Niemand zuhause.

Freitag, 25. Februar 2011

Wer bin ich?“ kann sehr vie­le unter­schied­li­che Ant­wor­ten haben. Man zeigt mit dem Fin­ger auf sich und sagt: „DAS bin ich!“. Dann fällt einem ein, dass das ja noch nicht alles ist. „Ich“ bin ja auch eine Per­son. „Ich“ habe eine Ver­gan­gen­heit und alles, was ich da erlebt habe, hat mich zu dem gemacht was ich jetzt bin. Ich bin also nicht nur mein Kör­per, son­dern auch mei­ne Gedan­ken und Erfah­run­gen. Und damit unter­schei­de ich mich natür­lich von all den ande­ren Per­so­nen in der Welt da draus­sen. „Ich“ bin etwas ganz Ein­zig­ar­ti­ges.


Hmm… „ich“ bin also ganz vie­le unter­schied­li­che Din­ge? Kör­per und Gedan­ken und Erfah­run­gen und … und … und? Woher weiss ich denn, dass ich mein Kör­per bin? Jetzt gera­de sehe ich z.B. mei­ne Hän­de auf der Tas­ta­tur. Noch­mal: ICH sehe MEINE Hän­de? Da gibt es also offen­sicht­lich ein Ich, das Hän­de sieht. Mei­ne Hän­de, ok. Aber die Hän­de und das ich, das sie sieht, schei­nen ja schon in den Wor­ten nicht ein und das­sel­be Ding zu sein. Jetzt kann man natür­lich sagen: „Aber die Hän­de gehö­ren ja zum Kör­per. Genau wie die Augen. Und die Augen sehen halt die Hän­de. Das ist alles Ich.“ Woher weiss ich das jetzt schon wie­der?