Lass‘ es sein!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Ver­giß die Suche nach „Erleuch­tung“, „Gott“ oder „Dei­nem wah­ren Selbst“! Genau die­se Suche ist es, die alles ver­schlei­ert. Da ist nichts zu fin­den. Kein Ziel. Kei­ne „Erleuch­tung“. Es gibt kei­nen Weg, dem man fol­gen könn­te. Wohin soll­te der füh­ren? Es ist alles hier. Jetzt. Unmit­tel­bar.


Es ist kei­ne Erfah­rung, kein Zustand, kein Ding. Sobald Du danach suchst, über­siehst Du es schon. Wenn Du nur für einen Atem­zug auf­hörst an die Ver­gan­gen­heit oder Zukunft zu den­ken, auf­hörst… eigent­lich mit allem auf­hörst. Auf­hörst, die­ser „Anlei­tung“ zu fol­gen und auf­hörst ihr nicht zu fol­gen. Was übrig bleibt ist das, was auch jetzt schon die gan­ze Zeit da ist. Was schon immer da war und immer da sein wird.

Das Wort „ich“ deu­tet dar­auf hin. Aber es ist nicht das „ich“ aus dem die Geschich­te einer Per­son gespon­nen wird. Wor­te bil­den nur Kon­zep­te ab. Sie sind nicht die Rea­li­tät an sich. Hier gibt es kei­ne Wor­te. Kein rich­tig und falsch. Kein oben und unten. „Ich“, „Gott“, „Erleuch­tung“ ist per­fek­te Stil­le. Frie­den. Unend­lich.

Vor dem ers­ten Gedan­ken ist es schon da. Mach‘ Dei­ne Augen auf und es ist da. Höre… Füh­le… Es ist schon da. Es ist unmög­lich es zu über­se­hen. Auch Du „siehst“ es jetzt gera­de. Du bist nur nicht gewohnt es zu „iso­lie­ren“. Es getrennt von Dei­ner Welt zu betrach­ten. Du über­siehst es genau so, wie die Lein­wand im Kino: sie ist die gan­ze Zeit da, aber Du siehst nur den Film. Und so, wie Du ohne Lein­wand gar kei­nen Film sehen könn­test, kannst Du ohne „ich“, „Gott“, „Erleuch­tung“ über­haupt nichts wahr­neh­men.

Es ist auch nicht so, daß „Du“ es auf wel­che Art auch immer wahr­neh­men könn­test. Es ist die Wahr­neh­mung an sich, in und vor jeder Wahr­neh­mung. Es ist das, was Du bist. Es ist das, was ich bin. Wo willst Du es also fin­den? Wel­chen Weg willst Du neh­men, um zu Dir zu kom­men? Wie lan­ge kann das dau­ern? Gibt es eine Mög­lich­keit nicht anzu­kom­men? ALLES Glück, ALLE Lie­be, ALLER Frie­den liegt genau da. Also: mach‘ Dich (nicht) auf den Weg!