Einfach. Alles. Sein.

Sonntag, 9. September 2012

In der Offen­sicht­lich­keit von dem, was hier und jetzt ist, taucht immer weni­ger der Wunsch auf das zu einem beson­de­ren The­ma zu machen. Da ist ein­fach nur die­ser Frie­den, die­se Stil­le. Weder Fra­gen noch Ant­wor­ten sind nötig.

Gleich­zei­tig lese ich wie­der. Sehe mir auch das ein oder ande­re Video an. Immer wie­der fas­zi­niert von den Mög­lich­kei­ten das Offen­sicht­li­che in Wor­te zu fas­sen. Ich freue mich ein­fach an die­ser Kunst. Dabei ist selbst das so unnö­tig. Selbst gut for­mu­liert sind es nicht mehr als Nach­rich­ten von vor­ges­tern. Ein leb­lo­ser Bericht von etwas, das doch sowie­so jetzt gera­de ist.

Das alles ist so ein­fach. So direkt und unüber­seh­bar, dass mir die Wor­te feh­len es auch nur anzu­deu­ten. In der Stil­le vor den Wor­ten ist es schon längst. Deut­li­cher und bes­ser for­mu­liert, als ich es je könn­te. Ich könn­te Trä­nen lachen über die­ses wun­der­ba­re Ver­steck der Wahr­heit!

Es ist so para­dox davon aus­zu­ge­hen, dass es so etwas wie Erleuch­tung gibt. Oder gar einen Erleuch­te­ten. Nicht gibt es. Gar­nichts. Und das gan­ze Reden dar­über, die Ansich­ten und Mei­nun­gen, alle Titel und Bezeich­nun­gen sind abso­lut bedeu­tungs­los in Bezug auf die Wahr­heit dahin­ter. Ver­ste­hen und Nicht-Ver­ste­hen sind ohne Unter­schied. Also darf ein­fach alles sein.

Ein­fach

Alles

Sein.