Schweigen.

Montag, 13. August 2012

Ich habe in den letz­ten Wochen oft ange­fan­gen etwas zu schrei­ben und es dann doch wie­der ver­wor­fen. Auch jetzt fällt es mir schwer wei­ter zu schrei­ben. Was gibt es denn auch zu sagen? Wovon soll­te ich spre­chen, das nicht sowie­so mehr als offen­sicht­lich ist?

Es braucht kei­ne Wor­te, damit alles so ist wie es gera­de ist. Wor­te und Gedan­ken kom­men erst danach. Beschrei­ben auch nur das, was sich längst schon wie­der ver­än­dert hat. Brin­gen nichts her­vor, was nicht sowie­so schon da ist. Schaum schla­gend.

Aber die­ses nach­träg­lich Hin­zu­ge­füg­te kann zu einem fal­schen Mit­tel­punkt wer­den. Die­se Sei­fen­bla­sen kön­nen so schil­lernd schön sein, dass man ihnen nach­läuft. Immer neu müs­sen sie erzeugt wer­den. Gross und wich­tig.

Ich wür­de am liebs­ten nur noch schwei­gen. Wie viel mehr als das könn­te ich schon sagen?