Vor fast zwan­zig Jah­ren begann mei­ne Suche mit dem Buch „Die drei Pfei­ler des Zen“. Es war wie eine Erin­ne­rung an eine Wahr­heit, die ich ein­mal gekannt habe. Doch was ist die­se Wahr­heit? Sie war weder in den Wor­ten die­ses Buches zu fin­den, noch in unzäh­li­gen wei­te­ren Lek­tü­ren. Manch­mal schien es klei­ne Momen­te des Erken­nens zu geben, aber die Suche nach der „gro­ßen Ant­wort“ ging wei­ter.

Es half auch nichts die Suche zu ver­brei­tern und neben Zen-Lite­ra­tur auch noch Advai­ta und ande­re Schrif­ten zu lesen. Vide­os von Tony Par­sons, Moo­ji oder Ben­ja­min Smy­the schie­nen noch direk­ter auf die gesuch­te Ant­wort hin­zu­wei­sen. Es ent­stand ein intel­lek­tu­el­les Ver­ständ­nis die­ser „Leh­ren“ — das mich kei­nen Schritt wei­ter brach­te.

Ich woll­te es wis­sen: „Wer bin ich?“. Fest ent­schlos­sen die Ant­wort zu fin­den, setz­te ich mich im Schnei­der­sitz auf den Tep­pich, schloss die Augen und sah nach… Eini­ge Minu­ten spä­ter ent­stand der ers­te Blog-Ein­trag: „Es gibt ja gar kein ich“. Seit dem hal­te ich hier mei­ne Gedan­ken fest.