Mysterium.

Freitag, 9. September 2011

Da ist ein­fach nur ein gro­ßes Mys­te­ri­um. Der Ver­stand ver­sucht pau­sen­los es zu ver­ste­hen. Es ein­zu­ord­nen, zu bewer­ten, eine Logik zu fin­den. Es fin­den sich immer neue Argu­men­te dafür oder dage­gen. Ich bin mal gespannt, wel­che Sei­te gewinnt… ;o)


Immer wie­der gibt es die Ten­denz die Gedan­ken als „Rea­li­tät“ zu sehen. Denn nur dann machen die gan­zen Argu­men­ta­ti­ons­kon­struk­te Sinn. Dabei ist die gan­ze Zeit offen­sicht­lich, dass die Wor­te nur lee­re Hül­sen sind. Sie wei­sen auf die Rea­li­tät hin — sind sie aber nicht. So wie eine Spei­se­kar­te nicht das Essen ist, und eine Land­kar­te nicht das Land.

Das Ein­zi­ge, das wirk­lich hier ist, ist Das. Der Him­mel, vor dem die Wol­ken zie­hen. Der Oze­an, auf dem die Wel­len tan­zen.

Das ist nicht zu fin­den. Ein Mys­te­ri­um. „Ich“ wer­de nie wis­sen, was Das ist. Denn ich bin Das. Wie Ben in im Inter­view mit Tere­sa, kann man sich noch so sehr anstren­gen — das eige­ne Gesicht kann man nie­mals sehen. Ich weiss nicht, was ich bin. Kann es nicht wis­sen. Wer­de es nie wis­sen. Es wird für immer ein Mys­te­ri­um blei­ben. Trotz­dem ist Es da. Jetzt. Immer. Ich bin da. Ewig. End­los. Unbe­rührt.