Drei Jahre.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Vor genau drei Jah­ren ent­stand der ers­te Bei­trag für die­sen Blog. Das war Minu­ten nach dem Moment des Nicht-Fin­dens. Seit dem ist die­ses spi­ri­tu­el­le Tage­buch ordent­lich gewach­sen. Es müss­te jetzt etwa der 150ste Text sein, den ich schrei­be. Und ich mer­ke deut­lich, wie das Bedürf­nis zu schrei­ben nach­lässt.

Alles ist so gewöhn­lich. Und damit mei­ne ich nicht die Ereig­nis­se des Lebens. Da pas­siert viel Wun­der­ba­res, Schö­nes und Unge­wöhn­li­ches. Doch die­ses Kom­men und Gehen der Ereig­nis­se erzeugt kei­ner­lei Wel­len. Und somit auch kaum ein Bedürf­nis etwas fest­zu­hal­ten oder zu ver­ar­bei­ten. Es ist nicht die gerings­te Fra­ge offen — auch wenn sich manch­mal noch Fra­gen stel­len. Was soll­te schon unklar sein an dem, was jetzt gera­de ist?

Über die­se Selbst­ver­ständ­lich­keit gibt es nichts zu erzäh­len. Ich habe kein Bedürf­nis dar­auf auf­merk­sam zu machen. Möch­te nie­man­den bekeh­ren es so zu sehen. Sehe weder einen Grund noch einen Weg. Und freue mich doch über Fra­gen nach die­sem nicht vor­han­de­nen Weg. Über all die Fische, die mich nach dem Was­ser fra­gen.

Viel­leicht ist es das, was ich ein­fach mal sagen möch­te: ich habe nichts zu erzäh­len, aber Du kannst mich ger­ne alles fra­gen.