Ich bin“ bedeutet „alles ist“

Samstag, 5. Februar 2011

Da ist auf ein­mal ein gro­ßer Wider­stand was auch immer mit „ich“ zu bezeich­nen. Der Gedan­ke „ich“ ist auf ein­mal so leer. Auch „ande­re“ sind ein komi­sches Kon­zept. Dabei ist doch alles so, wie es schon immer war.


Es gibt nur Sit­zen und Stau­nen. Die Bücher hat­ten eine Art Glücks­ge­fühl ver­spro­chen. Wie geht das, wenn da nie­mand ist, der ein Ereig­nis für sich bean­spru­chen und dar­über glück­lich sein könn­te?

Da liegt ein Aus­druck von „Wer bin ich?“ auf dem Tisch. Ist die Fra­ge denn über­haupt beant­wor­tet? Genau genom­men nicht. Und irgend­wie doch. Es gibt eine „Ant­wort“, aber nie­man­den (mehr), der die Fra­ge stellt. Wie unheim­lich… genau das stand doch immer in den Büchern! Das waren immer nur Wor­te… Nur Wor­te. Sym­bo­le.

Ich“ wür­de „mich“ jetzt ger­ne fra­gen, wie es denn nun wei­ter geht. Aber nie­mand stellt die Fra­ge, und nie­mand ant­wor­tet. Und ein „gleich“ oder „spä­ter“ ist nicht mehr als ein Schat­ten. Unwirk­lich.