Es ist.

Donnerstag, 30. August 2012

Das hier ist es schon. Die­ser Moment — genau so wie er ist. Genau das, was jetzt gera­de gese­hen, gehört, gero­chen, geschmeckt, gefühlt und gedacht wird. Auch, wenn durch die­se Wor­te Kon­zep­te ent­ste­hen, zum Bei­spiel über Begrei­fen oder Nicht-Begrei­fen — das ist es auch.

Über die­se simp­le Wahr­heit scheint sich eine zwei­te Schicht zu legen. Das Erfah­re­ne wird inter­pre­tiert. Wird zu einer Reprä­sen­tanz in Gedan­ken. Einer Vor­stel­lung. Einem Bild. In die­sem Bild tau­chen Ele­men­te auf, die es in der rei­nen Wahr­neh­mung nicht gibt. Sie gibt es nur in der Vor­stel­lung. Sind Teil der Inter­pre­ta­ti­on.

Ich“ bekommt einen zen­tra­len Platz in die­sem Bild. „Ich“ scheint nicht nur die Wahr­neh­men­de zu sein, son­dern auch der Han­deln­de. Alles dreht sich nur um das „Ich“. „Ich“ lese hier gera­de. „Ich“ ver­ste­he es, oder ver­ste­he es nicht.

Auch das ist es schon. Ist es immer noch. Denn es ist genau das, was jetzt gera­de pas­siert. Egal, ob ein „Ich“ in der Vor­stel­lung auf­taucht. Egal, was jetzt gera­de gese­hen, gehört, gero­chen, geschmeckt, gefühlt und gedacht wird. Das ist es. Nicht für „mich“, nicht für „Dich“. Es ist.