Durchatmen.

Sonntag, 29. April 2012

Eine klei­ne Aus­zeit wäh­rend der Fei­er. Nur kurz auf einem Stuhl sit­zen und durch­at­men. Ich sehe all‘ die­se Men­schen lachen und fei­ern. Ich sehe die Bli­cke der Frau­en unter­ein­an­der und den Wett­streit der Män­ner. Ich sehe schö­ne Gesich­ter und krum­me Bei­ne, schlech­ten Geschmack und geist­rei­che Gesprä­che. Alles was ich sehen kann ist per­fekt.

Da ist so eine über­schwäng­li­che Freu­de all‘ das zu sehen! Aus dem Grin­sen wird ein Lachen. Lau­tes Lachen — unge­hört. Nur hier. Lachen über die Ein­fach­heit die­ser Per­fek­ti­on. Über die Offen­sicht­lich­keit die­ses Ver­steck­spiels. Über die Dreis­tig­keit die­ses Geheim­nis­ses vor den Augen aller auf und ab zu tan­zen. Über das Para­dies, das nie­mand zu bemer­ken scheint.

Über die Lie­be… die unend­li­che Lie­be, in der auch die unschö­nen Din­ge gesche­hen. Lachen über die Wär­me und Gebor­gen­heit jedes Momen­tes. Über die Schön­heit und Rein­heit des Jetzt. Trä­nen des Glücks… Frei­heit.

Frei­heit. Frei­heit…