Gassho.

Gassho.

Posted by on Sep 28, 2017 in Tagebuch | No Comments

Tief ein­ge­sun­ken sehe ich die Wel­len an der Ober­flä­che. Aber sie bewe­gen mich kaum noch. Selbst ein Sturm wirft mich nicht hin und her. Er schau­kelt nur ein wenig. Und doch blei­ben die­se Momen­te, in denen ich die Hän­de ein­fach nur zum Gas­sho erhe­ben möch­te. Ein hilf­lo­ser Aus­druck, um der erleb­ten Tie­fe zu begeg­nen. Aber auch […]

Tief verwurzelt

Tief verwurzelt

Posted by on Jun 14, 2015 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Die­se mäch­ti­ge, all­um­fas­sen­de Stil­le… Unge­se­hen, unge­hört. Gebor­gen sein — wie in Got­tes Schoss. Nicht als beson­de­res Erleb­nis. Nicht am Ende eines Weges. Jetzt. Immer. Unabwendbar.

Unerwarteter Besuch.

Unerwarteter Besuch.

Posted by on Mrz 27, 2015 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Ges­tern bekam ich uner­war­te­ten Besuch: plötz­lich stand mein alter Phy­­sik-Leh­­rer vor der Tür. Neben alten Fotos und Vide­os hat­te er auch Zeit im Gepäck. Wir haben uns lan­ge und inten­siv unter­hal­ten. Wohl auch über Non­dua­li­tät — auch, wenn er das so sicher nicht for­mu­liert hätte.

Statusbericht.

Statusbericht.

Posted by on Dez 9, 2014 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Holz hacken und Was­ser holen. Ich kann die inten­si­ve Zeit nach dem Tor sehr gut nach­voll­zie­hen von der gera­de vie­le in den LU-Grup­­pen auf Face­book schrei­ben. Die star­ke Gra­vi­ta­ti­on der Stil­le. Trä­nen ohne Grund. Wel­len von Dank­bar­keit und Lie­be. Ich ken­ne auch den Ver­such noch tie­fer in das Kan­nin­chen­loch zu stei­gen. Sich mit Empty Mir­ror bzw. […]

Sehen lernen.

Sehen lernen.

Posted by on Apr 10, 2014 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Ich ent­de­cke gera­de das Skiz­zie­ren neu. Beson­ders span­nend dar­an ist, dass es eigent­lich bedeu­tet Sehen zu ler­nen. Und das wie­der­um bedeu­tet vor Allem unter­schei­den zu ler­nen was wirk­lich wahr­ge­nom­men wird und was alles eigent­lich nur inter­pre­tiert oder hin­zu­ge­dacht wird.

Herbst. Sturm. Sonne.

Herbst. Sturm. Sonne.

Posted by on Nov 10, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

War­me Son­ne auf der Haut. Ein küh­ler Wind um die Nase. Ein­ge­hüllt in einen dicken Man­tel mit Schal. Wol­ken tau­chen auf und es wird kalt. Der Wind wird stär­ker und stär­ker. Fast ist es schon zu kalt jetzt. Dann plötz­lich wie­der Son­ne und Wärme.

Ruhige friedliche Tiefe.

Ruhige friedliche Tiefe.

Posted by on Okt 6, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Mir fällt immer mehr auf, wie sehr der Glanz eines angeb­li­chen Erwa­chens abge­fal­len ist. Es ist immer sel­te­ner das Bedürf­nis da, mein spi­ri­tu­el­les Tage­buch hier zu benut­zen. Ich habe lan­ge schon kein spi­ri­tu­el­les Buch mehr gele­sen. Das gan­ze The­ma „Erleuch­tung“ hat sich sehr stark abgekühlt.

Kirchen-Raum

Kirchen-Raum

Posted by on Aug 25, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Die Stil­le die­ses gro­ßen Rau­mes erschlägt mich förm­lich. Ich kann nur da sit­zen und selbst still sein. Aber die­se Stil­le ist kei­ne Abwe­sen­heit von Geräu­schen. Eigent­lich ist sie über­haupt nicht still. Ganz im Gegen­teil. Eigent­lich ist sie das Leben selbst. Pure Energie.

Schlüssel nutzlos.

Schlüssel nutzlos.

Posted by on Apr 19, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Stil­le Per­fek­ti­on. Unge­se­he­ne, unge­heu­re, unüber­seh­ba­re Schön­heit. Umarmt. Beschützt und geliebt. Von nie­man­dem. Tie­fes Glück… unteil­bar. Untrenn­bar. Nicht, nie­mals zu tren­nen. Immer alles als Eins. Ste­hend, lie­gend, sit­zend, lau­fend, ren­nend. Immer Eins.

Dynamik.

Dynamik.

Posted by on Mrz 30, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Lang­sam kehrt alles wie­der zurück. Die Scheu­klap­pen öff­nen sich. Die Welt wird wie­der bunt. Auch die inne­re Stil­le und Aus­ge­gli­chen­heit nimmt ihren ange­stamm­ten Platz wie­der ein. Manch­mal schme­cke ich auch wie­der den Frie­den in jedem Moment.

Panik.

Panik.

Posted by on Mrz 16, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Es war ganz sicher kein beson­ders gro­ßer oder schwie­ri­ger Ein­griff. Aber die letz­ten zwei Tage im Kran­ken­haus waren echt anstren­gend für mich. Nicht durch die Nase atmen zu kön­nen, lös­te regel­recht Panik aus. Wie geht man damit mög­lichst „erleuch­tet“ um? Ich wür­de sagen: gar nicht.

Gassho-Momente.

Gassho-Momente.

Posted by on Mrz 12, 2013 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Oft fin­de ich mich tief berührt und dank­bar wie­der. Ich habe dann das Bedürf­nis mei­ne Hän­de zum Gas­sho zu heben — eine Ges­te aus dem Zen. Doch was ist es, das mich da so berührt? Es ist nicht so leicht aus­zu­ma­chen, denn die Situa­tio­nen kön­nen sehr unter­schied­lich sein.

Ruhe kehrt ein.

Ruhe kehrt ein.

Posted by on Jan 1, 2013 in Tagebuch | No Comments

Jetzt kehrt nach dem Tru­bel der Fei­er­ta­ge lang­sam wie­der Ruhe ein. Es tut so gut, ein­fach eine Zeit in Stil­le sit­zen zu kön­nen. Nur ein paar Minu­ten kön­nen bereits ein gro­ßer Segen sein.

Interview.

Interview.

Posted by on Dez 29, 2012 in ausgewählte Beiträge, alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Bei unse­rem Tref­fen in Schwab­mün­chen hat Tere­sa Arrie­ta eini­ge Inter­views für CHANGE-TV gemacht. Neben Bern­hard und Rena­te habe auch ich von mei­nem Erle­ben erzählt und wie es dazu gekom­men ist. Es ist natür­lich immer merk­wür­dig sich selbst so reden zu hören. Aber ich war über­rascht auch im Nach­hin­ein noch ganz zufrie­den mit den Ant­wor­ten zu sein. […]

Tiefe.

Tiefe.

Posted by on Dez 16, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Seit eini­gen Tagen bemer­ke ich eine Ver­än­de­rung. Als wenn eine Ver­tie­fung des Wis­sens statt­ge­fun­den hät­te — ohne dass ich sagen könn­te, was das sein soll. Viel­leicht so: zuerst war es aus dün­nem Glas, dann irgend­wann aus Holz, dann aus Stein. Und jetzt aus Stahl? Es war die gan­ze Zeit da, wird aber immer unerschütterlicher.

Warum bin ich noch nicht erleuchtet?

Posted by on Dez 2, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Rupert hat ein wun­der­vol­les Video ins Netz gestellt, das ich bei Jana­ka ent­deckt habe: „Why am I Not Enligh­te­ned Yet?“

Gefällt mir nicht.

Gefällt mir nicht.

Posted by on Nov 28, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Auf dem Markt­platz herrscht ein bun­tes Trei­ben. Jeder preist sei­ne Ware laut­hals an. „Neu­er! Bes­ser! Wah­rer!“ Wenn man in dem Busi­ness etwas wer­den will, muss man stän­dig neue Vide­os lie­fern, oder Bücher. Zumin­dest schreibt man mög­lichst täg­lich neue Twi­t­­ter- oder Face­­book-Updates mit schlau­en Sprü­chen, bedeut­sa­men Tex­ten oder ein­fach nur Fra­gen, die das eige­ne Ver­ständ­nis demonstrieren […]

Schwerkraft.

Schwerkraft.

Posted by on Nov 16, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Selbst nach drei Wochen bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich mei­ne Ein­drü­cke vom Tref­fen mit den deut­schen LU-Gui­­des in Wor­te fas­sen kann. Mir wider­strebt es, ein­fach nur von den Ereig­nis­sen zu erzäh­len, denn es war so viel mehr als das.

Musik.

Musik.

Posted by on Sep 14, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Ges­tern habe ich Musik im Auto gehört. Was sich so ein­fach und nor­mal anhört, war für mich ein rie­si­ges Erleb­nis. Was ist Musik?

Einfach. Alles. Sein.

Einfach. Alles. Sein.

Posted by on Sep 9, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

In der Offen­sicht­lich­keit von dem, was hier und jetzt ist, taucht immer weni­ger der Wunsch auf das zu einem beson­de­ren The­ma zu machen. Da ist ein­fach nur die­ser Frie­den, die­se Stil­le. Weder Fra­gen noch Ant­wor­ten sind nötig.

Bin ich’s, oder bin ich’s nicht?

Bin ich’s, oder bin ich’s nicht?

Posted by on Aug 21, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Ich habe heu­te kein Fleisch geges­sen. Ges­tern auch nicht. Und auch nicht in den letz­ten Wochen. Mei­ne neu­es­ten Bücher sind „Tie­re essen“, „Vegan for Fun“, „Das gro­ße vege­ta­ri­sche Koch­buch“ und „Vege­ta­ris­mus“. Trotz­dem ist da kein Bedürf­nis mich Vege­ta­ri­er zu nennen.

Im Publikum.

Im Publikum.

Posted by on Jul 26, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Gera­de waren da noch Men­schen auf der Büh­ne und Men­schen im Publi­kum. Licht, Musik und Tanz. Dann ist da plötz­lich nur noch die­se Stim­me. Gesang. Klang. Kein ein­zel­ner Ton, son­dern eine gan­ze Welt. Alles ist Ton. Alles ist. Unge­trennt. Tie­fe Berüh­rung. Ver­schmel­zen. Dank­bar­keit und Trä­nen. Dann wie­der die Büh­ne und das Publi­kum. Getrennt und doch eins.

30 Buddhas (Einführungskurs)

30 Buddhas (Einführungskurs)

Posted by on Jul 6, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Frei­tag, 17:30 Uhr Wie­der hier. Bekann­te Gerü­che. Neu­es Zim­mer. Beim Ein­rich­ten des Medi­ta­ti­ons­plat­zes direkt auf­ge­fal­len, weil ich mich zu gut aus­kann­te. 😉 Ich bin gespannt auf das Pro­gramm und ob wirk­lich genug Zeit zum Sit­zen da sein wird.

Schon wieder sitzen?

Schon wieder sitzen?

Posted by on Jun 30, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Am nächs­ten Wochen­en­de wer­de ich wie­der in Essen sein und den Ein­füh­rungs­kurs für die Zen-Kon­­te­m­­pla­­ti­on mit­ma­chen. Viel­leicht wäre das nicht not­wen­dig, aber ich freue mich ein­fach auf die Stil­le. Zwei Tage lang nur medi­tie­ren, essen und schlafen.

Unterwegs.

Unterwegs.

Posted by on Jun 14, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Das Gleich­ge­wicht des All­tags geht schnell ver­lo­ren, wenn man mit neu­en, unge­wohn­ten oder gar extre­men Situa­tio­nen kon­fron­tiert wird. Aus dem ruhi­gen Fluss des Lebens kann hin­ter der nächs­ten Bie­gung ein Wild­was­ser wer­den — ob man will oder nicht.

Ein winziger Moment.

Ein winziger Moment.

Posted by on Mai 11, 2012 in ausgewählte Beiträge, alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Es war nur ein win­zi­ger Moment. Der Bruch­teil einer Sekun­de. Ein Wim­pern­schlag. Es liegt ein eigen­ar­ti­ger Zau­ber dar­in, jeman­den wirk­lich anzu­se­hen. Nicht die­ser flüch­ti­ge Blick­kon­takt, die­ses auto­ma­ti­sier­te Hin­se­hen. Ich mei­ne ein direk­tes, unmit­tel­ba­res In-die-Augen-sehen. Es war ein kur­zer Moment des Erken­nens. Zwei offe­ne und ehr­li­che Bli­cke, die sich tref­fen. Was für ein Geschenk.

Worte und Wissen.

Worte und Wissen.

Bei den Wor­ten der Pre­digt sind mir fast die Trä­nen gekom­men. Die gan­ze Mes­se über war ich berührt. Der Pfar­rer hat­te anstatt der übli­chen Flos­keln eige­ne Wor­te gewählt. Manch­mal nur als Ein­lei­tung oder Ergän­zung. Aber immer so, dass ich das Gefühl hat­te, er weiss wovon er spricht.

Nicht normal.

Nicht normal.

Posted by on Mai 3, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Es pas­siert nicht oft, dass sich mein Stim­mungs­ba­ro­me­ter aus­ser­halb des Nor­mal­be­reichs bewegt. Aber heu­te Abend war es so weit. Es war ein­fach zu viel und mei­ne Stim­mung ist kom­plett umge­schla­gen. Das war wirk­lich inter­es­sant zu beob­ach­ten. Und irgend­wie witzig…

Durchatmen.

Durchatmen.

Posted by on Apr 29, 2012 in ausgewählte Beiträge, alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Eine klei­ne Aus­zeit wäh­rend der Fei­er. Nur kurz auf einem Stuhl sit­zen und durch­at­men. Ich sehe all‘ die­se Men­schen lachen und fei­ern. Ich sehe die Bli­cke der Frau­en unter­ein­an­der und den Wett­streit der Män­ner. Ich sehe schö­ne Gesich­ter und krum­me Bei­ne, schlech­ten Geschmack und geist­rei­che Gesprä­che. Alles was ich sehen kann ist perfekt.

Maßstäbe.

Maßstäbe.

Posted by on Apr 22, 2012 in alle Beiträge, Gedanken, Tagebuch | No Comments

Es war so, wie ich es erwar­tet hat­te. Genau genom­men hat­te ich mich sogar dar­auf gefreut. Beim Ein­tau­chen in die lau­te Musik und als Teil der vie­len Men­schen, ver­liert das „Ich“ mehr als sonst sei­ne Glaubwürdigkeit.

Eindrücke.

Eindrücke.

Ein­fach sit­zen und fest­stel­len, dass nie­mand da ist, der sitzt. Da ist das Gefühl von Son­ne auf der Haut, die Stim­men der Men­schen, die Bewe­gung des Was­sers… aber es gibt nie­man­den, der spürt, hört oder sieht. Alles IST ein­fach. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.

Die Welt zu Gast in mir.

Die Welt zu Gast in mir.

Posted by on Mrz 19, 2012 in alle Beiträge, Gedanken, Tagebuch | No Comments

Ich betre­te den Medi­ta­ti­ons­raum und gehe zu einem frei­en Platz. Mit den Ande­ren war­te ich auf den Beginn der ers­ten Run­de, knie mit einem Bänk­chen gut einen Meter vor einer Wand. Die Glo­cke ertönt, ich atme tief ein und begin­ne mit der Übung.

Ich weiss es nicht.

Ich weiss es nicht.

Posted by on Mrz 15, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Seit eini­ger Zeit macht sich immer wie­der Unzu­frie­den­heit bemerk­bar. Manch­mal ist es eine inne­re Unru­he, die ich nicht durch Äuße­res erklä­ren kann. Oder Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit, weil auf ein­mal alles gleich zu sein scheint. Oder ein­fach feh­len­de Energie.

Hier. Jetzt. Sein.

Hier. Jetzt. Sein.

Auf der Suche zu sein war ein­fach. Tony Par­sons war der bes­te und daher wur­den fleis­sig Vide­os von ihm geguckt und sei­ne Bücher gele­sen. Trotz­dem hat es irgend­wie nicht „Klick“ gemacht und die Suche ging woan­ders wei­ter. Nis­argad­at­tas Buch ist doch sooo dick und so „berühmt“. Dar­in wird die Ant­wort zu fin­den sein…

Nicht sitzen.

Nicht sitzen.

Posted by on Feb 27, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Heu­te konn­te ich nicht sit­zen. Es ging ein­fach nicht. Alles trieb mich vom Medi­ta­ti­ons­platz weg. Viel­leicht hat sich der Sturm noch nicht gelegt. Viel­leicht müs­sen erst eini­ge Din­ge wie­der an ihren Platz fallen.

Was würdest Du tun?

Was würdest Du tun?

Posted by on Feb 26, 2012 in alle Beiträge, Gedanken, Tagebuch | No Comments

Es ist so schwer zu beschrei­ben, um was es hier eigent­lich geht. Es lässt sich ein­fach nicht in Wor­te fas­sen. Die Beschrei­bung ist immer unvoll­stän­dig und oft schein­bar wider­sprüch­lich. Aber ist es nicht nur der Wunsch da, dar­über zu spre­chen, son­dern mehr und mehr auch die Notwendigkeit.

<span class="dquo">„</span>Es gibt kein Zen.“

Es gibt kein Zen.“

Posted by on Feb 25, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Die­se Wor­te gehen mir nicht aus dem Kopf. Denn sie sind so wahr. Die Aus­sa­ge war mit neu — aber nicht die Erkennt­nis. Viel­leicht hät­te ich sie nur nicht aus dem Mund eines „Zen-Meis­­ters“ erwar­tet. „Ich brau­che kein Zen“ ist genau­so wahr. Wenn alles bereits Zen ist, dann muss ich nichts mehr Zen nennen — […]

Sturm.

Sturm.

Posted by on Feb 19, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Das Meer ist gera­de sehr unru­hig. Als wenn ein Sturm wütet. Die Wel­le wird hin und her gepeitscht. Hat kei­ne Chan­ce sich ein­fach nur in Ruhe in Rich­tung Strand zu bewegen.

Unumkehrbar.

Unumkehrbar.

Posted by on Feb 13, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Da ist etwas pas­siert, das ich noch nicht ein­ord­nen kann. Die­ses inten­si­ve Wochen­en­de ist vor­bei und die Schmer­zen sind ver­ges­sen. Der All­tag hat mich wie­der und ande­re Din­ge sind jetzt gera­de dran. Aber das stimmt nicht. Irgend­wo hat sich ein gro­ßer Hebel umge­legt. Es ist etwas grund­le­gend anders. Es hat sich etwas ver­än­dert, dass nicht mehr […]

Zazen-kai.

Zazen-kai.

Posted by on Feb 12, 2012 in ausgewählte Beiträge, alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Frei­tag, 16 Uhr Ange­kom­men in mei­ner „Klos­ter­zel­le“. Es ist so unglaub­lich still hier. Schlei­che durch’s Gebäu­de, rich­te mei­nen Sitz­platz ein.

Vertrauen.

Vertrauen.

Posted by on Feb 10, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Das nächs­te klei­ne „Aben­teu­er“ steht an: ein Zazen-kai über zwei Tage. Ich weiss gar nicht genau, wie vie­le Sitz­ein­hei­ten das sein wer­den. Ich ken­ne den Tages­ab­lauf nicht. Ich weiss weder wie die Unter­brin­gung ist, noch die Ver­pfle­gung. Ich weiss nicht, ob ich das über­haupt durch­hal­te. Ich ken­ne den Lei­ter des Wochen­en­des nicht und bin bis […]

Atmen.

Atmen.

Posted by on Feb 7, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Ich atme ein. Ich atme aus.

Nichtdenken Denken.

Nichtdenken Denken.

Posted by on Jan 9, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Mühe­lo­ses Sit­zen. Zeit scheint kei­ne Rol­le mehr zu spie­len. Ob 5 oder 50 Minu­ten ver­gan­gen sind: kei­ne Ahnung. Der Gong ertönt wenn er ertönt — aber immer „zu früh“.

Aus der Stille.

Aus der Stille.

Posted by on Jan 6, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Es war nur ein Wort in einem You­tu­be-Video: „…func­tion“. Aber nun ist es, als sei ein wei­te­rer Schlei­er gefal­len. Dabei ist eigent­lich gar­nichts passiert.

Dokusan.

Dokusan.

Posted by on Jan 2, 2012 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Mor­gen ist Zazen-kai in Essen und ich wer­de das ers­te Mal Gele­gen­heit haben zum Doku­san zu gehen. Die­se Ein­zel­ge­sprä­che mit einem Zen-Meis­­ter ken­ne ich bis­her nur aus Büchern: der Schü­ler stellt Fra­gen zur Übung und bekommt Hin­wei­se oder eine neue Übung. Die Gesprä­che sind meist sehr knapp gehalten.

Zazen-kai.

Zazen-kai.

Posted by on Dez 18, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Mein ers­tes Zazen-kai. Neun Mal 25 Minu­ten Sit­zen. So lan­ge habe ich noch nie am Stück geses­sen. Schon gar­nicht nach nur fünf Stun­den Schlaf. Aber ich war schon vor dem Wecker wach. Ich woll­te sitzen.

Anfänger.

Anfänger.

Posted by on Dez 6, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Heu­te saß ich bei Arzt und muss­te war­ten. Es war nichts Ande­res zu tun (die Zeit­schrif­ten­aus­wahl war schreck­lich), da habe ich ein­fach kurz medi­tiert — wenn man das so nen­nen kann. Eigent­lich habe ich das schon immer so gemacht: wenn ich in einer Schlan­ge ste­he, oder an der Ampel war­te, oder im Stau ste­he. Es […]

Skepsis.

Skepsis.

Posted by on Nov 12, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Schon seit eini­ger Zeit scheint die „Suche“ weg­ge­fal­len zu sein. Es steckt kein „um zu“ mehr in den Din­gen. Trotz­dem habe ich wei­ter gele­sen, Vide­os ange­se­hen oder „Leh­rern“ zuge­hört. Aber ohne die Hoff­nung, dar­in ein neue, tie­fe­re oder sonst­wie bes­se­re Wahr­heit zu finden.

Positionsbestimmung.

Positionsbestimmung.

Posted by on Okt 28, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Das ist schon sehr merk­wür­dig. Ich mei­ne… hört sich das nicht alles komisch an, was ich hier so schrei­be? Hast Du nicht das Gefühl, dass es hier um irgend­ei­ne ziem­lich abge­fah­re­ne Sache geht, die mit Dir so gar­nichts zu tun hat? Um eine Art von Glau­ben oder viel­leicht sogar ein­fach nur um tota­len Unsinn?

Weniger ist mehr.

Weniger ist mehr.

Posted by on Okt 23, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Die­ser inne­re Frie­den ist nicht davon abhän­gig, was gera­de pas­siert. Er ist in jedem Moment da. Alles ent­steht erst in die­sem Frie­den. Und das kann auch Unzu­frie­den­heit sein. Oder Ärger, Angst und Sor­gen. Alles kann sein — ohne den Frie­den zu stören.

Wilde Affen.

Wilde Affen.

Posted by on Sep 23, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

In mei­nem Kopf haust ein wil­der Affe. Eine Zeit lang war er gut abge­lenkt, hat sich ruhig in eine Ecke ver­kro­chen. Fast hät­te ich schon gedacht er wäre nicht mehr da. Aber er ist da, macht einen rie­sen Lärm, will alles anfas­sen und unter­su­chen und rap­pelt unru­hig an sei­nen Gitterstäben.

Das Glas.

Das Glas.

Posted by on Aug 11, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Seit Bent­in­ho Mas­s­a­ro in einem sei­ner Vide­os das Bei­spiel mit dem Glas gebracht hat, lässt mich das nicht mehr los. Aber wenn man selbst nach­sieht, kommt man zu dem glei­chen Schluss: da ist gar nichts aus­ser Wahrnehmung.

Tiefer Frieden.

Tiefer Frieden.

Posted by on Jul 28, 2011 in ausgewählte Beiträge, alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Tie­fer Frie­den. Stil­le. Egal wohin ich gehe, egal was ich tue, egal was um mich her­um pas­siert. Die Stil­le ist das ein­zig Ewige.

Automatiktüren.

Automatiktüren.

Posted by on Jun 13, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Eigent­lich war es ein schö­ner Som­mer­tag. Aber als wir aus dem Bau­markt kom­men, reg­net es drau­ßen in Strö­men. Also ab in den Strand­korb und war­ten. Eine Frau kommt und bleibt ste­hen. Die auto­ma­ti­sche Schie­be­tür öff­net sich und schließt sich kurz dar­auf wieder.

Schizophren.

Schizophren.

Posted by on Mai 14, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

In der Welt der Gedan­ken gibt es kei­ne Non-Dua­­li­­tät. Kann es auch gar nicht geben. Aber wenn die Per­son glaubt Das begrif­fen zu haben, ent­wi­ckeln sich inter­es­san­te inne­re Dialoge.

Meer aus Liebe.

Meer aus Liebe.

Posted by on Apr 19, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Als wenn ein Eis­wür­fel in einem Was­ser­glas schmilzt. In dem Glas ist nur Was­ser, und doch kann man den gefro­re­nen Wür­fel als Objekt erken­nen. Doch wenn er schmilzt: wo ist er dann?

Stille ist Stille.

Stille ist Stille.

Posted by on Apr 17, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

In einem Meer von Musik. Die Ohren dröh­nen schon, aber es wird von Lied zu Lied noch lau­ter. Der Raum füllt sich immer wei­ter. Es ist die letz­te von einem Dut­zend Knei­pen heu­te Abend und mei­ne Bei­ne tun schon ziem­lich weh.

Unsichtbar.

Unsichtbar.

Posted by on Apr 12, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Jetzt gera­de… genau jetzt: bin ich da ver­hei­ra­tet? Wo ist die­se „Eigen­schaft“ von „mir“ jetzt? Genau jetzt ist nicht­mal die dazu gehö­ren­de Frau da. Bin „ich“ ver­hei­ra­tet? Wor­an könn­te man das jetzt gera­de erkennen?

Kino.

Kino.

Posted by on Apr 1, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Da läuft die gan­ze Zeit ein Film ab. Direkt vor mei­nen Augen. Manch­mal scheint er so span­nend zu sein, dass ich voll­kom­men dar­in auf­ge­he. Immer öfter bemer­ke ich aber, dass ich nicht in dem Film bin. Ich bin eher wie das Licht, dass den Film auf die Lein­wand pro­ji­ziert. Dem Licht ist völ­lig egal welcher […]

Hören. Sehen.

Hören. Sehen.

Posted by on Mrz 15, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Heu­te war ich in einer merk­wür­di­gen Welt unter­wegs. Die­se sonst so ruhi­ge, soli­de Umwelt hat auf ein­mal gehüpft und getanzt! Vor­ne ging es bei jedem Schritt hoch und run­ter. Und hin­ten gleich­zei­tig run­ter und hoch. Das war fast wie Wackelpudding.

Kontrolle.

Kontrolle.

Posted by on Mrz 7, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Kon­trol­le ist eine Illu­si­on. Es gibt nie­man­den, der etwas kon­trol­lie­ren könn­te. Auch, wenn es für die Per­son anders erscheint. Was kann „ich“ denn schon wirk­lich kontrollieren?

Freiheit.

Freiheit.

Posted by on Mrz 4, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Ich“ ist rei­ne Stil­le. Nichts. Und in die­sem Nichts taucht die Welt auf. Die Welt der Gedan­ken, der Gefüh­le, des Kör­pers, des Sehens, des Hörens, Füh­lens, Rie­chens und Tas­tens. Doch die­se Welt wird nie so wahr­ge­nom­men, wie sie wirk­lich ist. Son­dern immer so, wie die Sin­ne sie erschei­nen lassen.

Was bleibt?

Was bleibt?

Posted by on Mrz 4, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Wenn die schein­ba­re Per­son durch­schaut wird, wenn das Ich nicht gefun­den wer­den kann: was bleibt dann? Wenn sich das, was pas­siert, gar­nicht auf mich bezieht; wenn ich gar­nicht betei­ligt bin, son­dern nur wahr­neh­me: was bleibt dann? Was bleibt zu tun, wenn „ich“ gar­nichts tun kann? Was bleibt?

Das Auge des Sturms.

Das Auge des Sturms.

Posted by on Feb 27, 2011 in ausgewählte Beiträge, alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Das zu sein bedeu­tet still zu sein inmit­ten des Lärms, ruhig zu sein inmit­ten der Bewe­gung. Nichts haf­tet an Dem. Nichts stört Das. Das ist immer unbe­tei­ligt — und ist doch gleich­zei­tig all‘ das, was gera­de passiert.

Im Spiel.

Im Spiel.

Posted by on Feb 22, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Wie kann man Das nur über­se­hen? Wie kann einem nicht bewusst sein, dass es nur Das gibt? Und gleich­zei­tig ist es völ­lig egal, ob es jeman­dem bewusst ist oder nicht: Es ist trotz­dem da. Und auch nicht anders als bei dem „Bewuss­ten“. Es gibt wirk­lich nichts zu ent­de­cken oder zu fin­den. Nur die Suche kann […]

Grau.

Grau.

Posted by on Feb 15, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

In den Advai­­ta-Büchern zu lesen ist auf ein­mal genau­so span­nend wie die Zei­tung von ges­tern. Auch wenn es inter­es­sant ist eini­ge Pas­sa­gen „bes­ser“, oder zumin­dest anders zu verstehen.

Fragen und Antworten.

Fragen und Antworten.

Posted by on Feb 12, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Wer bin ich? Habe ich die Ant­wort dar­auf wirk­lich gefun­den? Kann man dar­auf über­haupt eine Ant­wort fin­den? Was nützt es mir zu wis­sen, dass ich nicht die­ser Kör­per bin, die­se Gedan­ken oder die­ses Leben? Am Ende wird sich nichts dar­an ändern, dass die Welt durch die­se Augen wahr­ge­nom­men wird, dass die­se Gedan­ken hier den Eindruck […]

Schaukeln.

Schaukeln.

Heu­te sass Stil­le auf einer Hol­­ly­­wood-Schau­­kel im Gar­ten und war ein­fach. Tony Par­sons war auch da und hat Din­ge erzählt, die ich schon bestimmt ein hal­bes Dut­zend Mal gehört habe. Eigent­lich habe ich mich dabei immer als einer der Teil­neh­mer gese­hen — mit den glei­chen Fra­ge­zei­chen in den Augen wie die ande­ren. Aber jetzt… Ich […]

<span class="dquo">„</span>Befreiend“ und „schön“?

Befreiend“ und „schön“?

Posted by on Feb 7, 2011 in alle Beiträge, Tagebuch | No Comments

Das will sich irgend­wie (noch ?) nicht ein­stel­len. Die anfäng­li­che Leich­tig­keit, das glück­li­che Stau­nen und das spon­ta­ne (Er)Leben wur­den durch eine Art Lee­re abge­löst. Nur lei­der nicht die­se schö­ne Lee­re aus den Büchern. Da ist eher das Gefühl eines Ver­lus­tes. Es scheint plötz­lich alles so „belie­big“. Die Welt ist etwas farb­lo­ser gewor­den. Mir fehlt auch […]

<span class="dquo">„</span>Ich bin“ bedeutet „alles ist“

Ich bin“ bedeutet „alles ist“

Da ist auf ein­mal ein gro­ßer Wider­stand was auch immer mit „ich“ zu bezeich­nen. Der Gedan­ke „ich“ ist auf ein­mal so leer. Auch „ande­re“ sind ein komi­sches Kon­zept. Dabei ist doch alles so, wie es schon immer war.

Es gibt ja gar kein Ich!

Es gibt ja gar kein Ich!

Es gibt das Tip­pen auf der Tas­ta­tur, aber nie­man­den der tippt. Es gibt das For­mu­lie­ren von Sät­zen, aber nie­man­den der for­mu­liert. Es gibt das Hören des Win­des, aber nie­man­den der hört. Es gibt den Gedan­ken, dass ich es ver­stan­den habe. Aber weder jeman­den, der ihn denkt, noch jeman­den, der ver­steht. Es gibt kein Ich getrennt […]