Nicht erreichbar.

Freitag, 25. Dezember 2015

Da ist kein Ziel zu erreichen. Da ist nur eine Vorstellung davon. Und wird immer nur ein Gedanke bleiben. Kein Weg führt dort hin. Denn dieser Ort existiert nicht.

Gottvertrauen.

Samstag, 23. November 2013

Wenn ich in der Kirche bin und dort Texte aus der Bibel oder die der Kirchenlieder höre, kommt mir das alles sehr verzerrt vor. So wie „stille Post“ wo nach zweitausend Jahren zwar immer noch der Kern der Botschaft zu erahnen ist, aber ohne Kenntnis des Originals nicht zu verstehen.

Hinter die Illusion schauen.

Sonntag, 8. September 2013

Das hört sich im Grunde so einfach an. Als wenn man nur den Rand des Hindernisses finden müsste. Oder es irgendwie durchdringen, es auf die andere Seite schaffen. Dahinter wartet dann die große Antwort.

Kein Entstehen, kein Vergehen.

Sonntag, 16. Juni 2013

Was bedeutet es schon wirklich es verstanden oder die Illusion durchschaut zu haben? Ist damit einfach nur eine weitere Aufgabe gelöst und kann abgehakt werden? Wird sich dadurch das ganze Leben verändern und nie mehr so sein wie vorher? Ist es das Ende von etwas Altem und der Beginn von etwas Neuem?

Bedingungslos.

Samstag, 27. April 2013

Das alles ist so normal geworden. Einfach alltäglich. Kaum ein Gedanke dreht sich wirklich noch darum. Es ist einfach zu offensichtlich. Selbst jemanden zum torlosen Tor zu führen scheint nicht ungewöhnlicher, als nach der Uhrzeit gefragt zu werden und die richtige Antwort zu geben.

Interview.

Samstag, 29. Dezember 2012

Bei unserem Treffen in Schwabmünchen hat Teresa Arrieta einige Interviews für CHANGE-TV gemacht. Neben Bernhard und Renate habe auch ich von meinem Erleben erzählt und wie es dazu gekommen ist. Es ist natürlich immer merkwürdig sich selbst so reden zu hören. Aber ich war überrascht auch im Nachhinein noch ganz zufrieden mit den Antworten zu […]

Was ist das alles hier?

Freitag, 14. Dezember 2012

Ist da einfach nur Bewusstsein und alles darin ist nur ein Erscheinung und damit Illusion? Gibt es die Welt da draußen nicht? Und damit auch keine Anderen? Was gibt es dann?

Nur einen Blick.

Dienstag, 10. Juli 2012

Wie erlangt man „Erleuchtung“? Muss man unzählige Male wiedergeboren werden? Ein ganzes Leben lang in Meditation verbringen? Genauestens den Regeln irgendeiner Religion oder spirituellen Tradition folgen? Dutzende Bücher lesen? Oder reicht der eine besondere Satz? Das richtige Wort?

Ein winziger Moment.

Freitag, 11. Mai 2012

Es war nur ein winziger Moment. Der Bruchteil einer Sekunde. Ein Wimpernschlag. Es liegt ein eigenartiger Zauber darin, jemanden wirklich anzusehen. Nicht dieser flüchtige Blickkontakt, dieses automatisierte Hinsehen. Ich meine ein direktes, unmittelbares In-die-Augen-sehen. Es war ein kurzer Moment des Erkennens. Zwei offene und ehrliche Blicke, die sich treffen. Was für ein Geschenk.

Wie erlebe ich mich selbst?

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wie kann ich beschreiben, was hier als „ICH“ erlebt wird…? Da ist… einfach nur eine Art leerer Raum. Nichts Substanzielles, kein Objekt, auf das sich dieses Wort „Ich“ beziehen könnte. Es gibt auch keinen bestimmten Ort, an dem sich das „ICH“ aufhält. Da ist kein Zentrum oder Mittelpunkt – keine Stelle über die man sagen […]

Worte und Wissen.

Montag, 7. Mai 2012

Bei den Worten der Predigt sind mir fast die Tränen gekommen. Die ganze Messe über war ich berührt. Der Pfarrer hatte anstatt der üblichen Floskeln eigene Worte gewählt. Manchmal nur als Einleitung oder Ergänzung. Aber immer so, dass ich das Gefühl hatte, er weiss wovon er spricht.

Durchatmen.

Sonntag, 29. April 2012

Eine kleine Auszeit während der Feier. Nur kurz auf einem Stuhl sitzen und durchatmen. Ich sehe all‘ diese Menschen lachen und feiern. Ich sehe die Blicke der Frauen untereinander und den Wettstreit der Männer. Ich sehe schöne Gesichter und krumme Beine, schlechten Geschmack und geistreiche Gespräche. Alles was ich sehen kann ist perfekt.

Hörst Du den Ton?

Freitag, 13. April 2012

Es gibt keinen Weg dahin, wo Du bereits bist. Aber es scheint zwei unterschiedliche Methoden zu geben um das zu erkennen: ausblenden und hervorheben.

Absolut unmöglich.

Dienstag, 10. April 2012

„Du“ wirst niemals „Erleuchtung erlangen“. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. „Du“ kannst nicht einmal „deinen“ Geist beruhigen. Nicht einen Schritt wirst „du“ auf dem „Weg“ vorankommen.

Eindrücke.

Sonntag, 25. März 2012

Einfach sitzen und feststellen, dass niemand da ist, der sitzt. Da ist das Gefühl von Sonne auf der Haut, die Stimmen der Menschen, die Bewegung des Wassers… aber es gibt niemanden, der spürt, hört oder sieht. Alles IST einfach. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

Berg der Verklärung.

Sonntag, 4. März 2012

Es ist wirklich schwer über diese Erfahrung zu reden. Daher finde ich es immer spannend sie an verschiedensten Stellen in den Worten anderer zu entdecken. So wie gestern in der Predigt der Vorabendmesse.

Hier. Jetzt. Sein.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Auf der Suche zu sein war einfach. Tony Parsons war der beste und daher wurden fleissig Videos von ihm geguckt und seine Bücher gelesen. Trotzdem hat es irgendwie nicht „Klick“ gemacht und die Suche ging woanders weiter. Nisargadattas Buch ist doch sooo dick und so „berühmt“. Darin wird die Antwort zu finden sein…

Zazen-kai.

Sonntag, 12. Februar 2012

Freitag, 16 Uhr Angekommen in meiner „Klosterzelle“. Es ist so unglaublich still hier. Schleiche durch’s Gebäude, richte meinen Sitzplatz ein.

Nützlich?

Dienstag, 31. Januar 2012

Dieses „Nichts“ zu erfahren bringt bei mir den Wunsch mit sich, darüber zu reden. Sich auszutauschen. Nicht einfach nur ein Buch zu lesen oder ein Video zu sehen, sondern ein echtes Gegenüber zu haben. Ein Austausch im Hier und Jetzt. Im „Nichts“.

Paradox.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Dieses Da-sein ist unauflösbar widersprüchlich. Zwei Dinge, die sich gegenseitig eigentlich ausschließen, sind gleichzeitig wahr. In jedem Moment. Und dieser Widerspruch scheint nicht nur extrem logisch zu sein, sondern unausweichliche Realität. Es ist so, als wäre 1+1=1. Oder als würde man beide Seiten einer Münze immer gleichzeitig wahrnehmen.

Ohne Eigenschaften?

Mittwoch, 23. November 2011

Meine Augen sehen, was um mich herum geschieht. Die Gedanken in meinem Kopf erzählen mein Leben. Es gibt so viele Eindrücke, die in jedem Moment verarbeitet werden. Sie führen zu Erlebnissen, stoßen Gedanken an und scheinen zu Entscheidungen und Handlungen zu führen. Diese Maschine läuft auch in den ganz leisen, unbewegten Momenten.

Lass‘ es sein!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Vergiß die Suche nach „Erleuchtung“, „Gott“ oder „Deinem wahren Selbst“! Genau diese Suche ist es, die alles verschleiert. Da ist nichts zu finden. Kein Ziel. Keine „Erleuchtung“. Es gibt keinen Weg, dem man folgen könnte. Wohin sollte der führen? Es ist alles hier. Jetzt. Unmittelbar.

Nichts zu tun.

Samstag, 13. August 2011

Eigentlich ist nichts zu tun. Garnichts. Die Geschichte der Person fließt vor sich hin wie ein großer, ruhiger Fluss. Alles passiert einfach nur so, wie es passiert. Steine werden umflossen, bringen etwas Unruhe ins Wasser, stören das Fließen aber nicht. Vor größeren Hindernissen staut sich das Wasser bis es einen Weg herüber oder herum gefunden […]

Tiefer Frieden.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Tiefer Frieden. Stille. Egal wohin ich gehe, egal was ich tue, egal was um mich herum passiert. Die Stille ist das einzig Ewige.

Brillensuche.

Dienstag, 12. Juli 2011

Kennst Du das auch? Du kannst Deine Brille nirgendwo finden, hast überall schon zwei Mal geguckt, aber sie bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Irgendwann stellst Du dann fest, dass Du sie die ganze Zeit auf der Nase hattest. Genau so ist das auch mit der „Erleuchtung“.

Ozean.

Montag, 4. Juli 2011

Es gibt ein Bild in verschiedenen nondualen Traditionen, das ich immer wieder sehr passend finden, um auf DAS hinzuweisen. Jeff Foster hat es gerade in seinen Notizen auf Facebook wieder benutzt. Es ist das Bild des Ozeans und der Welle.

Stille.

Montag, 4. Juli 2011

Hier ist Stille und Frieden – jederzeit. Ein besonderer Frieden, der inmitten aller Dinge ist. Jetzt. Genau jetzt. Immer. Diese Stille ist kein Ding, das man finden oder verstehen kann. Sie ist einfach da.

Jenseits von Subjekt und Objekt.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Unterscheidung von Wahrnehmenden und Wahrgenommenen, von Subjekt und Objekt, ist sehr theoretisch. Um nicht zu sagen: falsch.

Subjekt.

Mittwoch, 1. Juni 2011

In „Objekte.“ haben wir herausgefunden, was wir alles nicht sind – nicht sein können. Es bleibt nichts, überhaupt nichts, aus der Welt der Sinne übrig, daß „Du“ sein könntest. Was bist Du dann also?

Objekte.

Dienstag, 31. Mai 2011

Alles, was wir über unsere fünf Sinne wahrnehmen, sind Objekte. Der Monitor, auf den Du gerade guckst, bist nicht Du. Der Monitor ist ein Objekt, das Du über Deine Sinne wahrnimmst. Du bist der Wahrnehmende, der Monitor ist das Wahrgenommene.

Immer da.

Freitag, 13. Mai 2011

Es gibt ein unwandelbares „Ich“, das immer da ist. Immer dasselbe „Ich“. Wenn ich gestern schlechte Laune hatte und heute gute: es ist ein und dasselbe „Ich“, dem das passiert. Gute Gedanken, schlechte Gedanken, Ärger, Wut, Glück… alles, was diese Geschichte einer Person ausmacht, passiert diesem einen, unveränderlichen, immer gleichen „Ich“.

Zeitlos.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Völlig unvermittelt im Hier und Jetzt. Kein Weg hat hier hin geführt. Kein Weg führt von hier weg. Gedanken an ein Davor oder Danach tauchen zwar auf… aber auch die sind jetzt und hier. Alles passiert ohne Referenzpunkt. Als ewiges Jetzt.

Blau ist das neue Schwarz.

Freitag, 18. März 2011

Die Welt ist immer genau so wie Du denkst. Die Welt ist nie genauso wie Du denkst. Beides ist richtig. Immer. Oder?

Das Auge des Sturms.

Sonntag, 27. Februar 2011

Das zu sein bedeutet still zu sein inmitten des Lärms, ruhig zu sein inmitten der Bewegung. Nichts haftet an Dem. Nichts stört Das. Das ist immer unbeteiligt – und ist doch gleichzeitig all‘ das, was gerade passiert.

Schaukeln.

Dienstag, 8. Februar 2011

Heute sass Stille auf einer Hollywood-Schaukel im Garten und war einfach. Tony Parsons war auch da und hat Dinge erzählt, die ich schon bestimmt ein halbes Dutzend Mal gehört habe. Eigentlich habe ich mich dabei immer als einer der Teilnehmer gesehen – mit den gleichen Fragezeichen in den Augen wie die anderen. Aber jetzt… Ich […]

„Ich bin“ bedeutet „alles ist“

Samstag, 5. Februar 2011

Da ist auf einmal ein großer Widerstand was auch immer mit „ich“ zu bezeichnen. Der Gedanke „ich“ ist auf einmal so leer. Auch „andere“ sind ein komisches Konzept. Dabei ist doch alles so, wie es schon immer war.

Es gibt ja gar kein Ich!

Samstag, 5. Februar 2011

Es gibt das Tippen auf der Tastatur, aber niemanden der tippt. Es gibt das Formulieren von Sätzen, aber niemanden der formuliert. Es gibt das Hören des Windes, aber niemanden der hört. Es gibt den Gedanken, dass ich es verstanden habe. Aber weder jemanden, der ihn denkt, noch jemanden, der versteht. Es gibt kein Ich getrennt […]