Bewegungslos.

Freitag, 5. Oktober 2012

Es hat sich über­haupt nichts ver­än­dert. Wie soll­te es auch anders sein? Das ist doch genau das, was „sehen was ist“ bedeu­tet. Rea­li­tät. Wahr­heit. Ein­fach das hier. Und nicht irgend­ei­ne Vor­stel­lung davon, wie es sein soll­te. Kein Wunsch­den­ken. Kei­ne Illu­si­on.

Zu sehen, was jetzt gera­de real und wahr ist, ist kein Ziel, das man errei­chen kann. Es ist ja jetzt gera­de schon. Und es ist auch genau hier. Weder einen Schritt, noch einen Gedan­ken ent­fernt. Ein­fach das hier. Fer­tig, aus. Und wenn dazu der Gedan­ke gehört, dass Du das nicht sehen oder ver­ste­hen kannst, ist genau die­ser Gedan­ke doch auch schon jetzt und hier real und wahr.

Du musst und kannst nichts tun, um jetzt hier zu sein. Du musst dafür kein Buch lesen oder eine Übung machen. Du kommst nicht erst hier hin, nach­dem Du stun­den­lang irgend­wel­che Satsangs ver­folgt hast oder in Medi­ta­ti­on geses­sen hast. Viel­mehr bist Du schon längst da (sprich: hier), wäh­rend Du Satsangs guckst oder medi­tierst.

Es hat auch nichts damit zu tun, ob Du die Illu­si­on des Ich durch­schaut hast, oder immer noch meinst mit dem Ich iden­ti­fi­ziert zu sein. Letzt­end­lich sind bei­des Vor­stel­lun­gen. Gedan­ken, die hier und jetzt gedacht wer­den. Legi­ti­me Per­spek­ti­ven auf die gemein­sa­me Wahr­heit.

Unmit­tel­bar jetzt. Unmit­tel­bar hier. Könn­test Du dem über­haupt ent­kom­men? Kannst Du nicht hier sein? Nicht jetzt? Kannst Du irgend­was tun, damit alles, was hier und jetzt geschieht, nicht hier und jetzt geschieht? Aus­ser in Dei­ner Vor­stel­lung?

Halt nur einen Moment inne und sieh was jetzt und hier ist, bevor Du Dein Glück woan­ders suchst.