Ruhige friedliche Tiefe.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Mir fällt immer mehr auf, wie sehr der Glanz eines angeb­li­chen Erwa­chens abge­fal­len ist. Es ist immer sel­te­ner das Bedürf­nis da, mein spi­ri­tu­el­les Tage­buch hier zu benut­zen. Ich habe lan­ge schon kein spi­ri­tu­el­les Buch mehr gele­sen. Das gan­ze The­ma „Erleuch­tung“ hat sich sehr stark abge­kühlt.

Dabei hat sich das Wis­sen oder die Erkennt­nis ste­tig ver­tieft. Gera­de durch mei­ne Arbeit als Gui­de und die wirk­lich schö­nen Gesprä­che, die ich hier im Chat so oft füh­re. Da ist nichts ver­blasst oder abge­kühlt. Ganz im Gegen­teil. Es ist wie ein stän­di­ges tie­fer Sin­ken in den Oze­an. Viel­leicht sogar eher ein Auf­lö­sen. Wie Eis, das lang­sam schmilzt.

Wel­len und auf­ge­peitsch­te See sind immer noch da. Sie wer­den nicht aus siche­rer Ent­fer­nung wahr­ge­nom­men. Sie sind ein­fach Teil von dem was geschieht. Was auch immer geschieht, ist nicht unab­hän­gig von „mir“. Es gibt Tosen und Brau­sen, har­te und sanf­te Wel­len. Es gibt stil­le See. Und es gibt immer die ruhi­ge, fried­li­che Tie­fe des Oze­ans.