Stille.

Montag, 4. Juli 2011

Hier ist Stil­le und Frie­den — jeder­zeit. Ein beson­de­rer Frie­den, der inmit­ten aller Din­ge ist. Jetzt. Genau jetzt. Immer. Die­se Stil­le ist kein Ding, das man fin­den oder ver­ste­hen kann. Sie ist ein­fach da.


Alles, was zu pas­sie­ren scheint, pas­siert in der Stil­le. Alles ist die Stil­le. Der Tisch, auf dem der Lap­top steht. Das Geräusch des Lüf­ters. Der Rasen­mä­her neben­an. Die Gedan­ken in mei­nem Kopf. Alles ist in der Stil­le — aber die Stil­le ist nicht die­se Din­ge.

Ein­fach nur Stil­le sein. Die Welt ver­schwin­det. Kein Gut und Böse mehr. Kein vor­hin oder gleich. Kei­ne Unter­schei­dung. Die Form wird zur Lee­re — und doch ist die Lee­re Form. Die Welt ver­schwin­det und bleibt doch die Welt.

Die Stil­le ist nicht aus­ser­halb der Welt. Sie ist kein Rück­zugs­ort, an dem der All­tag einen nicht berüh­ren kann. Das hat nichts mit Medi­ta­ti­on zu tun, bei der man nicht gestört wer­den darf. Die Stil­le ist auch in der Stö­rung der Medi­ta­ti­on.