Meer aus Liebe.

Dienstag, 19. April 2011

Als wenn ein Eis­wür­fel in einem Was­ser­glas schmilzt. In dem Glas ist nur Was­ser, und doch kann man den gefro­re­nen Wür­fel als Objekt erken­nen. Doch wenn er schmilzt: wo ist er dann?


Mit der Zeit scheint sich eine immer grö­ße­re Ent­span­nung in Das ein­zu­stel­len. Ganz von selbst. Es ist weder ein Tun, noch ein Nicht-Tun. In jedem Moment ist Das spür­bar. Wie eine pul­sie­ren­de Ener­gie. Und das Ver­schmel­zen fühlt sich an wie… hmm… so ähn­lich wie Lie­be. Es gibt dann nichts Ande­res mehr.

Das Baden in die­sem Meer dau­er­te nur weni­ge Minu­ten. Dann bekam es einen Begriff, eine Bezeich­nung und wur­de in eine Schub­la­de gesteckt. Aus der Schub­la­de war es nicht mehr her­aus zu bekom­men, um es wei­ter zu genie­ßen. Unmög­lich.