Am Besten anders.

Montag, 27. August 2012

Ist es wirk­lich so schwie­rig mit die­sem Moment zufrie­den zu sein? Woher kommt die stän­di­ge Beschäf­ti­gung mit all den Din­gen, die jetzt gera­de nicht sind? War­um scheint „nicht hier“, „nicht jetzt“ oder auch „nicht das“ so viel attrak­ti­ver zu sein als das hier jetzt?

Ich hät­te auch…“
Nein, hät­test Du nicht. Es fühlt sich so an, als hät­te eine ande­re Ent­schei­dung getrof­fen wer­den kön­nen. Aber ist das wirk­lich rich­tig? Gab es da wirk­lich eine Weg­ga­be­lung und Du hast Dich für einen Weg ent­schie­den? Könn­test Du zurück gehen und Dich dann für einen ande­ren Weg ent­schei­den? Das alles ist nur eine Gedan­ken­spie­le­rei und illu­so­risch. Eine Pro­jek­ti­on in die Ver­gan­gen­heit. Nichts könn­te anders sein, als es jetzt ist. Es ist doch schon so! Gedan­ken an Alter­na­ti­ven füh­ren nur dazu mit der jet­zi­gen Situa­ti­on unzu­frie­den zu sein.

Man müss­te eigent­lich…“
Das kann viel­leicht sogar stim­men. Aber weil es ja jetzt gera­de anschei­nend nicht so ist, bringt die­ser Gedan­ke sofort wie­der Unzu­frie­den­heit mit. Selbst, wenn er als Pro­jek­ti­on in die Zukunft eigent­lich eine Bes­se­rung ver­spricht.

Mir begeg­nen die­se und ähn­li­che Bei­spie­le sehr oft. Manch­mal taucht dann ein Wider­stand dage­gen auf und ich wür­de ger­ne dar­auf hin­wei­sen, wie unsin­nig die­se Gedan­ken sind. Das löst sich aber immer sofort wie­der in ein inne­res Lachen auf. Es ist so ein­fach in die­se Gedan­ken­fal­le zu tap­pen… 😉