. Bin „ich“ verheiratet? Woran könnte man das jetzt gerade erkennen?

Kino.

Freitag, 1. April 2011

Da läuft die ganze Zeit ein Film ab. Direkt vor meinen Augen. Manchmal scheint er so spannend zu sein, dass ich vollkommen darin aufgehe. Immer öfter bemerke ich aber, dass ich nicht in dem Film bin. Ich bin eher wie das Licht, dass den Film auf die Leinwand projiziert. Dem Licht ist völlig egal welcher […]

Kommunikation.

Freitag, 1. April 2011

Wir haben ein Kommunikationsproblem. Aber zum Glück nur dann, wenn wir reden oder schreiben. In den Pausen dazwischen ist alles gut.

Blau ist das neue Schwarz.

Freitag, 18. März 2011

Die Welt ist immer genau so wie Du denkst. Die Welt ist nie genauso wie Du denkst. Beides ist richtig. Immer. Oder?

Hören. Sehen.

Dienstag, 15. März 2011

Heute war ich in einer merkwürdigen Welt unterwegs. Diese sonst so ruhige, solide Umwelt hat auf einmal gehüpft und getanzt! Vorne ging es bei jedem Schritt hoch und runter. Und hinten gleichzeitig runter und hoch. Das war fast wie Wackelpudding.

Der „innere Meister“.

Freitag, 11. März 2011

Wie soll es einen Meister „da draussen“ geben? Wie sollte er etwas lehren können? Jedes Wort der „äusseren Meister“ erhält seine Wahrheit und sein Gewicht nur dadurch, dass „ich“ es ihm gebe. Die Bedeutungen liegen nicht in den Worten und Sätzen. Sonst könnte ein bestimmter Satz in absolut jedem Menschen Freude auslösen. Denn wenn die […]

Kontrolle.

Montag, 7. März 2011

Kontrolle ist eine Illusion. Es gibt niemanden, der etwas kontrollieren könnte. Auch, wenn es für die Person anders erscheint. Was kann „ich“ denn schon wirklich kontrollieren?

Freiheit.

Freitag, 4. März 2011

„Ich“ ist reine Stille. Nichts. Und in diesem Nichts taucht die Welt auf. Die Welt der Gedanken, der Gefühle, des Körpers, des Sehens, des Hörens, Fühlens, Riechens und Tastens. Doch diese Welt wird nie so wahrgenommen, wie sie wirklich ist. Sondern immer so, wie die Sinne sie erscheinen lassen.

Was bleibt?

Freitag, 4. März 2011

Wenn die scheinbare Person durchschaut wird, wenn das Ich nicht gefunden werden kann: was bleibt dann? Wenn sich das, was passiert, garnicht auf mich bezieht; wenn ich garnicht beteiligt bin, sondern nur wahrnehme: was bleibt dann? Was bleibt zu tun, wenn „ich“ garnichts tun kann? Was bleibt?

Das Auge des Sturms.

Sonntag, 27. Februar 2011

Das zu sein bedeutet still zu sein inmitten des Lärms, ruhig zu sein inmitten der Bewegung. Nichts haftet an Dem. Nichts stört Das. Das ist immer unbeteiligt – und ist doch gleichzeitig all‘ das, was gerade passiert.

Niemand zuhause.

Freitag, 25. Februar 2011

„Wer bin ich?“ kann sehr viele unterschiedliche Antworten haben. Man zeigt mit dem Finger auf sich und sagt: „DAS bin ich!“. Dann fällt einem ein, dass das ja noch nicht alles ist. „Ich“ bin ja auch eine Person. „Ich“ habe eine Vergangenheit und alles, was ich da erlebt habe, hat mich zu dem gemacht was […]

Im Spiel.

Dienstag, 22. Februar 2011

Wie kann man Das nur übersehen? Wie kann einem nicht bewusst sein, dass es nur Das gibt? Und gleichzeitig ist es völlig egal, ob es jemandem bewusst ist oder nicht: Es ist trotzdem da. Und auch nicht anders als bei dem „Bewussten“. Es gibt wirklich nichts zu entdecken oder zu finden. Nur die Suche kann […]

Grau.

Dienstag, 15. Februar 2011

In den Advaita-Büchern zu lesen ist auf einmal genauso spannend wie die Zeitung von gestern. Auch wenn es interessant ist einige Passagen „besser“, oder zumindest anders zu verstehen.

Fragen und Antworten.

Samstag, 12. Februar 2011

Wer bin ich? Habe ich die Antwort darauf wirklich gefunden? Kann man darauf überhaupt eine Antwort finden? Was nützt es mir zu wissen, dass ich nicht dieser Körper bin, diese Gedanken oder dieses Leben? Am Ende wird sich nichts daran ändern, dass die Welt durch diese Augen wahrgenommen wird, dass diese Gedanken hier den Eindruck […]

Schaukeln.

Dienstag, 8. Februar 2011

Heute sass Stille auf einer Hollywood-Schaukel im Garten und war einfach. Tony Parsons war auch da und hat Dinge erzählt, die ich schon bestimmt ein halbes Dutzend Mal gehört habe. Eigentlich habe ich mich dabei immer als einer der Teilnehmer gesehen – mit den gleichen Fragezeichen in den Augen wie die anderen. Aber jetzt… Ich […]

„Befreiend“ und „schön“?

Montag, 7. Februar 2011

Das will sich irgendwie (noch ?) nicht einstellen. Die anfängliche Leichtigkeit, das glückliche Staunen und das spontane (Er)Leben wurden durch eine Art Leere abgelöst. Nur leider nicht diese schöne Leere aus den Büchern. Da ist eher das Gefühl eines Verlustes. Es scheint plötzlich alles so „beliebig“. Die Welt ist etwas farbloser geworden. Mir fehlt auch […]

„Ich bin“ bedeutet „alles ist“

Samstag, 5. Februar 2011

Da ist auf einmal ein großer Widerstand was auch immer mit „ich“ zu bezeichnen. Der Gedanke „ich“ ist auf einmal so leer. Auch „andere“ sind ein komisches Konzept. Dabei ist doch alles so, wie es schon immer war.

Es gibt ja gar kein Ich!

Samstag, 5. Februar 2011

Es gibt das Tippen auf der Tastatur, aber niemanden der tippt. Es gibt das Formulieren von Sätzen, aber niemanden der formuliert. Es gibt das Hören des Windes, aber niemanden der hört. Es gibt den Gedanken, dass ich es verstanden habe. Aber weder jemanden, der ihn denkt, noch jemanden, der versteht. Es gibt kein Ich getrennt […]