Absolut unmöglich.

Dienstag, 10. April 2012

Du“ wirst nie­mals „Erleuch­tung erlan­gen“. Das ist ein Ding der Unmög­lich­keit. „Du“ kannst nicht ein­mal „dei­nen“ Geist beru­hi­gen. Nicht einen Schritt wirst „du“ auf dem „Weg“ vor­an­kom­men.

Jedes Tun und jedes Nicht-Tun ver­hin­dert zuver­läs­sig das „Erwa­chen“. Wenn ich mich zur Medi­ta­ti­on set­ze mit dem Ziel mei­nen Gedan­ken­zir­kus zu beru­hi­gen, wird genau das nicht ein­tre­ten. Denn so sehr die­ses Tun auch zu fruch­ten scheint: „mein“ Tun hält das Rad immer in Bewe­gung.

Nicht-Tun ist nur ein ver­klei­de­tes Tun und führt zu kei­nem ande­ren Ergeb­nis. Denn zu ver­su­chen ein bestimm­tes Ziel nicht zu errei­chen, bedeu­tet nur, sich ein ande­res Ziel zu set­zen und die­ses „Nicht-Tun“ zu nen­nen.

Und so ist jeder Ver­such „Erleuch­tung zu erlan­gen“ voll­kom­men sinn­los. Medi­ta­ti­on kann zwar gesche­hen. Ein beru­hig­ter Geist kann gesche­hen. Aber das sind kei­ne Schrit­te auf dem „Weg“. Du musst und kannst nichts tun, um jetzt und hier hin zu gelan­gen. Kein Weg führt dort­hin, wo du bereits bist.

Wenn du dich weder anstrengst noch nicht anstrengst… weder denkst noch nicht denkst… weder erreichst noch nicht erreichst… wird die Stil­le offen­bar und alle Rät­sel lösen sich auf.

Fol­ge dem „du“, das tun oder nicht tun will, zu sei­ner Quel­le. Fin­de den Ursprung des Han­deln­den, des Den­ken­den, des Spre­chen­den, des Hören­den und des Füh­len­den. Und du wirst sehen, das die­ses „Suchen“ und „Fin­den“ weder ein Tun, noch ein Nicht-Tun ist.