Vertrauen.

Freitag, 10. Februar 2012

Das nächs­te klei­ne „Aben­teu­er“ steht an: ein Zazen-kai über zwei Tage. Ich weiss gar nicht genau, wie vie­le Sitz­ein­hei­ten das sein wer­den. Ich ken­ne den Tages­ab­lauf nicht. Ich weiss weder wie die Unter­brin­gung ist, noch die Ver­pfle­gung. Ich weiss nicht, ob ich das über­haupt durch­hal­te. Ich ken­ne den Lei­ter des Wochen­en­des nicht und bin bis ges­tern auch davon aus­ge­gan­gen, dass ich über­haupt nie­man­den dort ken­nen wür­de. Ehr­lich gesagt weiss ich über­haupt nicht was ich da mache und war­um.


Es ist ein­fach nur der Wunsch da zu Sit­zen. Nicht der Wunsch, aus dem All­tag aus­zu­bre­chen. Nicht der Wunsch, etwas Beson­de­res zu erfah­ren. Ich will ein­fach nur Sit­zen.

Viel­leicht wer­de ich es nicht durch­hal­ten. Viel­leicht schla­fe ich schlecht. Viel­leicht füh­le ich mich dort unwohl. Viel­leicht will ich schon mor­gen Nach­mit­tag nach hau­se. All‘ die­se Fra­gen stel­len sich nicht wirk­lich. Denn alles ist gut. Es muss nicht erst ein gewünsch­tes Ergeb­nis ein­tre­ten, damit alles gut ist. Es ist jetzt schon gut. Es ist ALLES gut.