Bedingungslos.

Samstag, 27. April 2013

Das alles ist so nor­mal gewor­den. Ein­fach all­täg­lich. Kaum ein Gedan­ke dreht sich wirk­lich noch dar­um. Es ist ein­fach zu offen­sicht­lich. Selbst jeman­den zum tor­lo­sen Tor zu füh­ren scheint nicht unge­wöhn­li­cher, als nach der Uhr­zeit gefragt zu wer­den und die rich­ti­ge Ant­wort zu geben.

Was soll­te auch so unge­wöhn­lich sein an dem, was sowie­so ist und immer war? Trotz­dem kann ich auch die Momen­te genies­sen, in denen mich das alles noch über­wäl­ti­gen kann. Denn die gro­ße Fra­ge ist beant­wor­tet. DIE GROSSE FRAGE IST BEANTWORTET!!! Das hebt buch­stäb­lich das gan­ze Uni­ver­sum aus sei­nen Angeln! Es ist so viel mehr, als nur die Leh­ren der gro­ßen Reli­gi­ons­stif­ter zu ver­ste­hen — sei es nun Bud­dha, Jesus oder wer auch immer. Es ist Bud­dha oder Jesus sein. Oder mehr noch: es ist das Sel­be zu sein, dass Bud­dha und Jesus und alle Ande­ren auch waren. Es ist das zu sein, was zu ihren Leh­ren geführt hat. Es ist vor all dem sein. Es ist mehr zu „wis­sen“ und zu sein, als sie jemals sagen oder schrei­ben konn­ten. Ich muss selbst lachen, wenn ich das lese… Es ist so herr­lich unglaub­wür­dig und anma­ßend. Gra­de­zu grö­ßen­wahn­sin­nig! Und doch ist es wahr.

Noch mehr zum Lachen bringt mich der Gedan­ke, dass all das, dass das Errei­chen die­ses gro­ßen Ziels, völ­lig unnütz ist. Die gro­ße Beloh­nung ist: gar nichts. All­täg­lich­keit. Immer-schon-so-gewe­sen-heit. Jeder Vor­teil, der sich zu erge­ben scheint, ist Teil der Illu­si­on, die durch­schaut wur­de. Wie ein Lot­to­ge­winn — im Traum.

Und doch scheint ein Geschenk dar­in zu ste­cken: Freu­de und Leid, Glück und Pech, Wohl­füh­len und Lei­den — alles ist glei­cher­ma­ßen wun­der­bar. Es ist das Geschenk der abso­lu­ten Frei­heit. Gren­zen­lo­ses frei sein. In die­ser fried­li­chen Stil­le… Es ist das Geschenk — egal was pas­siert — immer zuhau­se und geliebt zu sein. Bedin­gungs­los.