Der „innere Meister“.

Freitag, 11. März 2011

Wie soll es einen Meis­ter „da draus­sen“ geben? Wie soll­te er etwas leh­ren kön­nen? Jedes Wort der „äus­se­ren Meis­ter“ erhält sei­ne Wahr­heit und sein Gewicht nur dadurch, dass „ich“ es ihm gebe. Die Bedeu­tun­gen lie­gen nicht in den Wor­ten und Sät­zen. Sonst könn­te ein bestimm­ter Satz in abso­lut jedem Men­schen Freu­de aus­lö­sen. Denn wenn die Freu­de in dem Satz wäre, könn­te man gar nicht anders reagie­ren.


Alle Wahr­heit wird „innen“ erkannt. Nicht in den Wor­ten, son­dern hin­ter den Wor­ten. Und es ist egal, ob die Wor­te gespro­chen oder geschrie­ben wur­den. Es ist auch egal von wem die Wor­te stam­men. Denn ihre Bedeu­tung und Wahr­heit lie­gen nicht in ihrem Ursprung.