Befreiend“ und „schön“?

Montag, 7. Februar 2011

Das will sich irgend­wie (noch ?) nicht ein­stel­len. Die anfäng­li­che Leich­tig­keit, das glück­li­che Stau­nen und das spon­ta­ne (Er)Leben wur­den durch eine Art Lee­re abge­löst. Nur lei­der nicht die­se schö­ne Lee­re aus den Büchern. Da ist eher das Gefühl eines Ver­lus­tes. Es scheint plötz­lich alles so „belie­big“. Die Welt ist etwas farb­lo­ser gewor­den. Mir fehlt auch auf ein­mal der Antrieb etwas zu tun. Bei der Arbeit habe ich mich heu­te nur durch­ge­mo­gelt. Jetzt sit­ze ich vor dem Rech­ner und wür­de eigent­lich all‘ den Din­gen nach­ge­hen, die mich so inter­es­sie­ren. Aber: das hat den Reiz ver­lo­ren. Das täg­li­che „MP3-Sat­sang“ im Auto habe ich mit­ten­drin aus­ge­schal­tet, weil ich es nicht mehr hören konn­te. Man könn­te sagen, dass ich rich­tig muf­fe­lig bin. Schlecht gelaunt. Fast auch kränk­lich.


Gleich­zei­tig bin ich dar­an aber völ­lig unbe­tei­ligt. Da ist nicht das Gefühl mit dem Sehen, dass es kein Ich gibt, einer Täu­schung auf­ge­ses­sen zu sein. Es ist wei­ter­hin nicht zu fin­den — ohne dar­über die gan­ze Zeit nach­den­ken zu müs­sen. Es ist ein­fach klar. So, als wäre das schon immer klar gewe­sen. Und zur glei­chen Zeit ist mir das sch…egal. Mir brummt der Kopf. Fin­de kei­nen Aus­weg.