Der Sitzbankhocker.

Freitag, 17. Februar 2012

Bei mei­nem ers­ten Zazen-kai hät­te ich mir gewünscht, zwi­schen­durch auf einen Hocker oder Stuhl wech­seln zu kön­nen. Doch ich hat­te mir nichts bereit gestellt. Es ist ja auch nicht immer mög­lich, sich zusätz­lich z.B. einen Hocker an den Medi­ta­ti­ons­platz zu stel­len. So ent­stand die Idee des Sitz­bank­ho­ckers.


Die Grund­idee besteht dar­in, zwei Ele­men­te so zu kom­bi­nie­ren, dass sie nicht nur Medi­ta­ti­ons­bank, son­dern auch Medi­ta­ti­ons­ho­cker sein kön­nen. Das Grund­ele­ment ist also ein Bänk­chen wie es jeder kennt.

Dazu gibt es ein zwei­tes Ele­ment, das auf das gekipp­te Bänk­chen auf­ge­setzt wer­den kann. Das ist nicht viel grö­ßer als das Bänk­chen selbst und läßt sich rela­tiv ein­fach in Griff­wei­te plat­zie­ren.

Zusam­men wer­den sie dann zu einem Hocker, der genau auf mei­ne Sitz­hö­he ange­passt ist. Durch die Nut­zung der lan­gen Sei­te des Bänk­chens als Stell­flä­che ist die gan­ze Kon­struk­ti­on ziem­lich sta­bil.

Die Ver­bin­dung besteht aus ein­fa­chen Holz­dü­beln, die vor allem ein Abrut­schen ver­hin­dern sol­len. Bei mei­nem Pro­to­ty­pen hält die­se Ver­bin­dung so gut, dass man den zusam­men­ge­steck­ten Sitz­bank­ho­cker tra­gen kann, ohne dass ein Teil abfällt. Trotz­dem läßt sich die Ver­bin­dung so schnell lösen oder her­stel­len, dass man auch nach einem Kin­hin schnell umbau­en kann.

Die­se klei­ne Erfin­dung läßt sich leicht nach­bau­en. Anbei ein klei­ner Bau­plan für 20mm star­kes Mate­ri­al und eine Sitz­hö­he des Hockers von 48cm.

Bau­plan Sitz­bank­ho­cker