Das Auge des Sturms.

Sonntag, 27. Februar 2011

Das zu sein bedeu­tet still zu sein inmit­ten des Lärms, ruhig zu sein inmit­ten der Bewe­gung. Nichts haf­tet an Dem. Nichts stört Das. Das ist immer unbe­tei­ligt — und ist doch gleich­zei­tig all‘ das, was gera­de pas­siert.


Am Frei­tag war ich auf einer Kar­ne­vals­sit­zung in Köln. Um mich her­um gab es lachen­de Clowns, kichern­de Hexen, brül­len­de Matro­sen, Spiel­manns­zü­ge, Blas­ka­pel­len, … Doch da war nur Stil­le. Direkt vor mei­nen Augen klatsch­ten Hän­de inein­an­der, der Kör­per wur­de nach rechts und links gezo­gen — aber eigent­lich ist nichts pas­siert. Nichts ist pas­siert. So wie immer.

Es gab Wel­len von Lie­be und Glück. Grund­los. Kurz und ewig.