Außen und innen.

Dienstag, 6. März 2012

Es gibt einen Ort, an dem ich die Stil­le ganz beson­ders spü­re. Und das nicht erst seit­dem ich mir der Stil­le bewusst bin. Die­se Erfah­rung habe ich auch vor zehn oder zwan­zig Jah­ren schon genau so gemacht.


Immer, wenn ich von vie­len Men­schen, von Hek­tik, Bewe­gung und Lärm umge­ben bin, ist die Stil­le viel offen­sicht­li­cher als sonst. Fünf Minu­ten auf dem Times Squa­re ste­hen… etwas am Rand… und die Bewe­gung der Men­schen und Autos beob­ach­ten. In der Dis­co ein­fach nur da sein… bei ohren­be­täu­ben­der Laut­stär­ke und als Teil einer drän­geln­den Men­ge. Nach dem Essen ein paar Minu­ten in der vol­len Men­sa sit­zen blei­ben… zwi­schen all den hek­ti­schen Men­schen… und ein­fach nur gucken.

Wenn alles um mich her­um in Bewe­gung ist und laut und unru­hig… ist da ein­fach nur Stil­le für mich. Wenn außen das größ­te Cha­os herrscht, ist der inne­re Frie­den so ein gro­ßer Kon­trast, dass er nicht über­se­hen wer­den kann.