Was bleibt?

Freitag, 4. März 2011

Wenn die schein­ba­re Per­son durch­schaut wird, wenn das Ich nicht gefun­den wer­den kann: was bleibt dann? Wenn sich das, was pas­siert, gar­nicht auf mich bezieht; wenn ich gar­nicht betei­ligt bin, son­dern nur wahr­neh­me: was bleibt dann? Was bleibt zu tun, wenn „ich“ gar­nichts tun kann? Was bleibt?


Beim Schä­len der Zwie­bel bleibt nichts übrig. Schicht für Schicht wird erkannt: dies bin ich nicht und das kann ich auch nicht sein. Und doch exis­tie­ren die­se Schich­ten. Zum Schluss bleibt nichts — und doch ist es Das. Das ist nicht nur nichts, son­dern auch alle Schich­ten, die vor­her acht­los abge­schält wur­den.