Dialog mit Ulrike.

Dienstag, 15. Januar 2013

Das fol­gen­de Gespräch haben wir in den letz­ten Tagen per eMail geführt. Für einen bes­se­ren Lese­fluß habe ich die Gruß­for­meln ent­fernt.

Betreff: Sehn­sucht nach Ent­span­nung.

Hal­lo Tom, ich bin ein sehr ver­krampf­tes und unent­spann­tes Ich, auf der Suche nach Frie­den. Viel­leicht wür­de es mir Ent­span­nung geben wenn mein Ver­stand eine Bestä­ti­gung hät­te, dass die Selbst­er­kennt­nis des ein­fa­chen Seins weder getan, noch ver­hin­dert wer­den kann (also kann auch nicht ver­passt wer­den), son­dern geschieht oder eben nicht und der ewi­ge Sucher ein­fach bis zu sei­nem Tod (wie auch immer) bleibt? Wenn da kei­ne Ant­wort ist, ist das auch gut :-).

Ich könn­te mir vor­stel­len, dass Du schon sehr oft gele­sen und gehört hast, dass es da nichts zu tun gibt. Dass alles schon ok ist, genau so wie es ist. Haben Dir die Wor­te den ersehn­ten Frie­den gebracht? 😉

Oder anders gesagt: wenn Du an Gespens­ter glaubst, wie weit wäre Dir gehol­fen, wenn Dir jemand bei­bringt kei­ne Angst mehr vor ihnen zu haben? Wür­dest Du nicht trotz­dem wei­ter­hin vor­sich­tig unters Bett gucken, bevor Du Dich schla­fen legst? Wür­dest Du dort nicht wei­ter­hin die Din­ge sehen, die Du für Gespens­ter hältst? Viel­leicht kann die Angst davor weg­fal­len, dass sie Dir etwas tun. Aber wäre es nicht noch sinn­vol­ler den Glau­ben an Gespens­ter kom­plett in Fra­ge zu stel­len? Die alten Wäsche­stü­cke ein­fach mal unter dem Bett her­vor­zu­zie­hen und zu sehen, dass das kei­ne Gespens­ter sind, son­dern nur eine alte Decke und ein Hemd?

Kannst Du mir Dein ver­krampf­tes und unent­spann­tes Ich zei­gen, oder nur eine alte Decke? 😉

Vie­len Dank Tom für Dei­ne schnel­le, moti­vie­ren­de Ant­wort. Ich habe erst­mal äußer­lich prak­ti­ziert und alte Wäsche­hau­fen besei­tigt 😉 und dabei mal nach­ge­schaut was da so ver­spannt und krampft in mir. Mei­ne Auf­merk­sam­keit kann da ganz rein­spü­ren und oder die Ver­span­nung distan­zier­ter betrach­ten. Ich kann auch eine stil­le Ebe­ne (Beob­ach­ter) beob­ach­ten, aber nicht dar­in ein­tau­chen. Es ist als ob da eine Wand zwi­schen Emp­fin­dung und stil­len Beob­ach­ter wär. Ein dün­nes Häut­chen, wel­ches schmerzt. (Sone Art gleich­star­kes Tau­zie­hen zwi­schen Kopf und Herz viel­leicht, wo bei­de Sei­ten gleich­zei­tig wahr­ge­nom­men wer­den) Es scheint mir auch unmög­lich mit einem Blick mei­ne wah­re Natur zu sehen.

Ich hat­te heu­te Nacht einen Traum, der viel­leicht eine Bot­schaft in Bezug auf „Gespens­ter­ent­lar­vung :-)“ mir bot, da er mir beim inne­ren For­schen ein­fiel. Ist ja nur eine Geschich­te, die ich viel­leicht nicht ver­ste­hen muss, aber viel­leicht ist doch ne Per­le drin ver­bor­gen, die ich nicht fin­de…
Ich ver­ließ mit einem Beglei­ter ein Gebäu­de und betrat eine Art Park, als plötz­lich zwei Tiger im Hin­ter­grund mir auf­fie­len. Bei deren Betrach­tung, rann­te plötz­lich ein, mit einem Pfeil im Rücken gejag­tes, Wild­schwein zwi­schen den Tigern in unse­re Rich­tung. Mein Beglei­ter stell­te sich sofort regungs­los hin­ter einen Baum wäh­rend ich nach den ers­ten Schreck­se­kun­den auch Schutz such­te und mich hin­ter einen klei­nen Busch flüch­te­te. Ich wuß­te dass ich schutz­los war, ich schloss die Augen und war­te­te zit­ternd dar­auf vom rasen­den Wild­schwein zer­fleischt zu wer­den und zu ster­ben. Aber was geschah war, ich spür­te ohne hin­zu­schau­en einen leich­ten Biss an mei­nem rech­ten Hand­ge­lenk, eher ein Knap­pen, was Zahn­ab­drü­cke hin­ter­lässt. Nach einer kur­zen Wei­le war das Schwein ver­schwun­den und ich erleich­tert…

Ver­birgt sich Dei­nen Mei­nung nach eine tie­fe­re Erkennt­nis für mich in Bezug auf Selbst­er­kennt­nis dar­in?

Ich bin Dir für eine Ant­wort sehr dank­bar, da hier schein­bar Ver­wir­rung herrscht und Unklar­heit.

Einen Traum kann man natür­lich deu­ten, wenn man möch­te. Mir wür­den dazu schon eini­ge Geschich­ten ein­fal­len. Aber ich wüss­te nicht, wie das etwas zur Gespens­ter­jagd bei­tra­gen könn­te.

Ich picke mir mal ein­fach etwas her­aus: der Beob­ach­ter. Der wird ja häu­fig bemüht, bringt aber auch ein Rät­sel mit: wer beob­ach­tet den Beob­ach­ter? Wenn der Beob­ach­ter sieht, dass da Ver­span­nun­gen sind — wer sieht dann, dass da ein Beob­ach­ter ist? Aber Du hast den Beob­ach­ter ja in Klam­mern gesetzt. Eigent­lich sprichst Du von einer stil­len Ebe­ne. Und das ist schon etwas ganz ande­res. Kannst Du mehr dar­über sagen, als Du es schon getan hast? Ich ver­ste­he es so, dass Du zwar sagen kannst, dass sie da ist — aber mehr auch nicht. Du kannst nicht „ein­tau­chen“, sie also nicht unter­su­chen, nichts über sie sagen. Ist das so gemeint? In wel­cher Bezie­hung steht sie zur Wahr­neh­mung? Und zu „Dir“?

A pro­pos: Du hast zwar Din­ge beschrie­ben, die Du beob­ach­test. Aber nichts über die­ses „Ich“, was da anschei­nend beob­ach­tet. Was kannst Du über die­ses Gespenst sagen?

Ich bin sehr glück­lich von Dir zu lesen, da ich schon meh­re­re Ver­su­che gestar­tet hab Dir zu schrei­ben, aber mich irgend­was immer abge­hal­ten hat zum Ende zu kom­men. Dan­ke für Dei­ne Mail, sie hat mich schon beim ers­ten Mal erreicht. Nun lass ich mei­ne Zöger­lich­keit ein­fach bei­sei­te. Hier mal mei­ne anfäng­li­chen Zei­len:

(10.01. frü­her Abend)

Hal­lo Tom,

Dei­ne letz­te Ant­wort hat gro­ße Wir­kung auf „mich?“. Ich woll­te ges­tern Abend noch schrei­ben, habe erst mal sacken las­sen…
Die Dring­lich­keit ist grö­ßer gewor­den und damit der Wil­le zu Erken­nen was nicht real ist. Mir ist auch bewusst gewor­den, mög­lichst immer frisch zu schau­en, fern ab von Geschich­ten, Träu­men usw.. Innen­schau bewirkt nun stär­ke­ren Druck im Her­zen und die Ange­spannt­heit im Kör­per ist grö­ßer gewor­den. Bei­des wird wahr­ge­nom­men von einem Ort im Kopf. Ich kann von da aus kein Ich-Gespenst ent­de­cken und doch geht von die­sem Punkt eine Ver­bin­dung zum Druck im Her­zen und Ver­kramp­fung im Kör­per aus.

Die stil­le Ebe­ne wird wohl nur durch die Wahr­neh­mung im Kopf gese­hen. Wenn ich aber mich auf die star­ken Emp­fin­dun­gen im Herz kon­zen­trie­re dann ist wie ein Wech­sel vom Kopf in eine Wei­te und wie­der Zurück.…Ja ich kann wech­seln. Mir kommt gera­de der Gedan­ke, don’t touch the I.… Wäh­rend ich nun hier sit­ze und seit 1 Stun­de an die­ser Mail tip­pe bin ich in die „Wei­te“ gerutscht, wie Schal­ter umge­legt :-), rie­sig freu. Ich seh‘ „hier“ nichts…

(11.01. mit­tags)

Lie­ber Tom,

da war eben so eine Ahnung, das es nun Zeit wird für „Es“ sich zu ent­de­cken, viel­leicht gera­de durch Dei­ne Fra­gen. Da ist eine Freu­de, eine Direkt­heit und tota­le Bereit­schaft Dir in Dei­ner Fra­ge­stel­lung zu fol­gen — Dank­bar­keit.…
Ges­tern Abend hab ich nur noch geses­sen und in einem Stru­del von Gefüh­len geba­det.

Ich pro­bier jetzt mal Dei­ne Fra­gen mög­lichst ein­fach und klar zu beant­wor­ten.

Wer beob­ach­tet den Beob­ach­ter? Wenn der Beob­ach­ter sieht, dass da Ver­span­nun­gen sind — wer sieht dann, dass da ein Beob­ach­ter ist?“

Wenn ich mich auf den Beob­ach­ter kon­zen­trie­re, dann mer­ke ich wie die­ser im Wahr­neh­men ver­weilt. Er wird zum Zen­trum der Wahr­neh­mung. Er ist mit der Wahr­neh­mung ver­knüpft. Mein Herz erfährt dadurch Erleich­te­rung.

Eigent­lich sprichst Du von einer stil­len Ebe­ne. Und das ist schon etwas ganz ande­res. Kannst Du mehr dar­über sagen, als Du es schon getan hast?“

Wenn ich genau schaue könn­te der Beob­ach­ter, der zur Wahr­neh­mung wird auch die stil­le Ebe­ne sein…somit tau­che „ich“ da nicht ein, sie ist schon ent­fal­tet :-).

In wel­cher Bezie­hung steht sie zur Wahr­neh­mung?“

Ahh hab ich schon beant­wor­tet, schön.

Und zu „Dir“?“
Hm, da gibt es ein Ent­we­der oder… „Ich“ tau­che in die­ser Wahr­neh­mung nicht auf. Beim Wech­sel in den Kopf hin­ein ist da wie­der das Ich-Gespenst als Rea­li­tät :-(. Aber ich kann zu die­sem Ich nichts sagen.

Ich habe ein wenig Schwie­rig­kei­ten Dir zu fol­gen, weil ich mit den Begrif­fen „Herz“, „Ver­stand“ und „Kopf“ nicht viel anfan­gen kann. Mit Kopf und Ver­stand sind sicher­lich die Gedan­ken gemeint. Aber wenn Du schreibst, dass etwas von einem Ort im Kopf wahr­ge­nom­men wird, hab ich schon fast wie­der mein Gespens­ter­jä­ger-Out­fit an. Noch schlim­mer ist es beim „Her­zen“. Das sind alles ange­le­se­ne Rol­len­spie­le, die mit der Rea­li­tät nicht viel zu tun haben.

Bit­te über­prü­fe mal, ob da wirk­lich ein Herz ist, das fühlt — oder ob da ein­fach nur die Wahr­neh­mung eines Gefüh­les ist. Kannst Du einen Ver­stand fin­den, der etwas denkt — oder sind da ein­fach nur Gedan­ken?

Über­prü­fe auch mal, ob die Wahr­neh­mung inner­halb des Kop­fes statt­fin­det. Wo genau geschieht das Hören? Oder das Sehen? Wenn das im Kopf sein soll, muss es doch eine Gren­ze zwi­schen die­sem Innen und dem Aus­sen geben. Aus­sen dürf­te kein Hören sein, innen aber schon. Wo ist die Gren­ze zwi­schen innen und aus­sen?

Im letz­ten Teil Dei­ner Mail zum Beob­ach­ter und der stil­len Ebe­ne bist Du wesent­lich kla­rer. Aber es wäre wirk­lich wich­tig Dir klar zu machen, dass es nicht meh­re­re Orte der Wahr­neh­mung gibt. Es wird nicht im Her­zen gefühlt und im Ver­stand gedacht. Genau so wenig, wie der Weih­nachts­mann die Geschen­ke bringt. Das sind alles Vor­stel­lun­gen. Aber um die Wahr­heit zu erken­nen, muss man wis­sen, was real ist und was Illu­si­on.

Der Direkt­heit der Hin­wei­sung dei­ner Wor­te kann ich gut fol­gen.
Erleich­te­rung :-)… Kein Herz, kein Ver­stand! Kein Innen und Aus­sen fest­zu­le­gen. Nur EINE Wahr­neh­mung, in der alles wie Film gese­hen wird und trotz­dem invol­viert ist.
Trotz­dem ist da kei­ne Klar­heit, aber auch gleich­zei­tig das Wis­sen, dass das Rin­gen um Klar­heit nur Gedan­ken und Gefüh­le sind, die Klar­heit scheint immer „dahin­ter“ oder „davor“.

Der Trick zum „Klick“ ist viel­leicht die Suche nach Klar­heit zu las­sen und ein­fach nur die Wahr­neh­mung wahr­zu­neh­men.
Wahr­schein­lich gibt es sogar weder einen Trick noch einen Klick :-).
Die­ser eine Moment, das direk­te Sehen, Anhal­ten, Stop­pen und dann das „WIE soll das gesche­hen?“ steigt auf…

Mir ist auch klar, dass ich jetzt arg vom Unter­su­chen zum gedank­li­chen Jon­glie­ren abge­drif­tet bin…

Ich dach­te immer es braucht das star­ke Wol­len bis zum Schluß, aber ich glaub ich spring auf den Druck nicht mehr auf wenn er auf­taucht. Das pro­bier ich mal aus…

Viel­leicht steckt hin­ter dem „kla­ren Sehen“ eine Vor­stel­lung, wie das zu sein hat. Es gibt auch nur genau die­se eine Hür­de: dass irgend­et­was anders sein soll, als es jetzt gera­de ist. Aber wie soll das gehen? Es wird immer nur gedacht, was jetzt gera­de gedacht wird, gefühlt, was jetzt gera­de gefühlt wird. Mehr ist da nicht. Etwas ande­res kann da nicht sein. Das Gefühl, dass die Klar­heit immer „dahin­ter“ oder „davor“ ist, ist bereits selbst kla­res Sehen — weil es das ist, was jetzt gera­de gefühlt wird. So ein­fach ist das. Viel­leicht zu ein­fach?

Du siehst am Hori­zont die­se glit­zern­de Was­ser­flä­che. Aber Du hast bereits ent­deckt, dass es sich nur um eine Fata Mor­ga­na han­delt. Jetzt erwar­test Du, dass ein „Klick“ die­se Illu­si­on weg­wischt und Du dann was genau „klar sehen“ kannst? Die Wahr­heit? Aber die Wahr­heit ist, dass da eine opti­sche Illu­si­on ist, die den Ein­druck ver­mit­telt, dass am Hori­zont Was­ser ist. Die Erkennt­nis liegt nicht dar­in, dass die Illu­si­on ver­schwin­det, son­dern im Durch­schau­en der Illu­si­on.

Das Durch­schau­en der Illu­si­on geschieht in dem ich da ver­wei­le und mich nicht mehr weg­be­we­ge wo ich die Quel­le mei­ner Leben­dig­keit aus­ge­macht habe? Kann ich hier noch wil­lent­lich im Sin­ne von Tun irgend­wo hin­zu­schau­en, oder gibt es hier nur Ver­tie­fung?

Ich weiß nicht ob ich die glit­zern­de Was­ser­flä­che als Fata Mor­ga­na ent­deckt habt im glei­chen Sin­ne wie Du es meinst. Ich mess alles mit die­ser einen Leben­dig­keit und die ist nur hier und real und wirk­lich belebt, das Gese­he­ne irgend­wie nicht. Reicht das als Sehen, oder muss ich noch erken­nen wie und wo Erfah­re­nes genau her­kommt um zu Durch­schau­en, das es nicht real ist?

Ich wer­de Dei­ne letz­te Mail noch ein paar­mal lesen…

Las­sen wir mal das Was­ser und neh­men das „Ich“ — die­ses alte Gespenst. 😉 Du bist ein­ge­stie­gen mit der Aus­sa­ge, Du wärst ein „unent­spann­tes Ich auf der Suche nach Frie­den“. Doch Du hast fest­stel­len kön­nen, dass die­ses „Ich“ nicht Dei­ne wah­re Natur ist. Du hast Dich selbst als die „stil­le Ebe­ne“, den „Beob­ach­ter“, die „Quel­le der Leben­dig­keit“ oder auch die Wahr­neh­mung selbst erkannt. Das ist real, das Gese­he­ne nicht — schreibst Du selbst.

Ist das „unent­spann­te Ich“ nun real oder nicht real? Du hast erkannt, dass es nicht das ist, was Du eigent­lich bist. Aber trotz­dem ist es wei­ter­hin da, oder nicht? Es taucht stän­dig in dem Gese­he­nen auf. Tanzt Dir auf der Nase her­um. 😉 Du kannst es also wei­ter­hin sehen, wie die glit­zern­de Was­ser­ober­flä­che. Bei­de sind als Illu­si­on real. Sind exis­tie­ren als Illu­si­on und wer­den nicht durch das Erken­nen der Wahr­heit ver­schwin­den.

Das „unent­spann­te Ich“ gibt es nur als Illu­si­on. Sie wird nicht ver­ge­hen, aber es gibt auch kei­nen Grund sich groß dar­über auf­zu­re­gen. Was ist die „stil­le Ebe­ne“ ande­res als Frie­den…?

Wer braucht denn noch ein Erwa­chen­s­er­leb­nis wenn er statt­des­sen Frie­den haben kann? 😉 Nur noch mein „unent­spann­tes Gespenst“. Hier braucht’s weder ein Erwa­chen noch Erleuch­tung… Ent­span­nung ist da! Das Suchen hat sein Ziel erfüllt bekom­men. Aber Suchen hört nicht auf.… Oder Fra­gen wie oder wohin geht’s wei­ter? Was fehlt noch?… Aber der Frie­den kann auch das da sein las­sen…

Es ist wie der Beginn einer Ent­de­ckung.

Es ist immer ein Beginn. Ich hat­te mal ein sehr berüh­ren­des Gespräch mit einem alten Zen-Meis­ter. Wir haben über die­ses Ent­de­cken gespro­chen und waren uns bei­de einig: es gibt nur Anfän­ger — kei­ne Meis­ter. 🙂

Es wer­den immer Gedan­ken da sein, die suchen und erklä­ren wol­len. Das ist die ein­zi­ge Auf­ga­be des Ver­stan­des. Und das ist ja auch sehr nütz­lich. Aber wie beim Küchen­ra­dio, muss man ja nicht immer zuhö­ren.

Zumal es viel schö­ner ist in die Stil­le ein­zu­tau­chen…

Es ist sehr auf­re­gend wie sich das Leben ent­fal­tet, wie durch Kom­mu­ni­ka­ti­on und Füh­rung Erkennt­nis ein­tritt und Frie­den.
Ein Text hat mich ges­tern Abend spät noch „zufäl­lig“ erreicht, der total Reso­nanz bei mir fin­det. Ich hab nie ernst­haft medi­tiert, aber das Bedürf­nis ist da mir bewusst nun Zeit und Raum dafür zu gön­nen. Viel­leicht voll­zieht das Leben wie im letz­ten Abschnitt beschrie­ben noch die kom­plet­te Ent­hül­lung…
Nun gilt es noch zu rei­fen, wach­sen und ins Leben zu wur­zeln.
Du hast als lie­be­vol­ler Gärt­ner ein Samen­korn an sei­nen rich­ti­gen Platz gebracht :-).

+*+~**~~*+GROSSARTIG!+~*****~~~~~~~~~~*

Eine stil­le Dank­bar­keit für die­se kost­ba­re Leich­tig­keit.

Dan­ke!